befreiung der eigenen gefangenen denkmusterMenschen leben leider schnell in der Klemme, das sie mit den Erfahrungen, dem Wissen und den Überzeugungen, die sie vor langer Zeit mal z.B. in der Erziehung oder der Schule, dem Freundeskreis, oder dem Anfang des selbstständigen Lebens oder auch vor ein paar Jahren erst bekamen, als festgelegte Wahrheiten durchs Leben ziehen und dies alles für den Rest ihres Lebens annehmen, ohne es von Zeit zu Zeit mal neu zu hinterfragen, sowie auf neue Gesellschafts und neue eigene Entwicklung und Lebensumstände anzupassen und upzudaten.

Alte Überzeugungen, Glaubenssätze, Erfahrungen, anerzogene Thesen, Ideologien, Theorien, Fakten, Dinge aus der Kindheit, Schule, Fernsehen, Zeitungen, Büchern und Erzählungen und ganz besonders eigene Erfahrungen und Ängste, die unseren Kopf besiedelten und sich fest in uns einprägten. Sie alle ziehen uns zurück, sie alle wollen den Karren unserer Entwicklung nicht Losfahren oder nichts schneller fahren lassen.

Denn durch die Dinge, die wir seit Geburt an eingetrichtert bekommen oder erlebt haben, sind wir gefesselt in Mustern, auf die unser Gehirn das Leben lang Zurückgreifen versucht, wenn wir uns nicht von ihnen losreißen.

Besonders als Kind aber auch als jugendlicher und junger Erwachsener verändern sich unsere Denkmuster sehr oft. Wir sind neugierig offen und flexibel.
Ab dem 20-25 Lebensjahr geht das langsamer und weniger oft vonstatten. Je nachdem wie neugierig offen und wissbegierig man bleibt. Oft ist diese Neugierde und Wissbegierigkeit, jedoch durch den Zeitdruck und die Tatsache eine berufliche Richtung zu finden und Geld stetig heranzuschaffen, eingeschränkt. Vieles von unserer Kreativität und Entfaltung geht im Stress des Arbeitsalltages, unter. Im Alter tun sich meiner Erfahrung nach Menschen noch viel schwerer ihre Überzeugungen neu zu überdenken und den Umständen anzupassen.

Man selbst ändert sich aber die alte Brille bleibt auf.

Zuerst sind es unsere Eltern, welche uns fürs Leben prägen. Alles was sie uns vorleben und erzählen ist unsere Welt und unsere absolute Wahrheit.
In der Pubertät versucht man sich zum Teil davon zu distanzieren. Man will vieles anders machen. Dann sind vielleicht die Informationsquellen, zum Beispiel die Bravo, MTV, und vor allem das Umfeld im Freundeskreis.

All das wird zu unserer Wahrheit und Realität.

Und das ist ganz Normal.

Man sucht sich selbst und irgendwann fängt man an Dinge im Leben mehr und mehr zu hinterfragen.

Besonders intensiv prägen uns immer die eigenen Erfahrungen.

Aus all dem bildet man Denkmuster und Überzeugungen, welche jedoch stark durch das Umfeld beeinflusst sind. Das Gewohnte und alte Strukturen, Denkmuster, Glaubenssätze, Ängste. Sie entstammen oft keinem freien Denken in der Pubertät und auch später nicht, wenn man nicht bewusster wird und sich damit befasst.hund hinter gittern

Doch prägt uns die Kindheit und auch die Jugend am meisten.
Zum Beispiel Verletzungen welche in diesem Lebensabschnitten stattfinden, sind später im Nachhinein oft noch viel schlimmer in Erinnerung. Kinder und auch Jugendliche, können Monster sein. Ihnen fehlt noch das nötige Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl in vielen Situationen.

Aber egal ob negative oder positive Erfahrungen, im späteren Leben, wenn wir nicht bewusst sind, vergleichen wir ständig alles mit zurückliegendem und werden blind für Alternativen, für Möglichkeiten, für die Vielfalt in allem und jeder Situation.

Wir Menschen verändern uns oftmals auch ohne es zu merken.
Nur die Muster in denen wir denken hinken uns oft hinterher.

Denkt oder macht unser Gehirn etwas, immer und immer wieder.
Dann handeln und denken wir nach einer bestimmten Zeit automatisch in diesem Raster, ohne es situationsbedingt wieder neu zu betrachten und neu zu bewerten.
Das Gehirn will vergleichen. Wie eine riesige Suchmaschine, die unser mächtiges, stetig wachsendes inneres Universum in Millisekunden durchsucht und anhand dessen was es findet, vergleiche anstellt.

Anhand dessen, urteilen handeln oder reagieren wir.

Schnell ist ein Vergleich gefunden und oft nehmen wir gar nicht bewusst wahr wie wir Situationen vergleichen.

Nur manchmal merken haben wir dabei diesen bewussten aha Effekt. „Das kenn ich“, Er oder sie ist bestimmt genau so“,- und“ achja gleich kommt bestimmt das und dass“. Die meisten der Millionen von Abläufen werden aber unbewusst verglichen.

Wir können natürlich nur anhand von dem vergleichen, was auf unserer Festplatte ist. Was man uns beigebracht hat, was wir an Erfahrungen gemacht haben, was wir gelesen oder gesehen oder erzählt bekommen haben.

Kurz gesagt, dem was wir zeit unseres Lebens kennenlernten, unserem bekannten und gewohnten. Unserer Welt unserer eigenen Realität.

Gewohnheit hat vieles gutes.
Gewohntes gibt uns Sicherheit.
Gewohntes geht schneller von der Hand.

Aber

Gewohnheit ist meist nicht förderlich für unsere Entwicklung.
Gewohnheit macht blind für neues und für Veränderung.

Gewohnheit macht Dinge für uns normal. In einer Welt wo nichts normal ist und sich Dinge stetig verändern.

  • Gewohnheit macht engstirnig.
  • Die Gewohnheit kann stur machen.
  • Die Gewohnheit kann Vorurteile fördern und aufrechterhalten.
  • Die Gewohnheit kann stark blockieren und einschränken.
  • Die Gewohnheit kann den Fortschritt verschlafen und verhindern.
  • Gewohnheit verhindert den Blick auf die vielen Möglichkeiten im Moment, im Leben in der Entwicklung, in der Denkweise, in allem.
  • Und das schlimmste, die Gewohnheit verhindert und blockiert unsere Kreativität.
  • Sie macht träge und sie legt sich wie eine Fessel um uns schöpferische, kreative und sich stetig ändernde Wesen.

Wir tragen immer noch die alte Brille um neue Situationen zu betrachten.

Man kann dem Gehirn nicht verbieten zu vergleichen.
Oftmals ist das ständige vergleichen sinnvoll und wichtig.

Aber man kann sein jetziges Denken von altem bereinigen und offener und befreiter denken.

Wir können lernen bewusst zu beobachten und uns jedem neuen Moment frei und unabhängig, unbefangen zu widmen.

Wir können Filter ansetzen und die alten Brillen, die wir uns einst aufsetzten und durch die wir ständig schauen, ablegen.

Es ist meiner Meinung nach wichtig, die alten Überzeugungen und Denkmuster öfter mal zu aktualisieren.
Und uns stetig auf neue Lebensumstände, neue Tage, neue Momente und Situationen upzudaten.

Es ist gut von Zeit zu Zeit mal seine alten staubigen Denkmuster neu anzusehen und ein bisschen auszumisten.
Viele Denkmuster kommen in die Jahre und passen nicht mehr zur Welt und zum eigenen Selbst im hier und jetzt.

Die Gewohnheit im Bezug zum eigenen Selbst.

Man ist nicht mehr derselbe Mensch, der damals Überzeugung entwickelte.

Man ist nicht mehr der Mensch, dem man z.B beibrachte, das alle Menschen böse und schlecht sind.

Man ist nicht mehr der Mensch, der damals anderen glaubte als sie sagten das man zu fett, zu hässlich oder zu dürre ist.

Man ist anders jetzt. Es gilt das auch den restlichen Denkmustern und Überzeugungen endlich beizubringen.

Man hat vielleicht auch nicht mehr die Ängste von damals, villeicht aber noch die Angst vor der Angst von damals.

Man ist auch nicht mehr die oder derjenige, der sich selbst ständig negative Glaubenssätze formte und einredete, Wie z. B.
– ich kann das nicht
– ich bin zu dick
– ich bin hässlich
– ich bin zu dumm
– ich bin zu schwach
– ich bin es nicht wert.
– ich hab zu viel Angst etwas zu wagen
– ich kann mich nicht entfalten
– ich mag mich nicht

Wir sind das nicht oder nicht mehr, nur die alte Brille von Gestern durch die wir blicken ist das.

Es betrifft uns alle, jeder Mensch hat mindestens ein paar blockierende Glaubenssätze entwickelt. Oftmals merkt man gar nicht wie sehr sie einen bremsen, auch weil man sich ihrer nicht immer bewusst ist.

Viele sind gefangen im Denken von Gestern.

Ein regelmäßiges Update nimmt sich diesen ganzen uralten blockierenden, rückständigen Müll und verschiebt ihn in den Papierkorb. Und findet neue aktuelle passende Glaubenssätze.

Wie z. B. in diesem Beispiel.
– Ich kann alles schaffen für das ich mich wirklich interessiere.
– Ich sehe viel besser aus als ich dachte.
– Ich bin enorm wertvoll und liebe mich mit all meinen Stärken und Fehlern.

Genauso wie man sich jahrelang die negativen Suggestionen eingeredet hatte, kann man sich nun die neuen Leit und Glaubenssätze leicht antrainieren. Und auch, wenn man sie am Anfang nicht gleich glauben sollte und noch nicht überzeugt von seinem besseren reelleren Bild ist. So helfen die positiv formulierten Glaubenssätze sehr dabei, sich in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Auch hier ist stetige Wiederholung wichtig.
Wiederholung ist superduper Futter für unser Gehirn und irgendwann pfeffert es alles zurück und überströmt uns wöchentlich mit unseren guten Überzeugungen.

Es funktioniert genauso stark, wie stetig wiederholte negative Sätze uns schleichend und teils unbemerkt negative Veränderung bescherten.

Man hat doch nur das eine Leben, warum also die ganze zeit mit negativen Überzeugungen über sich, andere und die Welt herumlaufen.

Die Welt entwickelt sich und man selbst entwickelt sich jeden Tag mal mehr und mal weniger, auch.

Man ist nicht mehr derselbe Mensch, welcher damals diese Erfahrung machte und daraus in der Vergangenheit mal Schlüsse zog.

Die gezogenen Schlüsse müssen nicht ein Leben lang gelten, dies ist oftmals sehr unwahrscheinlich.

Denkmuster die sich aus eigenen Erfahrungen einprägten sind schnell veraltet, denn wir verändern uns und das was wir damals erlebten würden wir heute in derselben Situation wahrscheinlich ganz anders wahrnehmen und erleben. Nur im Kopf bleiben sie brandaktuell, wenn wir sie nicht bewusst betrachten und auf unser neues selbst und die neue Zeit updaten.

Heute würdest du viele Erfahrungen anders wahrnehmen als damals, vielleicht besser, vielleicht schlechter, vielleicht intensiver, vielleicht weniger prägend, wahrscheinlich auch oft gelassener, aber immer anders.

1. Der Weg zum freieren denken geht erstens darüber sich und seine Denkmuster regelmäßig im Leben upzudaten, neu zu hinterfragen. Und auch die Welt, die Gesellschaft und das Umfeld immer mal wieder neu zu betrachten und zu hinterfragen.
Sowie sich und alles andere öfter mal selbst zu reflektieren.

2. Es ist sehr hilfreich alte Glaubenssätze und Überzeugungen vollkommen ehrlich zu sich selbst herauszusuchen und vielleicht auch mal aufzuschreiben, um sie dann umzuformulieren und sich neu und upgedatet anzutrainieren.

3. Der nächste große Punkt ist bewusster zu agieren und Filter in der jeweiligen Vergleichssituation einzubauen.

Sobald das Gehirn einen Vergleich anstellt, kannst du einschreiten und filtern. Du lässt diesen Vergleich mit altem Denken nicht die Situation im hier und jetzt beeinflussen oder kaputtmachen.

Ein freies Denken und analysieren, ermöglicht es uns, unser Umfeld, die Welt und das Leben ständig wieder neu und aktuell zu betrachten. Ohne im alten Käfig gefangen zu sein und ohne alles wieder und wieder durch die selbe alte Brille anzusehen und in alte Schubladen einzusortieren.

Die Gewohnheit im Bezug zur Gesellschaft.

Viel weniger als in unserem eigenen Umfeld und unserem eigenen Leben, haben wir einen Überblick über die allgemeine Welt und die Gesamtgesellschaft.

Aus Erzählungen, Büchern, dem Internet, Zeitungen, Fernsehen oder im besten Fall durch Reisen erleben wir die Welt oder beziehen unsere Meinung ueber sie. Abhängig sind wir von dem was wir an Informationen bekommen.

Wir vertrauen auch hier, dem was wir kennen. Alles andere ist Geschichte, nichts Fühlbares, nichts Aktuelles jedoch ist sie allgegenwärtig die Geschichte, denn sie formte das hier und jetzt, sie formte unsere Normalität unsere Realität, sowie das Weltgeschehen von heute unsere Realität von Morgen formt. Und sowie auch unsere Denkmuster heute unser Leben von Morgen zu weiten teilen erschaffen. Und wir haben eine Wahl. In jeder Sekunde können wir entscheiden frei zu denken. Alles logisch und mit dem Empfinden des eigenen Herzens zu betrachten. Ohne gleich aus der Gewohnheit heraus zu reagieren und zu urteilen.

Ist wirklich immer alles so richtig wie es geschehen ist wie man es uns beibringt, beibrachte und sagte???

Wir wissen alle, das Menschen sich täuschen und Fehler machen so wie wir selbst auch.
Vieles was Menschen sagen kann und wird auch für uns richtig und wichtig sein. Kein Mensch kann sich jedoch immer hundertprozentig sicher sein, die richtigen Informationen zu haben und die richtigen Informationen zu vermitteln und weiterzugeben. Nicht alles was für andere gilt, ist auch für uns gut. Und jeder sowie wir auch ändern sich oft. Von jedem kann man etwas lernen sowie auch unnützes erfahren.

Es liegt also immer an dir als Empfänger, Informationen und Dinge zu hinterfragen.

Und dies im besten falle  ohne Vorbehalte und alte Überzeugungen zu tun.

FREI ZU HINTERFRAGEN und die alten Vergleiche hinten anzustellen.

Stimmt alles was so geschieht, haben die mächtigen alles zu unserem Wohle unter Kontrolle und nutzen ihre Macht nicht aus?

Stimmt das immer was in der Zeitung steht oder der Mann im Fernseher da sagt.gefangen in eigenen gedanken

Stimmt das alles, was auf der anderen Seite die Systemkritiker sagen.

Ist alles was alternativ zu dem ist was du als Kind und Jugendlicher lerntest gleich Humbug und quatsch.

Ist gleich jeder Banker korrupt und böse und ist jeder Zweifler gleich Verschwörungstheoretiker?

Ist jeder Heilpraktiker Quacksalber und jede Pharmafirma ein böser geldgeiler wuchernder Panscher und Vergifter??

Liegt die Wahrheit nicht viemehr in der Mitte oder sind es wirklich die Extreme ???

Ein freierer Geist kann gar nicht in ein extrem Abrutschen, weder im Denken noch im Handeln und er steckt nicht sonderlich viel in Schubladen, sondern nimmt sich aus allen Bereichen etwas für sich mit. Etwas was mit seiner Logik seinem empfinden und auch seinen Filtern kompatibel erscheint.

Und auch dies wird ein freier Geist von Zeit zu Zeit wieder mal updaten neu betrachten und hinterfragen.

Ist es wirklich so gesund stetig Müllers Kuhmilch zu trinken und viel Butter aufs Brot zu schmieren?

Sind Kriege nur normale Auseinandersetzungen oder manchmal gar strategische Planungen?

Die Entwicklung beschleunigt sich und es geschieht immer mehr Veränderung in kürzester Zeit.
Unser Leben ist lang, dennoch leben wir nur in einer kurzen Epoche des Weltgeschehens, der Gesellschaftsentwicklung, der menschlichen Entwicklung.

Ein Mensch müsste schon 300 Jahre alt, sehr neugierig, wissbegierig und gebildet sein, um einen halbwegs zuverlässigen Überblick zu haben.

Wir müssen von den Informationen leben die wir kennen, wobei wir wieder bei der Gewohnheit sind. Jedoch ist es ratsam auch hier den Filter anzusetzen.

Immer erst mit logischem Verstand dem eigenen Herzensempfinden heraus betrachten, ohne den alten eingetrichterten Denkmustern zu viel Raum zu geben.

Nicht jeder, der etwas anprangert hat recht und nicht alles was uns als Normal erscheint und beigebracht wird, ist gut oder ehrlich oder sinnvoll oder gesund.

Ein Großteil dessen, was wir lernen, entstammt anderen Menschen, anderen fehlbaren Wesen sowie wir auch.

Menschen die der Macht verfallen sind prägten schon immer das Weltgeschehen und oftmals waren es sogenannte Verrückte oder Ketzer die mit ihrem Leben für Veränderung in der Gesellschaft und Aufklärung bezahlten.

Alle Freidenker wurden in diesen Topf geschmissen. Und auch heute wird schnell ins Schubladen geschubst, wenn andere aus der Reihe Tanzen und menschlich denken und handeln anstatt mit dem Schwarm zu schwimmen und in gefangenen Mustern zu denken.

Heute nennt man alle, die nicht der Norm entsprechend, denken und handeln verrückte oder Verschwörungstheoretiker. Auch Kritiker Landen schnell in diesem Topf um sie zu entmündigen.

Alle können frei denken sein und werden. Und dann werden sie auch keine Menschen mehr abstempeln, sondern sich von jedem das wertvolle für sich herauspicken.

Wissen gelangt von einem Kopf in den anderen und landet irgendwann nach einer langen oder kürzeren Kette in unserem. Dort wird es sofort bewusst oder unbewusst mit Informationen die wir vorher schon erhalten haben, verglichen

Eltern, Großeltern, Lehrer, Wissenschaftler, Freunde, Bekannte, Verwandte und Mitmenschen. Wir alle irren und alle Menschen machen Fehler, egal ob sie einen Doktortitel eine Krawatte oder eine Jogginghose tragen.

All das bestimmt unsere Denkmuster und erschafft die Schienen in denen wir immer wieder handeln, denken und vergleichen

Eine Befreiung aus den alten Mustern fördert die Kreativität, die Entwicklung, die Neugierde, den Fortschritt, Freiheit und Zufriedenheit.

Diese Leitsätze helfen um sich stetig ans Freie Denken zu erinnern und es zu trainieren.

Das was Gestern galt, muss nicht jetzt noch für mich gelten.
Das was immer zu dieser Situation passte, muss nicht jetzt wieder passen.
Das was für andere gilt muss nicht für mich auch immer gelten.
Das was mir beigebracht wurde, muss nicht heute noch genauso zählen.
Die Erfahrungen die ich machte und das was mir gesagt wurde, geschah zu einem Zeitpunkt als ich anders war als ich es jetzt bin.
Das was ich Gestern nicht konnte kann ich vielleicht heute.
Die Angst die mich früher einnahm, kann ich so wie ich heute bin überwinden.
Jeder Moment, jede Situation ist neu und anders, nichts ist exakt gleich.

Und jeder Moment hat die Chance verdient neu und ohne Vorbehalte frei betrachtet zu werden.

Genauso wie jeder Mensch die Chance verdient hat, ihn oder sie erst besser kennenzulernen, bevor man die scheinbar passenden Verknüpfungen und Vergleiche aus seiner Datenbank anwendet und vorurteilt.

Auch, wenn uns ein Mensch an einen anderen erinnert ist er ein anderer Mensch.

Auch, wenn uns ein Moment an einen anderen erinnert, ist es ein völlig neuer Moment.

Öfter mal Updaten und Freiheit und Offenheit im Denken wiedererlangen, würde uns Menschen sehr gut tun, denn wir sind anders als Gestern und die Welt ist es auch.

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