weg zwischen feldern

Die Wege die ich noch nicht ging

Die Fesseln der Einsamkeit umschlingen mich
und lassen mich sehnen
nach den Fesseln der Bindung
oder auch nicht.

Weiß nicht wohin mich die Fühler meines Herzens führen
auf den Wegen die ich noch nicht ging.

Mein Kopf sehnt sich nach Freiheit, mein Herz nach Liebe.

Mein Hunger nach Chaos spiegelt die hin und Hergerissenheit meiner Sinne wieder
und lässt mich erstarren.

Wer ich bin weis ich
doch vergesse ich es oft in der überflut des Alltags.
Wohin ich will weiß ich
doch die Dunkelheit der Ungewissheit zerfrisst meine Ruhe
und erschwert mir das wandern,

auf den Wegen die ich noch nicht ging.

Ist es das Fernweh, das Streben nach etwas fremden
oder ist es der Wunsch nach Stabilität der mich durchs Leben hetzen lässt.

ich wünschte ich könnte die Zeit anhalten
dann bräuchte ich mich nicht zu sorgen meine Ziele zu verfehlen,
Meinen Ort zu finden,
Meine Geschichte zu schreiben.
Müsste keine Angst haben das im Uhrwerk meines Lebens
mit den Sekunden die Möglichkeiten schwinden.

Vielleicht aber ist dieser Ort in mir
und ich werde mit jedem Schritt Antworten begegnen.

Auf den Wegen die ich noch nicht ging.
-Georg Kirschstein  Dahn 2010-

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Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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