Wie merke ich das ich auf meinem besten Weg bin?

Die Antwort heißt Spaß haben. Es geht einfach darum, Spaß zu haben im Leben.

Niemand sagt am Ende seines Lebens, „Ach wäre ich doch nur öfter im Büro gewesen“ oder „hätte ich doch mehr Zement zusammengerührt“ oder „hätte ich doch nur mehr geschmollt“ oder Leute verarscht oder mehr Zeit mit Negativität und Groll verschwendet ….

Ich halte nichts von Sprüchen wie, „das Leben ist ein Kampf“ oder „das Leben ist hart“, „nur die Harten kommen in den Garten“, „der ernst des Lebens“… usw.
Schon allein solche Formulierungen und Glaubenssätze trennen dich vom Spaß und der Freude in deinem Leben.
Viele werden jetzt denken, aber ich muss doch Geld auftreiben und dies und das machen. Ich habe Pflichten und Dinge zu erledigen und eine Familie zu ernähren. So einfach ist das doch alles nicht…
Und dies ist doch o.k., denn das eine schließt das andere nicht direkt aus. Doch es kann alles dennoch viel einfacher sein als es momentan ist und viel mehr Spaß machen als du denkst.

Für viele Menschen, ist der jährliche Urlaub, quasi der einzige Höhepunkt und Spaß, genauso wie der Ausblick auf eine eventuelle Rente mal irgendwann. Zwischendurch kommen noch ein paar kleine Spaßfaktoren aber insgesamt doest man so vor sich hin und macht, was halt gemacht werden muss. Man führt ein „müssen“ Dasein auf diesem Planeten. Ein „ich sollte und muss“.

Dabei vergessen einige, dass z.B. Arbeit nur unser Mittel zum Zweck ist, um sich ernähren zu können und an zweiter Stelle um Spaß zu haben und sich Dinge zu gönnen und leisten zu können hin und wieder. Dafür gehen wir arbeiten.

Was bringt dir die Aussicht auf ein gutes Rentendasein und eventuelle Reisen und Spaß später, von deinem angesparten, wenn du nicht mehr vital und fit genug bist, das Ganze zu genießen.
Warum sollte man nur am Ende seines Lebens Spaß haben und den Rest des Lebens nicht, oder nur sehr wenig. Das macht keinen Sinn.

Meiner Meinung nach sollte niemand etwas tun müssen, dass ihn langfristig weniger Spaß bereitet als umgekehrt.
Denn Situationen und Wegabschnitte, die dauerhaft weniger Spaß bereiten als sie Spaß machen, sind große negativ-Stress-Erzeuger und saugen einen aus.

Ich meine damit jedoch NICHT, sich nicht auch mal durch Dinge und Situationen durchzubeißen und immer nur den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Durch Vermeidungsstrategie und ständiges Leben in der bequemen Komfortzone, wirst du auch nur wenig Spaß im Leben haben und dich kaum entwickeln können.
Herausforderungen und Widerstände können hin und wieder kurzfristig sehr nützlich sein, um uns längerfristigen Spaß zubereiten.

Es gibt auch gewisse Dinge im Leben, da sollte ein Mensch einfach durch.
Auch wenn ich kein Freund des Wortes „sollte“ bin, denke ich, die Schule sollte jeder so oft es geht besuchen. Nicht nur weil das meiste, was man dort lernt, einen später schon sehr nützlich sein wird, sondern auch weil sich ein Großteil der sozialen Entwicklung in der Schule mit den anderen bildet.

Ich zum Beispiel, hätte mir besser mehr Mühe im Deutschunterricht bei Rechtschreibung und Grammatik gegeben, dann hätte ich jetzt ein paar Rechtschreibfehler weniger in meinen Artikeln hehe.  ‘-)

Ich trenne bewusst die Schule von meiner These, da die wenigsten, gerne in die Schule gehen. Es also eine Art Zwang darstellt für viele Kinder. Erst später, im Berufsleben, sehnen sich viele die Schulzeit zurück.

Aber alles andere, nach der Schule und Erziehung ist allein deine Entscheidung. Es ist dein Leben deine Freiheit deine Welt und du kannst alles tun und lassen was du möchtest (solange es nicht gegen die lokalen Gesetze verstößt).

Viele begreifen das nicht und denken immer, Sie müssen, sie müssen, sie müssen, sie sollten. Alles geschieht sowieso und sie sind allem ausgeliefert.

Oder manche versuchen ihr ganzes Leben nach den Vorstellungen ihrer Eltern oder ihrer Gemeinde zu leben.

Andere sind zu ängstlich etwas Neues auszutesten und wollen alles kaputt überdenken. Dann gibt es noch die zu bequemen die nur auf äußere Einflüsse warten und darauf warten dass andere ihnen Türen öffnen und sie selbst über die Schwelle tragen und die, die zu stolz sind um sich einzugestehen dass ein anderer Weg vielleicht doch besser wäre.

Wiederum andere sind von der Fülle der Möglichkeiten erdrückt und wissen nicht was sie sich vorstellen könnten, was sie wollen, was sie aus sich machen sollen und können einfach nicht entscheiden was richtig für sie sein könnte. Doch es gibt nicht nur einen Weg zum Glück und zum Spaß und nicht nur eine Sache oder Richtung die richtig für dich sein könnte. Hierbei ist es auch gut wieder mehr Zugang zu seinem Herzen zu trainieren. So dass ma mann wieder mehr Mut bekommt Dinge mal einfach auszutesten nicht alles kaputt zu überlegen, sondern einfach mal loszugehen und auszuprobieren was sich gut einfügen könnte.

Es sind oft die alten und schlechten Glaubenssätze die uns Dinge tun lassen, die wir gar nicht mögen oder für richtig halten und uns auf dem falschen Pfad wandern lassen. Alte Glaubenssätze sind wie Schlingenpflanzen, die deine Füße umwickeln und dich nach unten ziehen möchten. Sie verhindern die Erweiterung unseres Horizontes.

Generell bin ich der Meinung, alles zudem ein Mensch sich langfristig gezwungen sieht, alles was ich weniger gut als schlecht anfühlt auf Dauer, sollte vermieden werden.
Denn dies ist genau die entgegengewandte Richtung zum Glück und erzeugt negativen Stress, der dauerhaft gesehen, ein großer Spaß Verbrenner ist.

Wie finde ich nun genau heraus, ob ich momentan das richtige für mich mache. Wo ist der unterschied oder wie weiß ich ganz genau ob ich nicht nur aus unbewussten Ängsten heraus handele oder wieder Vermeidungsstrategien anwende und beim ersten Problem ans aufhören denke, oder ob es wirklich Sinn macht nach Neuem  Ausschau zu halten?

Diese Unterschiede lassen sich recht leicht mit dem 60/40 Prinzip herausfinden und darstellen.

Dieses System ist sehr einfach und doch wegweisend. Es kann auf alles angewendet werden was du tust und was du in Zukunft machen möchtest. Und auch für dein Leben insgesamt, ist es ein guter Maßstab und ein, zugleich wertvolles und einfaches Instrument, um dich dem Glücklichsein näher zubringen und zugucken, wo du noch mehr Spaß am Leben haben könntest und wo du vielleicht eine Veränderung brauchst.

Es gibt kein perfekt und es gibt nichts, was uns dauerhaft zu 100 % ständig nur Spaß macht. Sogar bei vielen schönen Dingen, wie einer Beziehung oder einer Weltreise zum Beispiel hat man schwierige Tage. Und auch bei allem gibt es manchmal Zweifel, manche zweifeln mehr, manche weniger, manche schneller manche später, aber alle zweifeln hin und wieder bei etwas. Der Zweifel ist ein Aufpasser des Verstandes und absolut normal solange er nicht deinen Geist beherrscht, denn dann ist der krankhaft. Deshalb ist es wichtig, Dinge zu finden die uns möglichst wenig Anlass zum Zweifeln geben. Und Dinge zu machen die uns die schwierigen Tage leichter überstehen lassen. Dinge die unser negativen Stress mindern und wenn überhaupt dann nur positiver Stress sind. Dinge die wir von Herzen gerne machen und die uns zu mindestens 60 % mehr Spaß machen und gut anführen als nicht.

Wenn du die Herz-Bauch-Kopf Methode anwendest, wirst du wahrscheinlich Dinge finden oder schon gefunden haben die dir momentan auf jeden Fall mehr Spaß bereiten als nicht. Das 60/40 Prinzip ist dazu da, von Zeit zu Zeit diese Dinge zu überprüfen, sich und sein Leben zu spiegeln und zu sehen ob es noch das richtige für einen ist. So kannst du immer wissen ob du auf dem für dich richtigen Weg bist und ob du dein Ding machst oder nicht. Ein einfaches Mittel zu einem bewussteren glücklicheren Leben.

Das 60/40 Prinzip besagt ganz einfach, wenn etwas insgesamt gesehen, auf einen längeren Zeitraum, mindestens etwas mehr Spaß bereitet als unangenehm ist und sich von Herzen her öfter gut anfühlt als nicht, dann lohnt es sich dieser Sache weiter nachzugehen und sich auch, durch die weniger guten Tage mal durchzuboxen.
Sind jedoch die meisten Tage im selbigen Zeitraum ein andauernder Kampf, dann lohnt es sich nach besserem ausschau zu halten und Dinge zu finden, die besser zu dir passen. Denn passende Dinge machen mehr Spass und geben dir viel weniger negativen Stress.

So machst du dein Leben lang Dinge die insgesamt mehr Spaß gemacht haben als nicht. Also hättest du in deinem Leben viel Spaß gehabt. Und so soll es ja auch sein. Wir sind nicht zum Leiden Teil dieser Natur. Nichts und niemand ist zum Leiden oder kämpfen her, keine Blume, kein Stein, kein Baum, kein Tier und auch kein einziger Mensch.
Und umso mehr Spaß du hast, umso besser, lass es 70, 80 oder gar 90 % sein. Umso höher umso besser dein Leben, ganz einfach.
Und wenn es nur 10, 20, 30 oder 40 % sind, die du momentan Spaß hast, dann ist es momentan einfach nicht das was dich erfüllen kann und es liegt sehr nah dass du nicht das machst was zu dir passt.
Egal was du tust zum Beispiel einen Job, eine Beziehung, ein Studium, eine Ausbildung, eine Reise usw. bei allem, kannst du das 60/40 Prinzip anwenden.

Wichtig ist allerdings zu beachten, dass dein Herz der oberste Wegweiser ist. Hast du zum Beispiel an einer Sache 80 % Spaß und es fühlt sich gut an, aber dein Herz sagt dir trotzdem, dass es besser ist eine andere Richtung einzuschlagen, die sich noch besser anfühlt, dann ist natürlich der Herzensimpuls immer vorrangig.

Wie wende ich denn nun das 60/40 Prinzip genau an? Dazu mehr und die Schritt für Schritt Anleitung in Teil zwei, Klick hier.

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