davinci menschenbildEs ist doch erstaunlich, wie lange die westliche Medizin, den Zusammenhang zwischen Körper und Geist schlichtweg ignoriert hat.
Dabei, ist es nicht nur schon seit Jahrtausenden bekannt, dass Körper und Geist eine Einheit bilden, es ist sogar ziemlich logisch und von enormer Bedeutung.
Selbst in den USA, gehört nun schon seit einigen Jahrzehnten, der Gang zum Psychologen genauso dazu, wie der zum Hausarzt.
Doch in Deutschland gibt es teilweise noch immer Vorurteile und Ignoranz gegenüber psychischen Erkrankungen, obwohl auch hierzulande seit einiger Zeit endlich erkannt wurde, welch drastischen Einfluss, die Psyche auf unseren Körper hat.

„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“
(altes Sprichwort)

Geist und Körper sind untrennbar miteinander vereint und aufeinander angewiesen. Die Verbindung der beiden Komponenten wird in der Medizin als Psychosomatik bezeichnet.

Die Psyche wirkt direkt auf unseren Hormonhaushalt, auf die Muskeln, die Organe, die Haut, die Gelenke, das Blut, die Knochen, unsere Leistungsfähigkeit, unser äußeres, unser befinden, unser gesamtes Immunsystem – einfach auf alles.

Und alles hängt unmittelbar auch mit unseren bewussten und unbewussten Gedanken zusammen.

Viele, teils auch alte Sprichwörter zeigen, dass nicht alle Menschen hierzulande, der Psychosomatik gegenüber, immer so ignorant waren.

  • Das geht mir auf die Nerven
  • Etwas bereitet mir Kopfzerbrechen.
  • Etwas schlägt mir auf den Magen.
  • Sich etwas zu Herzen nehmen.
  • Man hat ein gebrochenes Herz.
  • Etwas geht uns an die Nieren.
  • Es verschlägt mir die Sprache.
  • Schwer ums Herz zu sein.
  • Etwas geht uns unter die Haut.
  • Etwas liegt wie ein Stein im Magen.
  • Ich hab Schmetterlinge im Bauch.
  • Man hat einen Kloß im Hals.

Körper ist gleich Geist, Geist ist gleich Körper

Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen direkten Einfluss auf unseren Körper. Unser Denken beeinflusst nicht nur unsere Psyche, sondern jede einzelne Zelle unseres Körpers.

Ein gutes Beispiel dafür ist Sex, man braucht nur an Sex zu denken und schon verändert sich hormonell so einiges im Körper. Bei uns Männern ist dies sogar direkt sichtbar hehe.

Oder du fühlst dich unwohl in einer Situation und viele deiner Muskeln verspannen sich von allein, ohne das du sie bewusst anspannst. Auch das ist Psychosomatik. Die meisten Verspannungen und Rückenschmerzen haben psychische Ursachen.

Dir ist etwas peinlich und dein Gesicht färbt sich rot = Psychosomatik.

Ein weiteres Beispiel (welches einige Menschen betrifft), ist Nervosität z. B. vor einer Prüfung. Man muss dringend auf die Toilette, obwohl man vor kurzem erst war. Allein durch die Angst vor der Prüfung.
Aber was hat denn die Prüfung, mit unserem Verdauungssystem zu tun? Absolut nichts, –  das ist einfach Psychosomatik pur.

querschnitt durch den KopfJeder von uns hat ständig, viele psychosomatische Vorgänge im Körper, einige sind sehr wichtig und hilfreich, manche nehmen wir gar nicht wahr und andere wiederum können uns sehr stören oder krank machen. Psychosomatische Symptome können sofort eintreten oder sich langsam nacheinander aufbauen. Oft hängen sie direkt mit einem aktuellen Geschehnis oder Gedanken zusammen. z. B. Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen die immer vor der Arbeit auftreten. Oder aber du denkst nur an die Arbeit und bekommst Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen. Oder sie haben sich langsam aufgebaut und finden solange unbewusst statt – bis sie sich schließlich in körperlichen Symptomen zeigen.

Es gibt eine Menge Symptome und Krankheiten die durch psychische Probleme ausgelöst werden.
Eine große Ursache für psychosomatische Erkrankungen oder Störungen ist die gute alte Verdrängung von Problemen, Sorgen, schlimmen Ereignissen. Oftmals auch unbewusst, bei Dingen, die sich versteckt haben oder Sachen an die wir uns nicht erinnern können und die uns ständig auf den Magen, die Haut, die Ohren, die Augen oder sonstiges schlagen.
Umso wichtiger ist es, bei Problemen, nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu betrachten.

Denn schnell wird beim Arzt dann mit Medikamenten nur ein Symptom behandelt, aber die Ursache nicht. (und die Pharmalobby freut sich am meisten darüber). Unbewusst lebende Menschen sind die Goldesel der Pharmakonzerne.

bauchschmerzenEs ist bewiesen, dass unverarbeitete emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Job, der Partnerschaft, ständige Angst und dauerhaft negativer Stress, das Risiko eines Herzinfarktes sogar noch mehr erhöhen, als Zigaretten Konsum oder hoher Blutdruck.
Auch deshalb ist es an der Zeit, der Verdrängung von Problemen ein ende zu setzten.

Ganz besonders schnell schlagen psychische Belastungen wie unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst auf den Magen und den Darm. Das Verdauungssystem, ist sehr stark an der Entwicklung von Gefühlen beteiligt, man nennt es auch das zweite Gehirn.
Bei negativem Stress, unter anderem, verkrampft sich der Magen, es wird mehr Magensäure produziert, was wiederum zu Sodbrennen und zu Übelkeit, Blähungen, Krämpfen und Magengeschwüren führen kann.

Es ist auch medizinisch erforscht, das negative Gedanken und Gefühle das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte schwächen.

Die gute Nachricht ist, dass das ganze auch umgekehrt funktioniert und positive Denkweisen, das Immunsystem sehr stärken.
Es wurde gezeigt, dass optimistische und zuversichtlich denkende Menschen, ein geringeres Risiko haben, an vielen Krankheiten, zu erkranken.

Krebs entsteht, wenn eine Zelle permanent über längeren Zeitraum gereizt wird und dadurch entartet. Diese Reizung kann neben Ursachen wie Strahlung, Giften, Bakterien usw. auch durch psychische Ursachen hervorgerufen werden.

Aber man muss absolut nicht permanent nur positiv denken, das ist auch gar nicht möglich.

Hin und wieder negative Gedanken, (auch täglich) sind normal und werden von dem Superduper einzigartigem Wunder der Natur, unserem Körper, wunderbar verkraftet. Es ist die Masse und die Intensität dieser Gedanken, die den unterschied machen.

Umso öfter es dir jedoch gelingt, positive Gedanken zu denken und sie zum Automatismus werden zu lassen, umso mehr freut sich, neben vielem anderen, auch deine körperliche Gesundheit. Alles eine Frage des Trainings und der Wiederholung, genauso wie die negativen Denkweisen, unbewusst nach und nach durch unbewusste Lebensweise zur Gewohnheit geworden sind, denn niemand kommt mit dem Verhallten, die Mehrheit des Tages negativ zu denken, auf die Welt.

Man hat herausgefunden, dass Lachen (z. B. lustige filme ansehen), Probleme aufschreiben, Sie besprechen, Entspannungsübungen, positivität – dass Immunsystem stärken und positiv psychosomatisch wirksam sind.

Leider ist es eine naive Angewohnheit, die einigen Menschen sogar leider zum Verhängnis wurde, dass sie blind und einzig jedem Mediziner vertrauen und erst, wenn der Körper vor Symptomen nur so schreit, sich zum diesem begeben, um anschließend oft mit schweren chemischen Medikamenten, nur die Symptome behandeln zu lassen, die Ursachen aber nicht. Des Weiteren könnten durch bewusstere Lebensweisen, die oft völlig überfüllten Arztpraxen, entlastet werden. Natürlich, sollte bei Beschwerden der Mediziner des Vertrauens aufgesucht werden, aber ich bin der Meinung, es ist gleichermaßen wichtig auf sich und sein körperliches sowie geistiges empfinden zu achten, seine Gedanken und seine Einstellung zu formen und bewusster zu leben. Und besonders auch dem Geist aufmerksamkeit zu schenken, denn vielen körperlichen Signalen gehen psychische Signale voraus.

Auf keinen Fall muss bei jeder Verspannung, jedem Magen knurren und jedem kleinen Schmerz und Zwicken gleich in Panik verfallen werden, denn unser Körper hält so einiges ab. Aber tritt dies öfter auf, dann kann dort durchaus eine psychosomatische oder anderweitig hervorgerufene Störung vorhanden sein.

Das berühmteste Beispiel der Macht von Gedanken, ist sicherlich der Placeboeffekt. Wer an seine Genesung glaubt, hat den ersten Schritt dahin bereits getan. Wer an seine Gesundheit glaubt, hat weniger Risiko Krankheiten überhaupt anzuziehen.

Durch gute Denkweisen, unterstützt du jede einzelne deiner Zellen enorm.

Dein Körper spricht mit dir und das umso lauter, je mehr du deinen Geist vernachlässigt hast.
Versuche bewusster zu leben und beiden zuzuhören,
denn sie beide sind – DU!

 

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