Ein Investmentbanker stand in einem kleinen europäischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte

So fing die abgewandelte Geschichte an.

Leider wurde mir von der Rechtsanwaltskanzlei „Wilde Beuger Solmecke“ aus Köln, die ihre Mandantin Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG in Fällen von Urheberrechtsverletzungen vertritt, freundlich mitgeteilt, das diese tolle Kurzgeschichte von Heinrich Böll, nicht für jedermann frei zugänglich ist und nicht abgebildet werden darf. Selbst dann nicht, wenn es sich nur um eine (wie in meinem Fall) sehr abgewandelte Form handelt und der Urheber klar benannt wurde. Schade.

Die Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG gehört der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, die auch die Berliner Zeitung „Der Tagesspiegel“ und die Wochenzeitung „Die Zeit“ herausgibt.

Ich habe somit die Geschichte die im Original Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral heißt, umgehend entfernt. Werde mich bei allen beteiligten persönlich entschuldigen. Und hoffe die Sache ist damit erledigt.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Urheberrecht muss natürlich Geschütz werden. Ohne Frage. Leider ist Heinrich Böll, der gerade auch durch diesen Text unter anderem seine Kritik an der Gier und dem Materialismus zum Ausdruck brachte, schon 1985 verstorben.

“Es sind verschiedene Werte der Wirtschaftswunderzeit, die ins Visier der böllschen Ironie geraten, nicht nur der Materialismus, vor allem auch die hektische Betriebsamkeit, die sich Ruhe nur dann gönnt, wenn sie durch ein arbeitserfülltes Leben als gerechtfertigt erscheint. Die Haltung des Fischers hingegen mutet geradezu als eine Vorwegnahme der postmaterialistischen Grundhaltung an, die sich nach dem Wirtschaftswunder auch in den führenden Industrieländern Europas verbreitete. Dieser Haltung zufolge arbeite der Mensch, um zu leben, und lebe nicht, um zu arbeiten.“ Quelle Wikipedia

Was hätte er wohl dazu gesagt? Würde er nicht wollen das seine Geschichte und die Idee dahinter in seinem Namen weiterverbreitet wird? Würde es ihm ums Geld gehen? Auch nach seinem Tod?

Die Gemeinfreiheit beginnt mit dem 1. Januar, der auf den 70. Todestag des Urhebers folgt Siehe dazu § 69 UrhG (ehemals § 34 LUG, § 29 KUG), Art. 7 Abs. 5 RBÜ, Art. 8 EU-Schutzdauerrichtlinie.

Hätte ich das mal früher gewusst und wäre ich nicht so naiv gewesen. Es war ein Fehler.

Es tut mir sehr leid, das ich unwissentlich die Rechte des Verlages verletzt habe.

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Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Lebenskunst, Psychologie, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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