Foto: chez andre1

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Terror und Kriege überall, Rechte Linke und religiöse Gewalt, Hunger, Armut, Seuchen, Ausbeutung, Ressourcen und Machtkämpfe, Kindesarmut, Pleitestaaten, Schulden, Neid Gier Hass, ständig nur noch schlimme Bilder und Meldungen.

Ja ist die Welt denn verrückt geworden zurzeit?

Warum ist auf einmal alles so besonders unruhig, so gewalttätig, so schlecht und böse geworden?

Wo sind die guten Meldungen geblieben?

Nun

Die Welt ist nichts schlechter und unruhiger geworden für das Somalische Mädchen, welches fast seit Geburt an zwischen Maschienengewehren und Papphütten nach Nahrung sucht.

Die Welt ist nicht schlechter geworden für den seltenen Indianer im tiefsten Amazonas-Jungel, welcher zeit seines Lebens ohne Fernseher und Radio harmonisch und in Frieden in seinem Dorf mit seiner Familie von den Früchten der Natur lebt.

Unsere Welt ist nicht sehr viel anders als sie es immer war.

  • Niemand von heute wollte wirklich gern im Mittelalter zwischen Armut Pest und permanenter Angst aufgewachsen sein.
  • Niemand wollte von Hitler im Nazizeitalter bei Eiseskälte in den Krieg geschickt werden.
  • Niemand wollte von den Römern, den Barbaren oder den Wikingern überfallen und vergewaltigt werden.
  • Niemand wollte unter Peitschenhieben Tonnenschwere Steine, bei brütender Hitze für all die tollen alten Bauwerke, welche wir heute bequem aus dem Bus heraus photographieren, heranschaffen und irgendwann vor Erschöpfung zusammenbrechen.
  • Niemand würde gern Sklave auf einem Kartoffelfeld in Alabama vor nicht allzu langer Zeit gewesen sein.
  • Niemand hätte gern gesehen wie seine Familie in den Kreuzzügen abgeschlachtet würde.

    Bild von: cole thomas

    Bild von: cole thomas

Sie ist wie sie ist.

Sie war es schon immer.

Unsere Welt.

Doch wer würde schon gern in den meisten vorhergegangenen Epochen aufgewachsen sein. In Zeiten ohne jegliche Menschenrechte, ohne Internet, ohne überall verfügbarer Nahrung. Ohne Heizung im Winter und ohne Gewissheit am nächsten Tag noch zu leben.

Es gab sie nie zuvor, diese Sicherheit, nicht mal für den Pharao oder den Caesar, den Präsidenten, den Manager oder den kleinen Bauern der damals wie heute ständig vom Wetter abhängig ist.

In der ganzen Welt und auch in Europa, gab es schon immer auch andere Zeiten.

Nur wir vergessen dies schnell.

Weil wir in dieser kurzen, sicheren Zeitspanne in unserem Land, nichts anderes kennengelernt haben. Es ist alles nur Gewohnheit und Sichtweise. Das was wir seit Geburt an kennen, ist nicht der Blick auf das große und ganze. Sondern verständlicherweise unser eigener Blick. Unser gewohntes, unsere eigene Realität.
Wir sind es nicht mehr gewohnt, dass auch der Krieg und Terror in unserer Nähe stattfinden könnte.
Wir denken, sowas ist doch immer nur etwas, was ganz weit weg passiert, etwas was uns im Fernseher presentiert wird, was es früher einmal gab, aber nichts mit meinem Leben zu tun hat.

Unsere Vorfahren würden sicher nicht denken, dass die Welt brutaler und gefährlicher geworden ist.

Haben wir uns innerhalb von zwei Generationen, vielleicht zu sehr an unsere Sicherheit, unseren Luxus, unsere Ruhe und unser Komfort gewöhnt?

Sind wir vielleicht abgestumpft und sollten wir wieder mehr die kleinen Wunder und Sicherheiten in dieser Welt schätzen lernen?

Fakt ist, die Welt war schon immer ein tödlicher, zerstörerischer, harmonischer, liebevoller, wunderschöner und gefährlicher Ort zugleich. Gut und böse waren noch nie weg.

Das Universum schwingt immer in der Mitte, immer am Rande zwischen den extremen. Aber es verharrt niemals in einem extrem, es bleibt immer ein gewisses natürliches Gleichgewicht bestehen.
Eine Sonne frisst all die schönen Planeten, die um sie herumkreisen wenn sie stirbt und explodiert und es entstehen neue Welten aus Sternenstaub, welche die wunderbarsten Dinge hervorbringen können.
Aber dazwischen sind immer starke und zerstörerische Prozesse im Gange. Solange bis wieder etwas Neues entstanden ist und aufblüht. Und so ist dass bei allem in der Natur. Auch das Tierreich hält liebevolle und zerstörerische, schöne und grausame Prozesse bereit.
Nur wir Menschen, sind die intelligenteste Spezies im uns bekannten Universum und haben dadurch die Macht, – Bewusstheit zu lernen und damit die grausamen zerstörerischen Prozesse hinten anzustellen und den liebevollen schönen Prozessen weltweit und langfristig den Vorrang zu geben, um unsere Art und unsere Natur zu erhalten.

Und momentan sind wir tatsächlich durch diese Unbewusstheit, sowie die kollektive Gleichgültigkeit der letzten Jahrzehnte, wieder an einem stürmischeren Moment in Raum und Zeit angelangt. Auch in Europa.

Es ging immer auf und ab. Es haben einzelne wenige Eliten versucht den Rest zu beherrschen und zu unterdrücken. Auch andere Religionen haben viel gemordet, auch andere mächtige haben versucht die Welt zu beherrschen. Momentan versuchen radikale Islamisten neben reichen Weltbankbesitzern und Großkonzernen ihr Glück in unserer schönen unsicheren Welt. Aber auch sie werden dem Schwingen der Welt, von einem extrem zum nächsten, immer um das ausreichende Maß an Balance, verfallen und scheitern. So wie es immer war und sein wird.

Doch jeder einzelne, muss sich seiner Rolle und seiner positiven Macht in seiner Lebenszeit, auf dieser Welt, endlich bewusst werden.

Du bist nicht nur ein Zuschauer, dem alles einfach widerfährt was um ihn herum passiert. Du bist nicht nur ein Opfer der Gesellschaft und der anderen Menschen. Nein, Du und ich wir alle sind aktive Teile dieser Welt, Epoche sowie des aktuellen Geschehens im hier und jetzt. Egal was einem widerfahren ist, egal welche Position, wie viel Einkommen, wie viele Freunde, welche Hautfarbe und Religion man hat, jeder formt und beeinflusst seine Umwelt und diese Welt entscheidend mit. Jeder ist permanent an Veränderung beteiligt.

Vielleicht ist diese Unruhe auch für etwas gut. Um uns wieder mehr vom Fernseher wegzubekommen uns mehr ausalle zusammen hier dieser globalen Hypnose aufzuwecken, uns wieder mehr Dankbarkeit für kleine Wunder und Dinge zu geben, das wesentliche schätzen zu lernen und bewusster zu leben.

Unsere Welt ist im Wandel. So wie sie es immer war. Doch ich denke momentan stehen wir einem großen und sehr bedeutenden Wandel bevor. Wir sind momentan am Gipfel der Ausbeutung angelangt. Die Menschen wollen Veränderung weltweit und das ist überall zu spüren. Wir müssen begreifen das nur ein miteinander ohne Zwang und Kontrolle die Menschheit wieder mehr ins Gleichgewichtig bringen wird.

Wir Menschen müssen begreifen, dass wenn wir extremes mit extremen bekämpfen, am Ende immer nur extremes herauskommen wird.

Die nächsten 100 Jahre werden entscheiden, ob wir irgendwann als friedliche Einheit gemeinsam verstehen zusammenzuleben, ob wir Technologien entwickeln und teilen um allen ein Leben mit den Sicherheiten zu gönnen, wie wir sie die letzten 50 Jahre hatten. Ob wir lernen uns als eine Spezies im selben kleinen Boot zu akzeptieren oder ob wir alle Schritt für Schritt unseren inneren bösen und schwachen Anteilen verfallen und unserem Ego erliegen. Beides ist immer möglich.

Aber jetzt ist unsere Zeitspanne und es ist keine Zeit für Pessimismus und Ignoranz. Keine Zeit zu jammern und vor der Glotze zuzusehen wie alles geschieht, keine Zeit zu denken, „ach das wird schon von allein“. Keine Zeit weiterhin zu sagen, „Ich lebe nicht lange, ich trag nichts dazu bei und kann doch eh nichts bewirken“.

Unbewusstheit ist die Wurzel allen übels, Bewusstheit ist der erste Schlüssel zum Glück und zur Veränderung.

Es ist Zeit aufzuwachen und die Realität zu betrachten.

Jeder hinterlässt Spuren für die Ewigkeit. Und wir Menschen haben die Intelligenz und Macht, dass die Vergangenheit der Welt nicht die Zukunft sein muss. Und das die Ruhephasen für alle Menschen jetzt und in Zukunft länger werden als die Sturmphasen es jemals waren.

Ich glaube an eine bedeutende Veränderung, welche sich Momentan langsam zusammenbraut. Vielleicht die bedeutendste und größte Veränderung der Menschheitsgeschichte.

Ich glaube an eine Welt, die weniger gefährlich und sicherer für alle sein kann, weil wir Menschen unsere Macht und Intelligenz verstehen lernen und dafür nutzen, alle gleichermaßen zu behandeln um mehr Gleichgewicht herzustellen.

Ich glaube an eine Welt, in der jeder auch über seine bösen Anteile Bescheid weiss, so dass er lernt sie als normal zu verstehen, ohne das er in langanhaltender Unzufriedenheit Depression oder Extremismus verfallen muss.

An eine Welt in der die Macht wirklich wieder vom Volke ausgeht.

Eine Welt in der man wieder die Nachrichten einschalten kann und auch das viele gute auf diesem Planeten zusehen bekommt.

An eine Welt in der Menschlichkeit über Glaubensverschiedenheit, über Geld, über Wirtschaft und über Machtgehabe steht.

An eine Welt, in der keine wenige multinationale Konzerne, keine Glaubenseinrichtungen und keine Ideologien, die breite Masse beherrschen wollen.

Ich glaube an eine Welt, in der auch der letzte begriffen hat, das genug für alle da ist, wenn wir es richtig verteilen.

An eine Welt, in der keine sinnlosen Medikamente verschrieben oder Operationen durchgeführt werden müssen, nur damit die Krankenhäuser und das Krankensystem genug Geld verdienen.

An eine Welt, in der sich jeder Mensch seiner wunderhaftigkeit, seiner Stärken, seiner Schönheit, seiner Natur aber auch seiner bösen Anteile bewusst ist und mit dem Herzen fühlend damit umgehen lernt.

Ich glaube an eine Welt, in der jeder lernt mehr auf sein Herz anstatt auf sein Ego zu hören.

An eine Welt, in der niemand seine Fehler und schwächen verbergen und unterdrücken muss, weil alle endlich wissen und aufgeklärt genug sind, dass jeder einzelne Fehler und schwächen besitzt und niemand besser oder schlechter als alle anderen ist.

An eine Welt, in der man nicht die Nahrungsmittel im Supermarkt nach giftigen Inhaltsstoffen aussortieren muss.

Ich glaube an eine Welt in der Toleranz nicht nur ein Wort aus Neuhjahrsansprachen ist.

An eine Welt, in der auch der Einzelhandel wieder wettbewerbsfähig sein kann.

An eine Welt in der Muslime, Christen Buddhisten und nicht gläubige sowie alle anderen Glaubensrichtungen friedlich miteinander reden und diskutieren können. Weil das Ego verstanden wurde und sich jeder dessen bewusst ist Mensch zu sein.

Ich glaube an einen Zeitpunkt der Intelligenz in uns, indem auch der letzte aus der Geschichte lernt und verstanden hat, dass niemals einzelne die Welt regieren können, da in der Natur nur Gleichgewicht funktionieren kann.

Ich glaube an eine Welt, in der wir Menschen uns gegenseitig sosehr helfen und beachten, dass niemand verzweifelt genug sein muss, als einzigen Ausweg und Hilfeschrei zu sehen, sich Selbst und/oder andere umzubringen.

Eine Welt in der die Parteien sich auch nach der Wahl noch von ihren Vorgänger und anderen Parteien unterscheiden, in der Politiker die Menschen vertreten anstatt die Industrie. Und vor der Wahl auch nach der Wahl noch relevant ist.

An eine Welt in der sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist. und weiß, dass schon ein kleines Lächeln eine positive Lawine in Gang setzt.

Ich glaube an eine Welt, in der Gemeinsamkeiten anstatt Gegensätze im Vordergrund stehen.

Und diese Welt ist absolut möglich.

Es ist nie zu spät für Veränderung. Wir alle kommen als gute Menschen auf diese Welt.
wir alle sind eins und wir alle teilen uns ein Ökosystem, wir alle teilen gleiche Eigenschaften wie Stärken, Fehler, Freude und Leid.
Wenn jeder Mensch trotz seiner Fehler und Schwächen und seiner Vergänglichkeit sich auch seiner Bedeutsamkeit, seines inneren Glückes, seiner inneren Liebe und Dazugeörigkeit, zur Natur und zum großen ganzen, sowie seinem Einfluss auf die Welt wieder bewusst wird, dann hätten wir schon bereits in kürzester Zeit dass alles.clemens v. vogelsang

Jeder Mensch, hat jeden Tag die Macht, dafür zu sorgen und mitzuwirken das dies nicht ewig Träumerei bleibt und wir wieder mehr ins Gleichgewichtig kommen. Auch damit unsere Nachkommen nicht mit Tränen in den Augen und schüttelndem Kopf auf uns zurückblicken müssen.

Jeder einzelne kann jetzt dort anfangen, wo er die meiste Macht hat, nämlich bei sich selbst, seinem inneren und seinem Umfeld. Jeden Tag in seinem Alltag.

Jeder weitere, von innen heraus zufriedene Mensch, wird weitere von außen heraus unzufriedene Menschen ganz automatisch positiv beeinflussen.

Du bist wichtiger Teil dieser Welt, ohne dich wäre das Universum nicht komplett. Niemand kann jemals deinen Platz in Raum und Zeit einnehmen.

Diese Welt ist nicht schlecht und wir Menschen sind nicht schlecht, nur wir müssen es wissen und anderen weitersagen!!

gegenseitig helfen

Danke fürs lesen, bleibt menschlich, euer Georgey.

 

 

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