weg zwischen feldern

Die Wege die ich noch nicht ging

Die Fesseln der Einsamkeit umschlingen mich
und lassen mich sehnen
nach den Fesseln der Bindung
oder auch nicht.

Weiß nicht wohin mich die Fühler meines Herzens führen
auf den Wegen die ich noch nicht ging.

Mein Kopf sehnt sich nach Freiheit, mein Herz nach Liebe.

Mein Hunger nach Chaos spiegelt die hin und Hergerissenheit meiner Sinne wieder
und lässt mich erstarren.

Wer ich bin weis ich
doch vergesse ich es oft in der überflut des Alltags.
Wohin ich will weiß ich
doch die Dunkelheit der Ungewissheit zerfrisst meine Ruhe
und erschwert mir das wandern,

auf den Wegen die ich noch nicht ging.

Ist es das Fernweh, das Streben nach etwas fremden
oder ist es der Wunsch nach Stabilität der mich durchs Leben hetzen lässt.

ich wünschte ich könnte die Zeit anhalten
dann bräuchte ich mich nicht zu sorgen meine Ziele zu verfehlen,
Meinen Ort zu finden,
Meine Geschichte zu schreiben.
Müsste keine Angst haben das im Uhrwerk meines Lebens
mit den Sekunden die Möglichkeiten schwinden.

Vielleicht aber ist dieser Ort in mir
und ich werde mit jedem Schritt Antworten begegnen.

Auf den Wegen die ich noch nicht ging.
-Georg Kirschstein  Dahn 2010-

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