Stress ist häufiger Begleiter aller Menschen und bis zu einem bestimmten Punkt auch ganz natürlich und normal. Doch die Intensität und die Dauer mit der viele Menschen heutzutage Stress ausgesetzt sind, ist nicht mehr förderlich und gesund. Negativer Stress ist Ursache für zahlreiche körperliche und psychische Leiden und Krankheiten und sollte deshalb auch ernst genommen werden.

Hinweise auf eine Stressbelastung können unter anderem. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, starke Verspannungen, Magenprobleme, erhöhter Blutdruck, Herzstechen, Herzrasen, Müdigkeit, Schweißausbrüche, Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit, Störung der Sexualfunktion, Schlafprobleme, anhaltende nervöse Unruhe, depressive Verstimmungen, Aggressivität, Konzentrations und Leistungsschwäche sein.

Mit diesen Tipps und Tricks schafft es jeder den Stress wieder auf ein gesundes Level herabzusenken und sich für den Stress von Morgen deutlich zu stärken.

1. Versorge dich mit ausreichend Baumaterialien gegen Stress.

Der Körper braucht die wichtigen Nährstoffe um gesund und stressresistent arbeiten zu können. Stimmt die Basis (speziell das Gehirn) nicht und sind wir Mangel versorgt, so steht der Körper automatisch unter Stress. Die Grundversorgung muss gewährleistet sein sonst kann auch alles andere nur schwerlich funktionieren.
Das wichtigste ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser. Viele Menschen sind schon deshalb gestresst, weil sie einfach viel zu wenig Wasser trinken. Ein Stressfaktor, der sehr leicht zu vermeiden wäre. Und besonders auch die zu einseitige und ungesunde Ernährungsweise ist eine der größten Ursachen einer Stressbelastung.

Geben wir unserem Körper jedoch die Nährstoffe, die er braucht, so hat er ausreichend Material, mit dem er effizient arbeiten kann.

Besonders Magnesium, Eisen, Selen, die B-Vitamine und das mit Hilfe von Sonnenlicht erzeugte Vitamin D sind absolut notwendig für eine solide Basis zur Stressabwehr.

Viele Menschen leiden unter Magnesium und Vitamin D Mangel und sind schon deshalb stressanfällig.

Achte auf eine abwechslungsreiche, gesunde und ausgewogene Ernährung.
Trinke niemals täglich und zuviel Alkohol, denn dieser entzieht dem Körper wichtige Mineralstoffe, die er für die Stressabwehr braucht. Auch das Rauchen entzieht dem Körper zahlreiche wertvolle Vitalstoffe.

Zudem schwächt der Alkohol und Tabakkonsum die Nerven.
Alles was hingegen die Nerven stärkt, dient natürlich der Stressabwehr. So sind, neben den oben genannten Vitalstoffen, auch Omega drei – Fettsäuren aus tierischen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Fisch oder Nüssen sehr gute Nahrung um sich stressresistenter zu machen.

Anderweitig sollte neben Drogen auch an Zucker, Koffein und Weißmehlprodukten gespart werden. Da diese sich negativ auf die Stressresistenz auswirken sollen.

Lange wurde der Darm deutlich unterschätzt. Doch heutzutage wird er aufgrund seiner Struktur und Eigenschaften auch als das zweite Gehirn bezeichnet.
Denn auch der Darm ist stark an der Bildung von Gefühlen und anderen neuronalen Prozessen beteiligt. Wer seinen Verdauungstrakt vor schädlichen Stoffen schützt und durch gesunde und abwechslungsreiche Ernährung pflegt und im Gleichgewicht hält, der wird auch im Hinblick auf Stress, deutliche Unterschiede erleben können.

klicken zum ArtikelBaumaterialien die wir alle brauchen, oft missachtete Grundlage auch fürs Glück.

2. Lerne NEIN zu sagen und dich abzugrenzen.

Löse dich von dem schlechten Gewissen wenn du mal etwas nicht möchtest und hör auf es immer allen recht machen zu wollen.

Das Leben ist ein Marathon kein Sprint. Teile dir deine Energie und Kraftreserven gut ein. Gib dein Bestes zum jeweiligen Zeitpunkt, ohne zu übertreiben und ohne dich dabei zu vergessen.
Wir unterliegen stetigen Schwankungen manchmal kann man mehr leisten und manchmal weniger. Versuche nicht faul zu sein aber übernimm dich auch nicht immer.
Sei für andere da aber nur in dem Maße wie es dir gut tut. Vergesse dich dabei nicht.
Lerne deine Grenzen kennen.

Und höre auf immer ja zu sagen.

Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, wenn du auch mal nein sagst.
Nein sagen ist eine hohe Kunst der Selbstwertschätzung.

Auch auf Arbeit muss man sich nicht jeden extra Auftrag anheften. Du musst nicht immer die Extrameile gehen du musst nicht stetig der beste und fleißigste sein.

Du musst es nicht allen Recht machen. Andere müssen auch lernen mit Enttäuschungen umzugehen.

3. Wichtige Werkzeuge der Stressbewältigung kennenlernen und anwenden.

Es ist heutzutage enorm wichtig Werkzeuge und Methoden zu kennen um sich selbst wieder entstressen zu können. Drogen und Alkohol fallen hierbei natürlich heraus. Da diese insgesamt gesehen vielmehr Stress erzeugen als sie kurzzeitig vermindern. Dies ist den kurzen Moment der Entspannung und Verdrängung nicht wert.

Im besten Fall findest du mehrere verschiedene Methoden die dir Spaß bereiten.

Zu den bekanntesten und wirksamsten Methoden gegen Stress gehören die verschiedensten Meditationstechniken, Akupressur, Yoga,
autogenes Training,
zahlreiche Atemübungen,
Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.

Usw.

Manche Werkzeuge sind super hilfreich um sich kurz mal zwischendurch auf Arbeit oder unterwegs zu entstressen.

Dies kann durch kurze Bewegungen, Gedanken oder Stimulation bestimmter Punkte geschehen.
Andere Übungen sind bestens geeignet um tägliche Entspannung vor oder nach der Arbeit zu gewährleisten und den Gesamtstresspegel langfristig herabzusetzen.

zum Artikel 3 Methoden um stressige Gedanken abzuschalten.

Auch hier geht probieren über studieren.
Gibt nicht gleich auf, auch am Anfang kann das erlernen neuer Dinge Stress hervorgerufen. Selbst wenn diese neuen Dinge Anti Stressprogramme sind. Dieser Stress ist ungefährlich, weil wir freiwillig auf ein Ziel hinarbeiten.

Versuche die für dich passenden Methoden zur kurzfristigen und langfristigen Stressbewältigung zu finden.

Mir persönlich hilft im Notfall schon ein kurzes besinnen auf das hier und jetzt, ein paar tiefe Atemzüge. Manchmal eine spezielle Augenübung oder das drücken und massieren bestimmter Punkte am Körper. (z.b zwischen den Augen).

Weitere oft vergessene Sofortmaßnahmen:
Wasser trinken.
Einen Happen essen.
Eine Pause einlegen, wenn möglich.
Sich selbst massieren.
Kurz die Augen schließen.

Meditation, Ruhe und Waldspaziergänge sind für mich die beste Langzeitstressvorsorge.

Aber jeder Mensch ist anders und jeder sollte für sich die besten Methoden herausfinden. Das geht nur durch testen und probieren. Es gibt neben den genannten noch viele weitere Möglichkeiten und Methoden, die bei Google zu finden sind.

4. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit.

Jeder Mensch hat sicher mindestens ein paar kleine Geheimnisse, die er nicht unbedingt jedem erzählen möchte. Aber auch wer ständig Angst vor der Reaktion anderer hat und versucht sein ganzes Leben zu vertuschen ist schnell gestresst. Doch wer gar stetig lügt der lebt noch deutlich unruhiger, als jener der nur Geheimnisse schützen möchte.
Lügen haben nicht nur kurze Beine, sie haben auch rote Köpfe und zittrige Hände.
Menschen, die gerne mal Lügen sind deutlich gestresster. Ständig muss auf die Wortwahl geachtet werden. Lügen sind schwerere Bürden auf den Schultern der Menschen.

Wer ehrlich ist, muss sich nicht ständig merken wem er, welche Lüge erzählt hat.
Versuche ein ehrliches und aufrichtiges Leben zu führen. So lebt es sich deutlich entspannter und stressfreier.
Sieh dir dabei auch deinen engsten Umkreis an.
Denkst du, das es in deinem direktem Umfeld notwendig ist zu lügen? Wenn ja, dann stimmt etwas mit deinem Umfeld und oder deinem Denken in dieser Hinsicht nicht.

Es ist nie zu spät zu einem ehrlichen und aufrichtigen Lebensweg zu finden. Doch je früher desto besser für dich.

5. Befreie dich endlich von stressigen Menschen.

Manche Menschen sind wahre Energieräuber. Das müssen nicht immer nur Kollegen sein. Auch vermeintliche Freunde oder Familienangehörige können enorme Stressfaktoren sein.

Hier muss man lernen sich abzugrenzen oder gar den Kontakt zu falschen Freunden und negativen Angehörigen abbrechen.

Auch bei Freundschaften ist weniger mehr.
Wer hunderte von Freunden hat, kann sich gar nicht ernsthaft um alle kümmern. Deutlich entspannter lebt es sich wenn man ein paar gute Freunde hat und diese Freundschaften genießen und pflegen kann.

Klar nicht jedem kann man immer aus dem Weg gehen (z.b auf Arbeit). Aber man kann den Dialog suchen, die Fronten klären, sich abgrenzen oder andere Lösungen finden.

Laufe auch nicht zu lange Menschen hinterher, die deinen Aufwand nicht zu schätzen wissen. Klappt es mit ihnen nicht, dann soll es wohl einfach nicht so sein. Sie können dir wahrscheinlich, dann sowieso nicht geben was du brauchst und sind den Stress auch nicht ewig Wert. Vermutlich hast du dich in ihnen geirrt und etwas gesucht was vielleicht garnicht existiert.

6. Finde einen besseren Bezug zum Geld.

In dieser Gesellschaft ist es auch fast unmöglich ohne Geld auszukommen. Geld schafft Sicherheit und vermindert dadurch so manchen Stress. Die Notwendigkeit des heranschaffens von Geld, ist auf der anderen Seite wiederum einer der größten Stressfaktoren überhaupt.
Denn negativer Stress entsteht besonders auch, wenn wir etwas machen müssen, was wir nicht möchten. An Orten sind, an den wir gerade nicht sein wollen. Mit Menschen verkehren müssen, die wir nicht unbedingt gerade in unserer Nähe haben wollen.

Jeder kennt das. Auch Leute, die ihren Job mögen sind manchmal gestresst von all dem.

Arbeitszeit ist viel Lebenszeit und Lebenszeit sollte nicht überwiegend negativ gefüllt werden.
Es wird niemals eine Beschäftigung geben (schon gar keine Arbeit) die immer nur zu hundertprozentig Spaß bereitet. Dafür sind wir Menschen einfach zu sehr unseren Stimmungsschwankungen unterworfen.

Die perfekte Arbeit gibt es nicht und ganz ohne Stress wird es auch nicht gehen. Es gibt pauschal übertrieben immer mindestens einen Kollegen, den man nicht leiden kann und immer mal Aufgaben die einen Nerven.
Aber man muss einen Job finden, der überwiegend zufrieden stellt.
Das bedeutet, dass der Job an mindestens 51 Prozent der Tage keinen negativen Stress erzeugt. (je mehr, desto besser natürlich).

Du musst solange probieren und versuchen bist du einen Job, Beruf oder Arbeitsplatz gefunden hast der dir überwiegend nicht den Hass durch die Glieder fahren lässt. Und wenn es erst der zehnte oder zwanzigste Versuch ist.

Ansonsten wirst du immer chronisch gestresst bleiben. Und das über einen langen Zeitraum deines Lebens. Da sind Folgen von Stressbedingten Krankheiten absehbar und sehr wahrscheinlich. Denn zu lange, zu viel, zu hoher Stress ist einer der größten Ursachen zahlreicher ernster Erkrankungen.

Der Mensch braucht irgendeine Beschäftigung um zufrieden zu sein. (auch meditieren ist eine Beschäftigung).
Es ist nie zu spät die Berufsrichtung zu wechseln, etwas Neues zu probieren, sich beruflich weiterzuentwickeln, nochmal zu studieren, neu anzufangen.

Vielleicht ist es generell auch eine weise Entscheidung weniger zu arbeiten und dafür mehr Freizeit zu haben.
Klar jeder könnte immer mehr Geld gebrauchen.
Aber es ist tatsächlich so das wir Menschen auch mit wenig glücklich werden können.
Viel wertvoller und gesünder ist doch Lebenszeit, die selbst gestaltet werden kann.

Wie viel Geld brauchst du wirklich um glücklich zu sein?
Manchmal kann eine Psychotherapie deinen drang Geld auszugeben deutlich herabsenken und dir viele weitere Möglichkeiten der Glücksgewinnung aufzeigen.

zum BeitragWie du mehr Lebenszeit gewinnst. 11 Schritte mehr Lebenszeit zu gewinnen. Zeitmanagement und die „Neuen Reichen“

7. Akzeptanz.

Eines der schwierigsten Lektionen für Menschen ist es, zu akzeptieren, dass wir eben nicht die vollständige Kontrolle über unser Leben und schon garnicht über die Welt haben.
Wir müssen viel Vertrauen und akzeptieren und lernen, uns den ständigen Veränderungen und Entwicklungen anzupassen.
Die Dinge geschehen nicht immer so wie wir es uns vorstellen und es uns wünschen. Dennoch ist es, für unser inneres Glück, wichtig und absolut notwendig alles dafür zu tun, unsere Wünsche und Ziele anzustreben.
Jedoch müssen wir verstehen, dass der Weg das Ziel ist. Wir dürfen niemals unser Glück vom erreichen des Ziels abhängig machen. Dann gieren wir nur nach etwas und versuchen innere Lücken zu füllen, ohne die vielen wunderbaren und lehrreichen Momente im streben und der Weiterentwicklung, wahrnehmen und annehmen zu können.

Eine Veränderung aus einem inneren Mangel heraus unbedingt herbeizwingen zu wollen ist nichts als purer Stress.

Abzuwarten und keine Risiken mehr einzugehen, nicht zu handeln und die Vermeidungsstrategie anzuwenden, ist ebenso, nichts als purer Stress.

Zu streben und dabei jeden Moment anzunehmen und mit ihm zu arbeiten ist der Weg des Glückes. Dabei wird und darf auch gern Stress entstehen. Nur sollte auch dieser bewusst angenommen, angesehen und ernst genommen werden. Man kann und darf nicht jeden Stress vermeiden (jede Veränderung erzeugt ein gewisses Maß an Stress und Veränderung ist extrem wichtig und normal) nur sollte man nicht dauerhaft im negativen Stress verweilen.

Viel Entscheidungen anderer Menschen stressen uns sehr.
Andere erzeugen in uns Unverständnis, Wut, Leid, Trauer, usw.

Auch die Welt ist ständig gestresst und absolut nicht so wie wir sie uns wünschen würden. Unser Blickwinkel schwankt und ändert sich auch mal. Manchmal sollte sie so sein und manchmal so, aber ständig könnte man etwas verbessern. Wir würden nie mit allem in unserem Umfeld und der Welt so Frieden sein können. Deshalb müssen wir lernen Zufriedenheit zu leben und auszustrahlen, egal wie die Welt um uns herum aussieht. Nur so können wir auch zur besserung beitragen.

Und deshalb ist es sehr wichtig zu lernen uns abzugrenzen und zu akzeptieren.
Wir können nicht alles in der Welt verändern.
Wir können nicht alle Menschen bekehren, retten, verbessern.

Wir können das nur mit uns und unserem Leben machen.
Und das Beste dafür geben uns und anderen Menschen zu helfen.
Anderen Menschen eine Freude zu bereiten und Ihnen zu helfen birgt enorm viel Glückspotenzial. Aber nur wenn man selbst auch an sich gedacht hat.

Sind wir zufrieden, dann können wir auch viel besser für andere da sein und somit die Welt ein Stück besser machen!

Nichts beschreibt das Thema besser als das Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr. Egal ob man religiös ist oder nicht.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Ein Leitspruch der auch oft von Suchtgruppen wie zum Beispiel den anonymen Alkoholikern verwendet wird.
Süchtige Menschen sind oftmals starke Kontroll – Menschen.
Sie wollen die absolute Kontrolle über ihre Gefühle haben und verfallen deshalb den Drogen.

Versuche zu akzeptieren das zu niemals die volle Kontrolle über deine Gefühle, das Leben, andere Menschen und die Welt haben musst, um glücklich zu werden.

Besonders der Umgang mit Gefühlen ist extrem wichtig. Wir alle sind gefühlvolle Wesen, ohne Gefühle geht nichts im Leben. Unterdrückte Gefühle erzeugen Depressionen, Leid und sehr viel Stress.
Unterdrückte Gefühle sind wohl der größte Stressfaktor überhaupt.
Nimm deine Gefühle Ernst und unterdrücke sie nicht stetig. Höre Ihnen zu, lerne sie zu akzeptieren und anzunehmen.

Dann kannst du mit ihnen arbeiten anstatt gegen Sie.
Sie werden dir und deiner Weiterentwicklung mehr als alles andere helfen.

Mit der zunehmende Akzeptanz wird ein großes Stück Stress verschwinden.
Besonders der Buddhismus hält hier sehr viele wichtige Lehren bereit, die dir bei diesem Thema weiterhelfen könnten.

Akzeptiere besonders auch dich selbst.
Du kannst manches verändern und verbessern aber vieles eben auch nicht.
Genau wie jeder andere bist du nur ein Mensch mit Fehlern Schwächen, Sorgen, Ängsten und weiteren Gefühlen. Vergiss das nicht und sei nicht zu ungeduldig und streng mit dir selbst auf deinem Weg der stetigen Weiterentwicklung. Jeder hat mal schwächere Tage. Auch kleine Schritte nach vorne summieren sich mit der Zeit. Gib nicht auf bei Rückschlägen. Versuche nicht durchs Leben zu hetzen und akzeptiere auch mal für kurze Zeit den “scheinbaren“ Stillstand. Du bist keine Maschine, die immer gut drauf ist und stetig perfekt funktioniert. Du bist ein Mensch. Mal besser mal schlechter drauf.

Vergleiche dich nicht ständig.

Materiell gesehen gehörst du, wenn du in Europa lebst sowieso zu den wenigen Gewinnern auf dieser Welt.
Du bist wohlhabender als die große Mehrheit der Menschen und hast deutlich mehr Chancen als sie.

Und woher willst du wissen, dass der oder die Nachbarin so glücklich ist. Nur weil Sie oder Er mehr lächelt als du und den Partner hat, den du haben möchtest. Vielleicht ist er oder sie hinter der Fassade garnicht so glücklich wie es scheint. (zum Artikel klickenDas Leben der anderen – Neid, Gier, Vorbilder)

Glaube nicht alles was du denkst.

Jeder Mensch hat seine leiden und Erfahrungen egal wie viel Besitz er oder sie hat. (zum Artikel klickenWarum wir alle Leiden.)

Und es ist für dein wahres Glück garnicht entscheidend ob jene Menschen glücklich sind oder nicht. Doch Neid und Missgunst wären entscheidend für dein Glück. Sie würden ihm nämlich im Wege stehen. Freue dich für die die Glücklich sind, dann bist du auf gutem Wege es auch werden zu können.

Andere können dich nicht wirklich glücklich machen wenn du nicht bereit dazu bist. Nur du kannst es veranlassen.

Vergleiche bringen rein garnichts. außer Stress. Dein eigenes inneres Glück zählt, sonst nichts.
Dazu musst du dich selbst finden und weiterentwickeln. Und
auch hier ist wieder auf das wichtige Thema Akzeptanz zu verweisen.

zum Artikel5 Eckpfeiler eines glücklichen Lebens – Vorsicht!! – könnte glücklich machen!

8. Hobbys und Bewegung und Bewegende Hobbys.

Bewegung ist enorm wichtig für uns Menschen.
Wir haben lange Beine und zahlreiche Muskeln. Und sind für Bewegung geschaffen. Unsere Körper reagieren gestresst, wenn wir uns nicht ausreichend bewegen.

Hierbei ist es natürlich umso besser, wenn man die Bewegung mit Spaß verbinden kann.
Probieren geht über studieren. Versuche so viele Möglichkeiten zu testen wie du kannst. Für den einen ist es Joggen, Fitness, Kajak, Radfahren, Kampfsport für den anderen Wandern, Klettern, Geocaching, ein Hund mit dem man viel herausgeht oder ein Job bei dem sie sich viel bewegen.

Regelmäßige Bewegung ist nicht nur Werkzeug gegen Stressabbau, sondern absolute Notwendigkeit für eine ausgeglichene Psychische Stabilität, Stressresistenz, Vorsorge und einen gesunden Körper.

Generell sind gute Hobbys etwas wunderbares und können auch zur entspannung und zum abschallten dienen.

9. Pflege deine Psyche und lerne sie kennen und verstehen.

Es ist unglaublich wichtig etwas im Leben zu verändern, um den Stress den Nährboden zu entziehen. Veränderung geschieht ständig und wir können sie zu großen Teilen selbst beeinflussen, indem wir bewusst sind und die richtigen Impulse des Handelns spüren, verstehen und anwenden.

Das grundlose Grübeln über (oftmals) banale unreelle Dinge, die Verlustangst, die Eigenschaft immer das schlimmste zu vermuten und viele weitere Ängste, Stressige Gedanken, falsche Glaubenssätze und alte Programme im Kopf lassen uns immerwieder Grundlos extrem gestresst sein.  Diese stresserzeugenden Gedanken gilt es umzuprogrammieren.

Grundvoraussetzung ist dazu die Bereitschaft ehrlich zu sich selbst zu sein und sein Leben zu reflektieren. Es ist natürlich auch allein möglich, aber viel einfacher geht das alles mit Hilfe von außen und einem professionellem Therapeuten an seiner Seite, der einen den Spiegel vor das Gesicht hält.

Manche Menschen sind immer noch im Irrglauben dass man erst eine Depression oder anderweitige psychische Krankheit haben muss um den wertvollen Genuss einer Therapie wahrnehmen zu können.
Auch dauerhaft erhöhter Stress, ist schon ein guter Grund um sich Hilfe zur Hand zu nehmen.
Das gute daran ist nicht nur die Selbstreflexion, das Spiegeln und erkennen, das offene Ohr eines Experten, das ansprechen von Problemen usw., sondern allein schon die Gewissheit, dass man regelmäßig einmal den ganzen Müll, der sich im Alltag von uns allen nunmal so ansammelt im Kopf, wegbringen kann.

Allein die Gewissheit, das alles bald ansprechen zu können gibt einem deutlich mehr Ruhe und Gelassenheit. Therapeuten sind auch nur Menschen aber sie betrachten einen unabhängiger als Freunde und Verwandte deshalb ist ihr Spiegel besonders viel Wert.
Des weiteren kann man hier an den Ursachen des Stresses Arbeiten und Konzepte erarbeiten um sein Leben zu entstressen.

Vermeide nicht alles.

Vermeidest du zum Beispiel jemanden anzusprechen den du magst, dann entsteht emotionaler Stress.
Du ergibst dich deiner Angst und fühlst dich, als wärst du gescheitert. Ebenso ist dies bei anderen Dingen der angstvermeidung. Wenn du zum Beispiel vermeidest dich auf dem Weg zu einem Ziel zu machen. Vermeidung ist oft ein großer Stressfaktor. Auch beim Thema Vermeidung ist es gut mal genau hinzusehen, was deine Angst hervorruft und füttert. Sowie an Strategien zu arbeiten diese Angst zu überwinden.

10. Schaffe dir mehr Sicherheiten.

Damit ist nicht gemeint einen Luftschutzbunker einzurichten und Lebensmittel zu horten.
Das Leben ist und bleibt zu weiten Teilen natürlich unsicher. Man kann nie genau wissen, was als Nächstes kommt. Aber darum geht es auch gar nicht im Leben. Sondern darum innere Sicherheit zu erlangen und darum zusätzliche, unnötige Unsicherheiten zu vermeiden.

Was bedeutet Sicherheit für dich?
Ist es realistisch?
Dient es nicht als Vorwand dich von der Konfrontation mit deiner Angst und dem Verarbeiten von ihr zu drücken?
Dann versuche zumindest ein bisschen mehr davon zu bekommen.

Hilfreich im Bezug zum thema Stress ist zum Beispiel.

Nicht zu viele Versprechungen zu machen.

Nichts oder nicht viel auf Pump zu kaufen. Schulden und offene Rechnungen sind ein großer Stress und Unsicherheitsfaktor.

Lang läufige Verträge, aus denen man nur schwer herauskommt sind auch Unsicherheitsfaktoren.

usw.

11. Mach dir das Leben einfacher.

So wie du anderen hilfst, hast du auch Hilfe verdient.
Du musst nicht jede Krise allein überstehen. Niemand gibt dir einen Orden dafür. Mach es dir einfach und nimm dir einen Therapeuten oder gehe in eine Gruppe.

Auch für die Umsetzung von Ideen und Zielen können andere Menschen dir nützlich sein. Natürlich muss man dazu auch Vertrauen lernen. Aber dies ist sowieso ein wichtiger Lernprozess im Leben.

Versuche nicht tausende Dinge besser als andere zu beherrschen.
Einen perfekten Menschen gibt es nicht. Es gibt auch niemanden, der alles perfekt kann.

Viel besser ist es doch, du machst etwas, weil es dir Spaß bereitet und nicht weil du eine Wissenschaft daraus machen willst. Du musst nicht mit allem Geld verdienen nicht alles perfektionieren. Nicht jede Sache hundertprozentig können.

Das Leben ist ein Spiel und es sollte so oft es geht Spaß bereiten. (zum Artikel klicken – Das Leben ist ein Spiel)

Manchmal ist auch gewisser Stress nötig um Spaß zu haben. Dieser ist jedoch meist positiver Natur oder wird am Ende mehr Freude bereiten. Freude die allen Stress wieder wett macht.

Und manchmal ist es auch besser sich auf wenige Dinge zu konzentrieren, als alles mitnehmen zu wollen (was sowieso nicht möglich ist).

Widerstand lässt uns wachsen und macht uns stark, doch manchmal ist es auch intelligenter den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, so wie ein starker mächtiger Fluss der sich seinen Weg durchs Tal bahnt, anstatt die Klippen zu überwinden.

Manchmal ist es für Menschen notwendig Klippen zu überwinden und manchmal reicht der Weg durchs Tal, um schneller weiter zu kommen.

Vermeide nicht alle Hürden aber lerne durch Bewusstheit schlau zu entscheiden wenn es einfachere Möglichkeiten gibt voran zu kommen.

Diese sollten jedoch immer ehrlich und dienlich sowie von genereller Vermeidungsstrategie unterschieden sein.

12. Beobachte dich und vermeide unbedingt Süchte.

Viele Menschen sind in einem Stress-Strudel gefangen – Stress – Alkohol (Cannabis oder andere Drogen) – kurze Entspannung dadurch – insgesamt aber noch mehr Stress – und das ganze wieder von vorn.

Ein negativer Teufelskreis entsteht.
Umso länger dieser Teufelskreis anhält, umso schwerer tut man sich damit Ihn zu durchbrechen.

Wer jeden Tag Alkohol trinkt, ist schon süchtig. Wer zur Entspannung Alkohol trinkt, ist schon süchtig und missbraucht den Alkohol als Antistressmittel.
Das gleiche gilt für Marihuana und andere Drogen.
Das Problem ist, das Alkohol und andere Drogen und Substanzen, den Stresspegel insgesamt deutlich erhöhen, die Stressabwehr schwächen und uns stark von den eigentlichen Problemen, unseren Gefühlen und uns selbst ablenken.

Dabei verschwinden die Gefühle und Probleme nicht, sondern stauen sich nur an und werden stärker und stärker, während gleichzeitig unsere Fähigkeit richtige Entscheidungen zu treffen und Probleme zu verarbeiten, schwächer und schwächer wird.

Diese Falle ist sehr häufig. Und man muss sich zuerst eingestehen das man gerade auf dem absolut falschen Weg der Stressbewältigung ist.

Der Stress und die Angst steigt mit jedem mal, mit dem man vor Gefühlen davonläuft.

Wer auch nur leicht süchtig ist, ist chronisch gestresst.
Menschen die ohne einen Joint oder ein Glas Wein nicht mehr entspannen können, müssen etwas ändern im Leben.
Dies muss natürlich zuerst die Abstinenz von der Droge sein damit der Körper und die gesamte Stressabwehr sich wieder erholen können. Gleichzeitig muss, (am besten in einer Therapie), herausgefunden werden, was den Teufelskreis aus Sucht und Stress hervorgerufen hat und stetig füttert.
Eine Sucht ist ein großer Stressfaktor. Egal ob es sich dabei um Cannabis, Alkohol, Nikotin, Putzsucht, Sexsucht oder ähnliches handelt.

Zum ArtikelUnsere Sucht und ihre Paradoxen, Suchtgedanken sowie hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel um das Aufhören zu erleichtern.

13. Verplane nicht dein ganzes Leben.

Gib dir Raum zum atmen.
Verplane nicht jede Woche, jeden Tag, jede Stunde im Leben.
Gib dir Zeit für Spontanität. Gib dir Zeit zum Entspannen.
Zeit dazu, auch man nichts machen zu müssen. Und Zeit, die du dir selbst so einteilen kannst wie du möchtest.

Es ist gut manchmal einen Plan zu haben und diesen auch zu verfolgen. Aber wir Menschen unterliegen Stimmungsschwankungen jeden Tag sind wir etwas anders drauf.
Deshalb ist es wichtig auch mal Zeit zu haben, spontan auf die jeweilige Stimmung reagieren zu können.

Auch in einer Partnerschaft sollte man nicht ständig nur Zeit mit dem Partner verbringen und sich auch die Freiheit gönnen Zeit spontan für sich einteilen zu können.

Zeitmanagement ist ein wichtiger Faktor der Stressvermeidung.
Wichtig sind immer mal gewisse Zeitpuffer, die es einem ermöglichen auf die Gegebenheiten des Alltags reagieren zu können.

Plane Zeit ein, die du nicht verplanst.

Zum BeitragWarum überall Zeit fehlt. Und der Wert des Entschleunigen.

14. Ordnung, Einfachheit und Struktur im Leben.

Ein einfaches und geordnetes Leben stresst deutlich weniger als das pure Chaos.

Manchmal ist es offensichtlich, dass einem die Unordnung in der Wohnung stresst, man aber zu faul ist aufzuräumen.

Manchmal aber weiß man gar nicht warum man sich unwohl fühlt.

Hierbei ist es wie immer sehr wichtig sich selbst gut zu kennen.

Manchmal reicht es schon, wenn man sich die Nägel oder die Haare schneidet. Ein heißes Bad nimmt oder duscht, die Wäsche wegräumt oder die Küche reinigt, um sich wieder wohl zu fühlen.

Kenne deine Wohlfühlgrenzen und schreibe am besten auf, was du brauchst um dich grundlegend wohlzufühlen.

Das Ordnen eines Schrankes kann ebenso wichtig sein wie das ordnen der Ziele, Wünsche und Gedanken.

Lerne deine Bedürfnisse kennen und sorge dafür das du dich so wohl wie möglich in deiner Umgebung und in deiner Haut fühlen kannst. Dies wird dir schon einiges an Stress abnehmen. Auch wenn, beispielsweise das aufräumen der Wohnung zunächst kurzen (jedoch mit Sicherheit nicht schädlichen) Stress erzeugen kann.

zum BeitragDer Weg zu den Träumen, finde deine Richtung und lebe dich.

15. Gewohnheiten – Regelmäßigkeiten.

Es kann sehr nützlich sein sich regelmäßige Gewohnheiten oder wiederholende Dinge zu schaffen. Sehr hilfreich ist es zum Beispiel, sich jeden Tag 1 Stunde (umso mehr umso besser) zur Entspannung fest einzuplanen.
Eine Stunde für Rituale die den Stresspegel dauerhaft herabsetzen. Diese festen Termine für sich selbst sollten dann auch bestmöglich so oft es geht eingehalten werden.

Man sagt, dass es ungefähr (mindestens) 21 Tage dauert, bis der Mensch sich an etwas gewöhnt hat. Wenn du dich also die ersten drei Wochen zum Fitnessstudio zwingen musst, dann kann es gut sein das du nach 3 Wochen nicht mehr ohne das regelmäßige Training sein möchtest. Ebenso das Aufhören schlechter Gewohnheiten wird nach 3 Wochen deutlich weniger schmerzen und sich bald in positive Erfahrungen umkehren.

Gewohnheit und Regelmäßigkeit schafft Sicherheit.
Wer sich zurzeit nicht mal 1 Stunde gönnen kann, der sollte es wenigstens mit 30 oder 15 Minuten versuchen.
Jede Minute, die der bildung der Stressabwehr hilft, bringt einen voran im Leben.

Einigen Menschen hilft es, wenn Sie dazu in Gruppenkurse oder geführte Gruppen (für zum Beispiel Meditation oder Atemübungen oder andere Stressbewältigungsmethoden) gehen. Dies festigt die Motivation und das Einhalten der Sache.

Zum BeitragMeditation was ist das und wie mache ich das?

16. Erwarte nicht zu viel von anderen.

Man kann Enttäuschungen nicht gänzlich vermeiden. Denn zu Hoffen ist wichtig und wunderbar. Es ist Triebkraft und Motor von Weiterentwicklung. Aber es ist gut nicht zu viel von anderen zu erwarten. Nicht jeder kann das in diesem Tempo bei diesem Thema, wie du es kannst. Jeder ist ein bisschen anders und macht andere Schritte in anderem Tempo durch.

Nicht jeder ist nett zu dir, weil du nett bist. (Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch extrem viel höher das du Nettigkeit erntest, wenn du Nettigkeit und Respekt abstrahlst – Gesetz der Anziehung).
Manche sind einfach nicht entwickelt genug.
Und werden hoffentlich ihre Erfahrungen noch machen und verstehen wie das Leben funktioniert. Wenn nicht dann haben sie eben Pech.

Wir können nicht alle Menschen immer beeinflussen.
Nicht jeder will sich helfen lassen. Nicht jeder ist bereit für deine Vorschläge. Nicht jeder lernt so schnell. Nicht jeder möchte etwas verändern. Nicht jeder hat den Mut den du hast. Nicht jeder kann soviel Liebe geben wie du. Nicht jeder hat die gleichen Interessen. Nicht jeder ist ehrlich zu sich selbst und zu anderen. Nicht jeder kann gerade so reagieren wie du es dir erhoffst.

Erwarte nicht zu viel von ihnen, es sind auch nur Menschen.

Vor allem aber ist es die Liebe, die uns stark hoffen lässt.
Der Umgang mit Liebe, besonders zu sich selbst auch, ist eines der wichtigsten Lektionen überhaupt.

Lerne zu lieben ohne zu viel zu verlangen.
Erwarte nicht immer das Gefühle geteilt werden.
Hier ist auch wieder auf das wichtige Thema Akzeptanz zu verweisen.
Du kannst nicht beeinflussen das sich jeder (und jeder wo du es möchtest) in dich verliebt, aber du kannst beeinflussen, dass du ein liebenswerter Mensch bist.
Sei stolz, dass du lieben kannst. Trotz Verletzungen.
Irgendwann kommt auch der oder die, die dir Liebe abgeben kann und wird.

Liebe kann dir nicht genommen werden, wenn du sie in dir trägst und ausstrahlst.

Zum BeitragLiebe die stärkste Kraft.

17. Besser schlafen gegen Stress.

Jeder kennt das, man hat schlecht geschlafen und ist am Morgen schon ordentlich genervt vom Tag. Der Stresspegel ist von Anfang an schon deutlich höher als er sein müsste.
Ausreichend guter Schlaf ist schon ein großer Faktor für eine gute Stressabwehr am Tag. Und schlafmangel ist Stress für den Körper.
Wer starke Schlafstörungen hat und ständig schon nach dem aufstehen kaputt ist, der sollte einen Arzt aufsuchen und eventuell seinen Schlafverhalten untersuchen lassen.
Jeder sollte sich jedoch zunächst auch beste Voraussetzungen für einen guten Schlaf schaffen. Ein möglichst dunkler Ort, der nicht zu warm ist und genügend Ruhe bietet, sowie eine angenehme Liegefläche und ausreichend Sauerstoff sollten am mindestens gewährleistet sein. Da jeder Mensch anders ist muss jeder für sich herausfinden wieviel Stunden ihm genügen und diese dann auch versuchen so oft es geht zu bekommen.

18. Mehr Bewusstheit.

Mach dir bewusst, dass der Stress gerade da ist, wo er am meisten zu spüren ist, wieso er da ist.
Nimm ihn zunächst an und versuchen nicht von ihm wegzulaufen. Dies erhöht nur den Stress. Der schlimmste Stress entsteht, wenn wir so gestresst und so unbewusst sind, dass wir an keine Ende des Stresses mehr glauben. Wir uns also in einem verzweifelten Stresskreis drehen der sich stetig selbst ernährt.

Mache dir vor bewusst das der Stress wieder gehen wird. Nach jedem Sturm kommt auch wieder eine Ruhephase.

Suggeriere dir, das die nächste Entspannung schon bald kommt.
Das du es bald überstanden hast.

Atme ruhig, tief und gleichmäßig. Wende, wenn du magst, noch weitere Methoden der Stresskontrolle und Bewältigung an.

Mach dir bewusst was du schon alles gelernt hast, um den Stress in den Griff zu bekommen. Eine Checkliste kann auch dabei helfen in Stressituation deine Werkzeuge wiederzuerkennen.

Was könnte dir jetzt helfen? (Nein der Joint oder der Wein, verschlimmern deine Stressresistenz nur, dies ist nicht nachhaltig und kontraproduktiv, Denke weiter nach).

Ein Spaziergang, Masturbation – Sex, Meditation, Atemübungen, Musik, Sport, eine Fahrradtour, Shopping, ein guter Film, ein gutes Buch, Kino, Autofahren, ins Kissen boxen, musizieren, malen ………….. (oder mehreres in Kombination. Manchmal muss man zum Beispiel erst spazieren gehen oder Sport treiben, um anschließend die Ruhe für ein gutes Buch zu haben usw).
Es kann so viel geben, was nachhaltig ist, dich entstresst und Spaß macht.
Vieles davon hält auch noch am nächsten Tag oder weitere Tage an. Während Drogen uns die Tage danach noch gestresster machen und uns schwächen.

Gehe den Weg der Stärke.

Es ist nicht schlimm ab und zu mal ein alkoholisches Getränk zu trinken oder einen Joint zu rauchen, wenn man ehrlich verantwortungsvoll damit umgehen kann und nicht suchtanfällig und anfällig für missbrauch ist. Aber dies darf niemals mehrmals die Woche oder regelmäßig und schon gar nicht zum Zwecke der Verdrängung von Gefühlen, – Stress Bewältigung oder Entspannung geschehen.

Sei ehrlich zu dir selbst, lerne bewusst zu sein, lerne dich immer wieder neu kennen, nimm auch mal Stress auf dich um dich weiterzuentwickeln und dafür negativen Stress auf Dauer zu mindern, verschließe dich nicht dem neuen, gib dein bestes, akzeptiere und setze Prioritäten.

Versuche für den besseren Umgang mit Stress zu kämpfen und dich stetig weiter besser und jeden Tag aufs neue kennenzulernen und bewusst wahrzunehmen.
Auch wenn du nicht immer gleich alles anwenden kannst, so wird dir selbst das nur teilweise umsetzen einiger dieser Punkte deutlich mehr Coolness und Gelassenheit sowie Selbstvertrauen, Glück und Stärke verleihen. Deine Lebensqualität deutlich verbessern und dich für Herausforderungen kräftigen.
Auch dein Umfeld wird es dir danken. Viel Erfolg und Spaß auf deinem Weg nach vorne.

 

Zum Beitrag klicken – Woher kommt die innere Unruhe? Gereiztheit, Nervosität und schlechte Laune. Checkliste für Unruhe, schlechte Laune Nervosität und Reizbarkeit.

Zum Beitrag klicken – Der coolste lifestyle aller Zeiten.

Zum Beitrag klicken – Was ist Stress und wie entsteht er.

Zum Beitrag klicken – Erkenne deinen Wert.

Zum Beitrag klicken – 80 kraftvolle und befreiende Fragen – die dein Leben verändern können.

 Bilder von pixabay.

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