Kennet war immer der Schatz seiner Mutter. Er war ein Junge mit offenem Herzen, ein Sonnenschein der jeden liebte. Sein Vater hingegen war ziemlich unnahbar, streng und griesgrämig ja regelrecht abweisend seinen eigenen Kindern gegenüber. Er arbeitete die meiste Zeit und war für Kennet eher ein Phantom als ein Vater. Trotz des Arbeitsaufwandes fehlte ständig Geld im Haushalt. Kennet befürchtete, das sein Vater des Öfteren, nach der Arbeit noch im Casino zockte, doch er traute sich nie etwas zu sagen. Das einzige worauf der Vater stolz sei, sagte er einmal ist, dass sein ältester Sohn noch nicht schwul geworden ist. Kennets Mutter stammt aus einer Pfarrers Familie. Sie war sehr liebevoll und bemühte sich, ihn und die beiden anderen Söhne christlich zu erziehen.
Kennet, glaubte an Gott ging aber nicht sehr häufig zur Kirche. Er mochte all die Vorschriften nicht und betete auch nicht sonderlich oft. Kennet war nicht unbedingt der beste, machte aber ein recht gutes Abitur in der Schule. Sein Vater sagte nur, er müsste besser werden und sich mehr anstrengen um mal was zu werden und es zu etwas zu bringen.

Ein paar Tage nach seinem Abschlussball hörte Kennet von einem Förderprogramm, welches jungen Abiturienten ermöglicht, in anderen Ländern zu studieren. Da Kennet schon immer sehr neugierig und weltoffen war, – und auch, um mehr Chancen im Berufsleben zu haben, überlegte er nicht lange und beschloss sein Leben auf ein neues Level zu setzen. Das Land welches ihn am meisten interessierte, ist viel fortschrittlicher als das Land in dem er aufgewachsen ist. Dort gibt es Biotechnologie, Haushaltsroboter, Genetische Anpassungs-Medizin und viel weniger Ethische Hindernisse wie hierzulande. Kennet könnte sich einen Wissensvorsprung holen und danach als Arzt zurückkommen, um nie wieder Geldsorgen haben zu müssen, sowie gleichzeitig, andere von ihren leiden zu befreien. Er war begeistert von der Idee und schlussendlich wagte er den größten Schritt seines jungen Lebens. Auch mit dem Gedanken seiner Mutter endlich ein besseres Leben zu ermöglichen.

Und so flog er zum ersten Mal hoch hinaus und weit weg auf einen anderen Kontinent, dieser wunderbaren Welt. Bei der Ankunft bekam er sein Code-Armband, ein treuer Begleiter für Jung und Alt aus aller Welt, womit er sich überall ausweisen und auch überall bezahlen kann, so wie es in der Werbung heißt. Geld in dem Sinne war hier nicht mehr notwendig. Wunderbar diese Freiheit, dachte sich Kennet, wenngleich es ihn störte dass er anhand dieses Armbandes noch deutlicher als Ausländer erkennbar war, denn alle einheimischen durften ihre Codes unter der Haut tragen.
In seiner neuen Heimat war Kennet zunächst erschüttert. All die bunten Lichter und Farben, er bemerkte dass hier alle Leute rennen. Sie sind viel schneller als die Menschen in seiner Heimat. Er war überwältigt, teilweise auch begeistert von dem vielen neuen Dingen. Doch gleichzeitig fühlte er sich schnell ziemlich fremd und einsam. Kennet erforschte seine Umgebung genau und so sehr er sich auch umsah und ablenkte, überkam ihn ein starkes Heimweh. Auch als die Schule endlich begann, mochte sich seine Lage nicht sehr viel verbessern. Er hatte große Sehnsucht nach der guten Waldluft, dem Frischen Wasser, seinem Fußballverein, den Gletschern und Bergen der Heimat, seinen Freunden und vor allem seiner Mutter. Die meisten der Klassenkameraden konnten nicht viel mit ihm anfangen. Auch, da Kennet noch nicht sonderlich versiert in der Landessprache war. Dadurch das er die Wochen zuvor hin und wieder nutzte, die neue Sprache zu erlernen, verstand er vieles, aber das Sprechen bereitete ihn weiterhin große Probleme. Kennet war sich sicher, die Sprache im anderen Land schon früh genug erlernen zu können, wenn er einmal da ist.
Und so verging Woche um Woche. Mal ging es ihm besser und mal wollte er einfach nur weg.
Jeden Tag wurde er von Ali einem jungen seiner Klasse als rückständiger Assi beschimpft, welcher in seine Heimat zurückkehren sollte und sein altmodisches, schmutziges Natur-Schweinefleisch fressen soll.
Auch sonst viel er durch seine blonden Haare, die abstehenden Ohren und die Sommersprossen ziemlich auf in dieser neuen Welt.

Egal ob jung oder alt, sie hatten alle dieselben Ohren und Nasen hier. Nicht selten wurde ihm zu einem Hamburger oder einem Einkauf im Supermarkt eine Korrektur zum halben preis bei Mc schön angeboten.

Kennet, ging nicht gern zur Schule. Er versuchte soviel Wissen aufzuschnappen wie er konnte, doch es viel ihm von Tag zu Tag schwerer.

Als er eines Tages durch die Stadt spazierte, bemerkte er ein Gebäude, welches ihn an die Kirchen der Heimat erinnerte. Er war sehr verwundert. Und tatsächlich, trotz dessen dieses Land komplett von einem anderen Glauben dominiert ist, gab es hier Kirchen. Kennet überlegte nicht lang und obwohl er früher diese Orte nur seiner Mutter zu liebe, hin und wieder besuchte, Schritt er hinein und hörte sich sogar eine komplette Predigt an.
Sofort überkam ihm ein Gefühl von Heimat. Er merkte, hier würde man ihn verstehen. Kennet war sehr dankbar darüber, dass dieses Land auch seiner Religion Türen öffnete und Kirchen erbauen lies. Er war regelrecht euphorisch und spürte eine starke Verbundenheit zu diesem Ort.
Und so beschloss er am nächsten Sonntag wiederzukehren um sich eine weitere Predigt anzuhören. Nach und nach lernte Kennet hier immer mehr Menschen kennen. Manche kamen sogar aus demselben Land wie er und hatten auch blonde Haare und Sommersprossen.
Es war wirklich keine große Kirche und viele Plätze waren leer, aber so fühlte er sich noch stärker zu jedem einzelnen verbunden. Die Kirche war mittlerweile wie seine zweite Heimat geworden und der Glaube sowie der Zusammenhalt, gab ihm Kraft und Halt in dieser fremden Welt. Kennet wurde fröhlicher und selbstbewusster und gleichzeitig fiel ihm im Alltag auf, wie viele Menschen der anderen Kultur auch ziemlich nett zu ihm waren. Sie waren neugierig über seine Religion, seine Kultur, seine Herkunft, sie halfen ihm die Sprache noch besser zu sprechen, sie wollten Zeit mit ihm verbringen und mochten seine zurückhaltende nette Art. Und Maria, ein Mädchen aus seinem Lehrgang in Robotertechnik, schrieb ihm sogar einen Liebesbrief auf echtem Papier, so wie es in seiner Heimat noch teilweise vorkommt.
Kennet fühlte sich gut und der Glaube, sowie die Kirche waren seine Brücke zur Kraft und seine Verbindung zur Heimat. Wann immer es ging, suchte er das Gotteshaus auf und traf sich mit den anderen.
Zunehmend verstand er sich mit vielen Menschen gut. Doch das verhallten von Ali und einigen wenigen anderen in der Schule und auf er Straße machte ihn hin und wieder wütend und traurig. Er schluckte es runter, denn seine Mutter sagte einmal, alles böse was man tut, kommt im Leben auf einen zurück.

Eines Tages nach einer Predigt, kam Hans, ein Bruder seiner Kirche zu ihm und sagte, das er es Leid ist in diesem heuchlerischen Ort zu sitzen und sich dieses Gequatsche anzuhören. Kennet begriff nicht ganz und fragte, was er damit meine.

Hans sagte, das diese Welt hier nicht richtig sei und dieses Gotteshaus nur an der Oberfläche kratzte aber nie die kennet menschenfreundblog, die geschichte von kennet und der lagerhallewahren Probleme der Welt anspräche. Kennet war erschüttert, er fragte nach was der Pfarrer Müller, den er für sehr weise hielt, denn besser machen sollte. Hans sagte es ist einfach nicht das, was Gott möchte. Gott will nicht das wir und unser Glaube sich mit dem hier vermischt. Gott will das alle so glauben wie wir. Gott will, dass Rassen, – Rassen bleiben. Kennet erwiderte, dass er sich sicher sei das Gott die Vielfalt möchte, sonst hätte er die Vielfalt ja nicht erschaffen. Hans widersprach, Meinst du wirklich dass Gott möchte, dass du jeden Tag von Ali und seinen Freunden als Christensau beschimpft wirst und von ungläubigen schief angeguckt werden sollst? Kennet erwiderte das die Mehrheit hier nett zu ihm sind und ihn unterstützen. Hans war aufgebracht und sprach, Du verstehst nicht was ich meine, du bist von dieser Freiheit und Technik und allem schon zu sehr verseucht, die Trinken doch alle nur Genmanipuliertes Bier und essen Genmanipuliertes Fleisch aus Massentierhaltung und außerdem beten sie den falschen Gott an, ich zeige dir was besseres. Nach einigem hin und her überredet Hans ihn mit ihm mitzugehen. Er zeigte ihm eine unscheinbare noch kleinere Kirche, die eigentlich vielmehr an eine Lagerhalle erinnerte als an ein Gotteshaus.

Die predigt dort machte Kennet sehr nachdenklich. Es hies Gott wolle, dass die ungläubigen oder andersgläubigen zur Rechenschafft gezogen werden müssen und dass es Gottes Wunsch sei, alle die dem widersprechen auszulöschen. Kennet wehrte sich innerlich gegen diese Ansichten, doch er konnte auch nicht ignorieren, dass die Lebensart hier, genauso wenig der wahre Weg zur Menschlichkeit und zum Glück sein könne. Er wurde immer unsicherer und sein Heimweh war nachwievor groß.

10 Beleidigungen von Ali und vielen Diskussionen mit Hans später, beschloss Kennet immer öfter die Lagerhalle zu besuchen. Der Pfarrer traf mehr und mehr einen Nerv bei ihm und da die Gruppe noch kleiner war als in der anderen Kirche entwickelte sich eine enge Freundschaft und Verbundenheit untereinander. Alle waren unglaublich nett zu ihm. Kennets Selbstvertrauen schäumte in die Welt hinaus. Seine Noten wurden deutlich besser. Er ging einfach an Ali vorbei welcher ihn beschimpfte und widmete ihm keinen einzigen Blick. Und auch die Worte manch anderer, welche ihn als Christenschwein oder Fledermaus bezeichneten, prallten förmlich an ihm ab.
Die enge Gemeinschaft war noch viel intensiver, als sie es zuvor, in der größeren Kirche war. Man zeigte sich Youtube Videos, sprach über Gott, Fußball, Liebe, Kultur und man betete gemeinsam, trank heimatliches Naturbier in hülle und fülle und genoss die gemeinsame Zeit. Kennet verehrte den Prediger förmlich, er sagte einmal sogar, dass Kennet ein besonderer Mensch sei und dass Gott ihn mehr liebte als alle andere. Das freute ihn sehr denn Kennet betrachtete ihn Mittlerweile sogar als eine Art Vater. Er war immer da wenn er Rat brauchte. Und so vergingen die Wochen und Kennet hatte immer weniger Heimweh und Schmerz auch Ali war schon länger keine Bedrohung mehr, denn er verschwand eines Tages plötzlich und kam nicht mehr zur Schule.
Kennet, zeigte offen seine große Kette mit dem Kreuz um den Hals. Es gab da diese fiesen Leute die ihn ständig widersprachen aber die meisten behandelten ihn sehr nett.
Der Prediger sagte er sei stark genug und die anderen seien alle vom Teufel besessen. Kennet hakte oft nach und fragte einmal, wie es denn mit Maria, dem Mädchen das er mochte, sei. Der Prediger sagte Gott macht keinen Unterschied entweder du bist mit ihm oder du bist mit Satan. Es ist nur eine Versuchung dich zu verführen. Sie könne sowieso keine gute Frau sein und würde zeitig sterben da sie zu viel schlechte Sachen gegessen habe.
Kennet, begriff schnell dennoch machte es ihn traurig.
Bei den wenigen Gesprächen mit seiner Mutter sagte er ihr, wie sehr Gott sie und ihn liebe und wie sehr er sich freut sie bald wiederzusehen.
Maria merkte, dass er sich mehr und mehr abwand und komisch geworden war.
Sie stritten über Spiritualität und Glaube. Seine neuen Ansichten machten ihr Sorgen. Sie sagte er könne auch an Gott glauben und auch spirituellen Frieden in der modernen Welt finden ohne einer Organisation anzugehören und ohne gegen alles zu sein. Er könne sich auch hier durch Bioläden manipulationsfrei ernähren und gegen die Unterdrückung und Verseuchung der Menschheit auf anderen Wege kämpfen.
Kennet, unterbrach sie und sagte, du verstehst dass nicht. Gott möchte das wir in die Kirchen gehen und das wir anders leben, er akzeptiert nichts anderes. So ist das nunmal es steht so in der Bibel da kann man nichts machen.
Fortan widmete er Maria keinen einzigen Blick mehr. Er war sicher, er war fokussiert, er war voller Zukunftspläne und er wolle nur noch seine Aufgabe hier erledigen um als gestärkter Mann zurück in die Heimat zu kehren und seiner Mutter und allen Christen ein besseres Leben zu ermöglichen.
Doch eines Tages, nach einer Predigt trat der Pfarrer erneut zu Kennet und fragte ihn, ob er Gott oder seine Familie mehr liebt. Natürlich liebe ich Gott am allermeisten sagte Kennet. Und so sprach der Pfarrer zu ihm und teilte ihm mit, das er von Gott die Botschaft bekam ihm mitzuteilen, dass er zu höherem berufen sei und dass es nun an der Zeit ist Gott etwas zurückzugeben und ihm zu dienen. Kennet war verwundert und aufgeregt und der Prediger konnte garnichtmehr aufhören ihn mit Lob zu überschütten. Kennet fragte, was? Was hat Gott gesagt, zu was bin ich berufen?
Der Prediger sagte Kennet solle nächste Woche nach dem Gebet zu ihm kommen und er würde ihm genauer sagen, welch ehrenhafte Aufgabe, Gott für ihn vorgesehen hatte.

Kennet konnte die ganze Woche kaum schlafen. Sowieso vernachlässigte er die Schule mehr und mehr. Aber diese Woche saß er gänzlich nur sporadisch im Unterricht.

Zufällig begegnete ihm ein Glaubensbruder seiner alten Kirche, er fragte ihn, Hey Kennet warum kommst du nicht mehr in die Kirche und was ist mit Hans geschehen? Doch Kennet würdigte ihm keines weiteren Blickes und ging einfach davon.

Als der Tag gekommen war und Kennet vor seinem Pfarrer stand pochte sein Herz biss zum Anschlag. Der Pfarrer blickte ihn tief in die Augen und sagte ihm, dass er ein auserwählter Gotteskrieger sei, welcher dazu bestimmt ist die ehrenwerteste Aufgabe zu erfüllen, die Gott jemandem geben kann. Er ist etwas ganz besonderes und soll seiner Sache im Namen Gottes gerecht werden. Gott möchte das du Jesus rechst und in seinem Namen, nächste Woche den schönsten Weg eingehst um zu handeln und anschließend dem Herrn noch näher zu sein.

Kennet konnte sich das niemals vorstellen, doch jetzt wusste er sofort, er wurde tatsächlich ausgewählt um Gott zu dienen und in die Geschichte einzugehen. Er dachte sofort wie stolz seine Brüder in der Kirche wohl auf ihn sein würden. Er dachte an Jesus wie sehr er gelitten haben muss. Er war sich sicher dies müsse gerecht werden. Kennet, bekam ein Flugticket in die Hand, es ging nach Übersee, zur hochburg der unterdrücker und Ketzer. Einen Ort an dem besonders viele ungläubige wohnen, hier wohnte Kennet mit zwei fremden Glaubensbrüdern in einem kleinen Hotelzimmer. Der eine war Pilot und der andere ein ehemaliger Soldat der Marine. Am nächsten Tag sollte es soweit sein. Kennet wurde immer aufgeregter. Doch gleichzeitig dachte er viel ans eine Mutter an Maria an seinen Vater und an die wunderbare Natur in der Heimat, er wusste nicht mehr genau ob das noch das richtige sei.

Doch einer der Kollegen sagte ständig zu ihm denk an Jesus wie es ihm damals erging, wir müssen ihn rächen, wir müssen unser Land unsere Kultur unser Natur und Gott vor den Verschmutzern und Ketzern beschützen. Kennet dachte sich, es gibt jetzt kein zurück und so saß er mit den beiden anderen und 3 eingeschmuggelten Teppichmessern im Flug XM 666 in Richtung Hauptstadt des bösen.

Alle waren angespannt und beschworen sich wieder und wieder. Es war ein leichtes das Personal hoch über den Wolken zu überwältigen. Es gelang ihnen schließlich sich Zugang zum Cockpit zu verschaffen und es zu verriegeln. Die 2 Trainingstage hatten sich für Kennet gelohnt, doch die beiden anderen hatten sich sogar schon seit Monaten auf den Einsatz vorbereitet.
Werner der Pilot, sagte zu Kennet, dass er ein guter Ersatz für Frank ist, welcher jetzt schon früher als erwartet bei Gott sei. Kennet, sagte wieso Ersatz, ich bin von Gott auserwählt für diese ehrenwerte Aufgabe. Werner sagte ja ja ich denke Gott wollte es so aber eigentlich war Frank vorgesehen und ausgebildet mit uns gemeinsam zu handeln. Egal, du bist ein guter Krieger, wir haben die Kontrolle, wir haben diese Bastarde überwunden und werden ihre dämliche Zivilisation auslöschen. Gott ist groß.

Kennet versank in Gedanken, sein Herz raste die ganze Zeit und nur sein glaube an Gott hielt ihn auf den Beinen. Könnte es tatsächlich sein, dass Gott ihn garnicht auserwählt hatte. Was ist mit dir fragte Karl du siehst wieder so nachdenklich aus, freust du dich denn nicht. Doch, doch ich freue mich, alles gut Gott ist groß, erwiderte Kennet.
Es waren nur noch wenige Flugmeilen biss zum Ziel, Werner und Karl wussten genau was sieh taten.

Kennet überkam eine starke innere Angst. Das tolle Gefühl der letzten Monate war auf einmal wie weggeblasen. Er grübelte und grübelte und war sich nicht mehr sicher ob Jesus und Gott wollen würden, dass weitere Menschen sterben. Was wäre wenn sein Pfarrer unrecht hat und Gott ihn fürs töten sogar bestrafen würde, hätte es Jesus so gewollt? Wie von Geisterhand nahm er sein Messer und hielt es Werner an die Gurgel. Wenn du mich angreifst dann stirbt er, sagte Kennet zu Frank, welcher auf dem Sessel des Copiloten saß. Lande sofort dieses Flugzeug, ansonsten bring ich dich um Werner. Werner schmunzelte und Frank lachte nebendrann. Nach einem großen Schluck aus seiner Bierdose sagte er, sieh nach vorn Kennet Gott ist groß wir sind groß.

8 Sekunden später krachte der Flieger in den Nordturm des Al Scharia Komplexes in der Welthauptstadt des unsichtbaren Geldes.

Georg Kirschstein.

Danke fürs lesen!

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