Eine böse Weltelite manipuliert uns alle und kontrolliert die gesamte Weltbevölkerung! ?

Alle Marionetten-Politiker haben sich gegen die Völker verschworen und samt Konzernen, wollen sie uns vergiften und gefügig machen! ?

Solche und zahlreiche weitere, noch viel abstrusere Affirmationen und Schock-Überschriften samt fragwürdigem Inhalt finden sich zu Haufe im www.

In Sachen Angst Verbreiten und Schockieren stehen solche oder ähnliche Verschwörungsartikel und -videos der Bild-Zeitung und anderen Sensationsblättern in nichts nach. Ja, sie setzen meistens sogar noch einen drauf.

Beides ist oft gefährliche Stimmungsmache und Manipulation der Konsumenten. Besonders im Internet ist es schwierig, zu filtern und zu differenzieren. Da erscheinen neben interessanten Wissens-Beiträgen absolute Spinnereien und Theorien, bei denen von selbsternannten Experten teils verrückteste Vorstellungen in bester Verkäufer-Manier beworben werden.

Die Masse und Abscheulichkeit von Falschmeldungen und Pseudo-Informationen hat gefühlt enorm zugenommen. Und dies darf nicht verharmlost werden, denn diese unbewiesenen, oft negativen Theorien können Menschen enorm schaden, schwer depressiv machen und Leben zerstören.
Zusätzlich lenken sie von den wahren Problemen ab und sorgen dafür, dass vielleicht sinnvolle Gedanken und Skepsis in dieselbe Schublade geschoben und als Humbug abgetan werden.

Wer immer denkt, dass etwas Großes, Böses, Übermächtiges einen und alles beherrscht, der wird sich immer klein und hilflos fühlen und nie den Mut und die Kraft aufbringen, die echten Probleme zu betrachten und auch anzugehen!

Warum Menschen Monster lieben.

Wer die Welt kritisch hinterfragt, muss auch die Verfasser von Schockartikeln und -videos kritisch hinterfragen.

Es ist offensichtlich, mit was man Aufmerksamkeit erreicht. Mit der Nachricht, dass ein Delfinbaby von Menschen gerettet wurde, wird man ein bisschen Freude auslösen, aber kaum Aufmerksamkeit erlangen. Die Nachricht, dass immer mehr Länder ernsthaft über ein Grundeinkommen diskutieren, erzeugt schon mehr Aufmerksamkeit, schockiert aber zu wenig.

Aber die Behauptung, dass wir alle versklavt werden und fremdbestimmt sind, ist natürlich viel besser geeignet, wenn jemand im Fokus stehen möchte.

Dies schockiert, empört, spricht das Wutzentrum an und macht nachdenklich zugleich.

Egal, wie viel Glauben man dem Inhalt am Ende schenkt, es bewirkt zunächst etwas in uns. Ähnlich wie die pompöse, geballte, aufgeblasene Zusammenfassung der schockierenden Tagesereignisse um 20 Uhr bei den Öffentlich-Rechtlichen oder die großen Schock-Überschriften in der Bild.

Aufmerksamkeit ist nur ein Beispiel, warum Menschen Verschwörungstheorien in die Welt setzen.
Es muss sich unbedingt skeptisch mit solchen Menschen und ihren Hintergründen auseinandergesetzt werden. Niemand macht etwas ohne Grund.

Es ist also auch bei diesem Thema wieder enorm wichtig bei sich zu bleiben, sich selbst bestmöglich kennenzulernen und zu beobachten, seine Ängste zu kennen, sich breitgefächert zu informieren, sein eigenes Empfinden, Erfahrungen, Logik und den Menschenverstand heranzuziehen und zu differenzieren.

Im Besitz der absoluten Wahrheit ist niemand, und es gab in einigen Ländern auch hier und da schon einige Skandale und Verschwörungen, die für Empörung sorgten. Aber die schiere geballte Masse an Schock, Panik, Hetze und Theorien, die in Online-Beiträgen und Büchern verbreitet werden, steht für mich in keinem Verhältnis zu dem, was vermutlich wirklich abläuft in der menschlichen Welt. Wenn 1 Prozent der Theorien und Angstmachereien sich am Ende als wahr herausstellen, halte ich persönlich das für viel. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung. Auch ich bin nicht im Besitz der absoluten Wahrheit in all den zahlreichen Bereichen dieser komplexen Welt.

Ich bin fest davon überzeugt, vieles läuft besser als es die vielen bösen Schockvideos, Artikel und Nachrichten uns weismachen wollen.

Wir sind als Zivilisation natürlich noch nicht weit, haben längst noch nicht alles verstanden und erforscht. Es gibt gewiss Dinge, die der Mensch mit derzeitigem Wissen nicht erklären kann, und Dinge, die wir vielleicht nie begreifen und erklären können im Universum.

Ich bin zum Beispiel fest davon überzeugt, dass das Universum voller Leben, auch intelligentem Leben ist. Dies erscheint mir nach meinem Wissensstand und meiner Ansicht und meinem Verständnis vom Universum, schon allein aufgrund der unvorstellbaren Größe und Vielzahl an Galaxien und Sonnensystemen, als absolut logisch und realistisch. Manch einer lacht vielleicht darüber, aber das ist eben seine Auffassung vom Universum. Er kann sich das nicht vorstellen. Wer Recht hat, wissen wir beide nicht. Zurzeit ist er auf der gesicherten Seite, denn wir haben noch kein außerirdisches Leben gefunden, noch keine Beweise. Und so ist das Ganze eine Vermutung, aber keine Wahrheit.

Und so ist das bei allem. Solange es nicht bewiesen ist, bleibt es eben Spekulation. Wir wissen längst noch nicht alles, und das wird auch niemals möglich sein. Aber wir haben Neugierde und forschen auf allen Gebieten, um Fakten zu schaffen und den Wahrheiten des Universums ein Stück näher zu kommen. Und Dinge, die bewiesen sind, machen Schlagzeilen. Da muss nichts mehr spekuliert werden.

Dass Außerirdische bereits die Erde besucht haben oder gar aktuell auf ihr sind, glaube ich, auch anhand der enormen Größe und Entfernung im Universum, nicht.

Aber jeder kann und soll glauben, was er möchte, solange es ihm oder seinen Mitmenschen nicht schadet oder er andere damit infiltriert. Und genau hier liegt das große Problem der vielen Unwahrheiten und Halbwahrheiten in Büchern und Internetartikeln.

Die zerstörerische Gefahr von Halbwahrheiten, Unwahrheiten und Theorien für die menschliche Psyche.

Viele Menschen glauben tatsächlich irgendwann, dass sie durch einen fiesen globalen Plan fremdbestimmt werden, dass die Welt ein durchweg böser Ort ist und überall Geister und böse Mächte, Eliten und Drahtzieher uns das Leben aussaugen, uns vergiften und uns stetig manipulieren wollen. Für sie ergeben all die düster zusammen gesponnen Dinge irgendwann einen Zusammenhang. Diese Sichtweisen helfen ihnen, die Probleme der Welt mit einfachen Antworten zu erklären und eine Übersicht zu gewinnen. Das gibt Sicherheit in der Unsicherheit. Sicherheit im Negativen und Sicherheit in der Angst.

Doch dem kann man nicht dauerhaft standhalten, und viele dieser Videos und Artikel lassen Menschen dann in einem Abwärtsstrudel aus tiefsten Ängsten und stetig neuen gefährlichen Gedanken und Grübeleien zurück. Der Konsum weiterer gefährlicher negativer Informationen und die gegenseitige Bestätigung kann eine Art Sucht werden. Jedes weitere abstruse Video und jeder Aha-Effekt zieht neue Bestätigung des bösen Weltbildes nach sich.

Irgendwann ist man haltlos und voller Angst und meint hinter jedem Ereignis auf der Welt einen bis ins tiefste geplanten bösen Eliten-Plan zu erkennen. Es ist ein alter Teufelskreis, der durchs Internet bis in jede Hosentasche reicht und eine Gefahr für die Spezies Mensch bedeutet.

Freuen tut das nur diejenigen, die an den vielen Klicks solcher Angst- und Panik-Videos und Büchern Geld verdienen.

Wer stetig nur Böses und Skeptisches konsumiert, fühlt sich schnell verloren in dieser komplexen und wahrlich nicht perfekten Welt. Dies kann schwere Depression verursachen und Leben zerstören.

Die enormen Massen an Unwahrheiten und/oder Spekulationen können labilen Menschen schnell den Rest geben und sie die vielen guten Dinge und Fortschritte im Leben und der Gesellschaft übersehen lassen.

Man mag es nicht glauben, aber wir haben schon viel geschafft in Deutschland, was z. B. Gerechtigkeit und Sicherheit angeht. Verglichen mit der Vergangenheit.

Warum sind Menschen so selbstzerstörerisch und sehen überall böse Dinge?

Das Geheimnisvolle fasziniert die Menschen. Ihre eigenen Ängste faszinieren die Menschen. Die Vorstellungen, dass da Dinge sind, die wir nicht vorhersehen, kontrollieren und beeinflussen können oder könnten, auch das fasziniert uns sehr und regt die Fantasie an. Der Mensch will immer, dass er alles weiß und nachvollziehen kann. Er will, dass alles unter Kontrolle und in bester Ordnung ist. Auch muss er alles verstehen und begreifen. Und er ist besessen davon, dass auch die bösen Sachen genauso ablaufen, wie ihn seine inneren Ängste es vermuten lassen. All das gibt dem Menschen Sicherheit. Sicherheit im Guten sowie im Schlechten.

Wir wollen Kontrolle über alles und Gewissheit über das Ungewisse. Doch die wird es niemals hundertprozentig geben und deshalb wird es auch immer Raum für unsere Befürchtungen und negativen Fantasien geben.

Warum wir Menschen alle (noch) dümmer sind als wir wollen.

Nicht alles, aber vieles lässt sich mit Logik nachvollziehen.

Man kann vieles, was die Welt betrifft, auch an sich selbst beobachten. Nichts und niemand ist perfekt. Gut und Böse ist in jedem Menschen, egal ob arm, reich, mächtig oder nicht, vorhanden.

Warum sollte die Welt anders sein als zum Großteil gut, aber auch böse, wenn all ihre Bewohner zum Großteil gute, aber auch böse Anteile in sich tragen?

Niemand ist nur immer gut oder nur immer böse. Die meisten sind viel öfter gut als böse, und unsere Welt spiegelt genau uns selbst wider.

Weil wir Smartphones entwickeln und durch den Orbit fliegen, brauchen wir nicht denken, dass wir besonders weit fortgeschritten sind in unserer Evolution. Wir haben noch immer viele wilde Anteile, die ein möglichst logisches und vernünftiges Denken und Handeln oft noch behindern.

Wir sind wilden Tieren noch ähnlicher als wir wahrhaben wollen.

Warum können oder wollen Menschen nicht verstehen, dass hinter Kriegen und Gewalt menschliche Dummheit, psychische Schwächen und egomanes Fehlverhalten ‒ und kein tief durchdachter, böser Eliten-Plan ‒ steht?

Müssten Menschen sich endlich mit ihrer eigenen Fehlbarkeit und ihren eigenen Schwächen konfrontieren, wenn sie sehen wie wenig durchdacht und entwickelt die Säugetier-Spezies Mensch tatsächlich noch handelt?

Wir verstehen nicht, dass wir nicht perfekt sind und meinen, besonders schlau zu sein. Wir denken, dass Böses kein Zufall und kein Ergebnis von unserer Menschlichkeit ist, sondern absichtlich bis ins Detail geplant sein muss. Da wir ja so schlau, stabil, entwickelt und perfekt sind.

Vor Kurzem sind wir jedoch zum Teil noch mit Keulen und Fackeln auf Fremde losgegangen. Heute sind es Raketen. Morgen sind es vielleicht Laser ‒ und übermorgen brauchen wir die Gewalt vielleicht nicht mehr, um unser Ego zu bedienen. Wir sind noch nicht sonderlich intelligent und fortentwickelt. Keiner von uns, egal was er gelernt oder studiert hat und welchen Posten er oder sie ausübt.

Angst vor dem Ungewissen.

Schon immer haben Menschen Monster gesehen, sich Geschichten erzählt, dem Geheimnisvollen misstraut, überall Verschwörungen vermutet und ihre Ängste zu Papier gebracht sowie andere damit angesteckt.

Dies wird sich nie ganz ändern. Aber durch wichtige und viel zu oft vernachlässigte Dinge wie Selbstbeobachtung und psychologische Aufklärung sowie durch Politiker die sich zu mehr Transparenz wie z.B. einem Lobbyregister und einer längeren Karenzzeit bei Wechseln zwischen Politik und Wirtschaft bekennen, kann das Ganze in einigen Bereichen eingedämmt werden.

Ja, wir sind noch am Anfang und es bedarf stetiger Verbesserung. Wir haben vieles erreicht und müssen uns stetig weiter verbessern.

Es muss weiter ein Milieu geschaffen werden, das es Menschen leichter macht, friedlich, ehrlich und aufrichtig zu handeln. Im Inneren der Köpfe durch Psychologie und im Äußeren durch noch mehr Kontrollmechanismen und Sicherheiten als es schon gibt.

Dann wird auch weniger Raum für Vermutungen und Verschwörungstheorien und jene Miesmacher da sein, die anderen nur Angst machen wollen mit ihren Spekulationen. Um z.B. Klicks zu bekommen und/oder weil sie selbst wirklich nur an das Böse im Menschen glauben, stetig vom Schlimmsten ausgehen und ihre Ängste auf andere projizieren.

Das Geheime macht den Menschen immer Angst. Und deshalb gibt es Spekulationen. Das Geheime fasziniert aber auch. Und dort, wo Angst auf Faszination trifft, wird am meisten gesponnen. Auch geht der Mensch leider oft vom Schlimmsten aus und neigt dazu, in die Extreme zu schielen.

Warum Mächtige Artgenossen auch nur Menschen sind und keine durchweg bösen Monster.

Die Neue Weltordnung geistert durch die Köpfe.

Dass Politiker mal das Wort „Neue Weltordnung“ in den Mund genommen haben, muss doch nichts Schlimmes sein. Der Traum z. B. eine Weltregierung zu haben, ist doch nicht gleich böse, wie es viele behaupten. Es hätte sogar neben Nachteilen auch Vorteile. Wenn diese Regierung allen Menschen europäische Standards bietet und für Umweltschutz steht, dann wäre das für den Großteil der Weltbevölkerung eine enorme Verbesserung. Grenzen könnten vielleicht wegfallen und Kriege verringert werden. Wer weiß. Eine Weltregierung wäre von der Masse auch viel leichter zu stürzen, wenn sie Mist baut. Es ist ein anderes Thema, aber es muss nicht zwangsläufig pauschal etwas böse Gedachtes und Schlechtes sein. Ich verstehe die Aufregung nicht. Auch Politiker werden doch träumen dürfen. Für die meisten von ihnen käme die Idee jedenfalls eher ungünstig, denn sie würden ihre Jobs verlieren. Auch wenn es sicherlich noch Regionalverwaltungen bräuchte.

Der Wunsch Staaten zusammenzuführen um mehr Wachstum und Sicherheit zu generieren, ist auch nicht pauschal verwerflich, sondern bietet viele Vorteile. Man sieht jedoch, dass auch dies am chaotischen Menschen scheitert. Das Beispiel EU zeigt, dass vieles gut läuft, aber auch zahlreiche Dinge verbessert werden müssen in so einem Bündnis.

Dass in einer demokratischen Struktur viel gestritten wird, ist gut. Aber es ist alles noch zu kompliziert und unproduktiv. Hier und da wird blockiert, es scheint chaotisch und unflexibel. Teilweise gibt es vielleicht auch den ein oder anderen Quoten-Idioten, der Steuergelder veruntreut, um hier mal Spekulationen zu bieten. Aber es ist wie überall: das ganze gewohnte menschliche vielfältige Bild eben, wie z.B. in einer Schulklasse. Genauso wie es viele Ich-Anteile in unseren Psychen gibt, gibt es auch viele unterschiedliche Menschen mit ihren Eigenarten, Ich-Anteile, Macken und Stärken. So sind wir nun mal. Chaotisch, manchmal machen wir Fehler, lassen uns verleiten, um eigene Vorteile herauszuziehen. Aber im Grunde ist fast niemand generell darauf aus, absichtlich böse zu sein und anderen zu schaden. Und schon gar nicht ist jemand – oder eine kleine Elite ‒ zusätzlich fähig, dies im globalen Stil und geheim durchzuziehen. Auch keine Rothschilds oder Rockefellers.

Es ist viel zu chaotisch und vielschichtig als dass einige wenige alle und alles jemals kontrollieren könnten.

Vielleicht hegen manche immer noch den ewigen Wunsch, die Welt zu regieren und ihre Ansicht vom Bestmöglichen umzusetzen. Aber das wird nie gelingen. Nicht mal durch die Kontrolle des Geldes. Man kann sehen, dass sehr einflussreiche Menschen, bei denen Geld keine Rolle spielt, zwar oft politisch engagiert, aber auch bei weitem nicht allmächtig sind. Die Reichsten bauen lieber Weltraumunternehmen und Co, um in die Geschichtsbücher einzugehen und etwas in ihren Augen Positives zu unternehmen.

Des Weiteren erscheint es unlogisch, dass reiche und mächtige Artgenossen die Menschen und die Welt derart manipulieren wollen, dass sie gefügig oder dumm werden. Auch sie selbst und ihre Familien und Nachfahren müssen jetzt und in Zukunft auf diesem Planeten leben, die Luft atmen und das Wasser trinken.

Eine großangelegte Wasser- oder Luft-Manipulation wäre ein Schuss ins eigene Bein. Klar ist Umweltverschmutzung ein Problem, genauso wie Gier der Konzerne. Auch der Luftverkehr hat enorm zugenommen und Regierungen geben zu, dass es Versuche gab, das Wetter zu beeinflussen, um z. B. mehr Ertrag zu erzielen. Das nennt man Geoengineering.

Es geht eben leider zu viel um Gewinnmaximierung im Kapitalismus. Manipulierbar sind alle, auch Politiker und Konzernchefs haben Schwächen. Und jeder Mensch tratscht gerne Unvorstellbares weiter. Aber von Grund auf böse ist niemand.

Wo sind die versklavten Menschen und wo ist die Logik?

Niemand hat Interesse daran, die Menschen durch Aluminium und Co unfruchtbar, dumm und gefügig zu machen. Das ergäbe keinen Sinn und ist unlogisch.

Zudem reicht für so etwas auch regelmäßiger RTL- und Alkoholkonsum. Das Geld fürs Aluminium und Co auszugeben wäre also auch schon deshalb unnötig und schwachsinnig. Dass der Deutsche tendenziell zu faul zum Knattern und Fortpflanzen ist, dafür kann doch Herr Rothschild nichts.

Auch scheint es tatsächlich nicht viel mehr dumme Menschen als früher zu geben. Kaum zu glauben. Deutschland ist weiterhin ein Land der Denker. Nach den USA meldete Deutschland im letzten Jahr die meisten Patente an und steht sogar noch vor Japan. So richtig dumm scheinen die Kondensstreifen Amerikaner, Japaner und Deutsche nicht zu machen.

Und so richtig gefügige Leute sehe ich auch nirgends. Vor allem politisch nicht, bei all den Rechts wählenden, enttäuschten Wut-Bürgern weltweit und den vielen, die sich ihnen entgegenstellen und aufklären.

Auch der Babyboom hier in Berlin spricht eine andere Sprache als unfruchtbar.

Wenn eine böse Elite uns seit Jahren gefügig, unfruchtbar und dumm machen wollte, dann sind die extrem schlecht darin.

Die sollten sich mal Tipps bei der Porno-, Computerspiele- oder Alkoholindustrie holen. Die machen uns gefügig und dumm und verdienen noch Milliarden daran.

Licht und Schatten. Was muss wirklich besser laufen?

Das Schlimme an Verschwörungstheorien ist, das sie von den wirklichen Problemen der Menschheit ablenken und Leute enorm schwächen können. Diese Theorien sind es, die verblenden und einen aussaugen.

Ja, und natürlich gibt es tatsächlich noch einiges zu verbessern. (Manche werden nie zufrieden sein.) Aber es könnte auch deutlich schlimmer sein für die Menschen in Deutschland. Man kann für vieles auch dankbar sein. Wir leben auf der Gewinnerseite des Systems, doch glücklicher als Menschen mit weniger Wohlstand sind wir im Schnitt wahrscheinlich nicht. Geld allein ist zum Glück kein entscheidender Faktor für Glück, solange die nötigsten Grundbedürfnisse gedeckt sind.

Es ist Fakt, dass dieses Kapitalismus-System (so wie es über Jahrhunderte gewachsen ist und derzeit gelebt wird) Vorteile, aber auch Nachteile hat und dass wir es global Schritt für Schritt verbessern müssen. Auch klar ist, dass einige Menschen zu viel arbeiten und keine Lust und Energie haben sich zusätzlich noch zu engagieren, zu protestieren oder gute Dinge zu unterstützen. Aber auch da ist Veränderung sichtbar. Es ist nicht perfekt, aber zurzeit ist dies das beste System was wir haben und richtige Denkanstöße und Verbesserungen werden sich in Zukunft weiterhin durchsetzen.

Die meisten Menschen wollen einfach friedlich ihr Leben genießen, sich nicht zusätzlich mit Negativem befassen und Ruhe haben. Das ist auch nicht verkehrt, man kann es ihnen nicht verdenken. Sie leben deutlich gesünder als jene im anderen Extrem, die immer nur das Böse und Schlechte überall sehen.

Immer mehr Menschen interessieren sich dennoch für Politik, sehen neben dem Guten auch das Kritikwürdige an unserer Welt, engagieren sich und treiben gute Dinge in allen Bereichen voran. Und es darf und sollte meiner Meinung nach in einer unperfekten Welt auch über das System und anderes sachlich nachgedacht und gestritten werden. Nur so entwickeln wir uns weiter.

Dies darf wiederum nicht bedeuten, ins Extrem der Miesmacherei, Negativität, Verschwörungstheorien und stetig bösen Geister abzurutschen.

Es ist wie bei allem im Leben. Wir müssen Balance bewahren und uns von den Extremen fernhalten. In den Extremen wird man keine Wahrheiten finden können. Sondern sich selbst verlieren.

Ich bin auch für mehr Transparenz, gerade auch weil viel Geheimhaltung Raum für Spekulationen bietet.

Auch Verschwörungen in einzelnen Staaten und Bereichen gab es und kann es immer geben (So etwas bleibt nicht lange geheim). Das heißt aber nicht, dass alles, was in Geheimhaltung geschieht, gleich Vorbereitung zu einer Verschwörung oder etwas Bösem ist. Und weltumspannende Verschwörungen halte ich für unmöglich, unumsetzbar und unrealistisch.

Es ist schon schwer genug in der eigenen Familie für Ordnung und Kontrolle zu sorgen und auch etwas geheim zu halten. Genauso wie in der Nachbarschaft im Dorf oder sonst wo.

Niemals könnten wenige Menschen allein etwas globales großes Böses durchziehen, ohne dass es ans Tageslicht kommt. Menschen tratschen dafür zu gerne. Und ein großer Skandal durch Informationen könnte einem Involvierten viel Geld einbringen. Genauso wie dem Medium, der Zeitung, Internetseite oder TV Show, die als erster darüber mit nachvollziehbaren Quellen berichten darf.

Und nein, alle Medien kann und wird keiner beherrschen, kontrollieren oder schmieren. Dafür gibt es auch zu viele.

Nichts bleibt bei den Plappermäulern, wie wir Menschen es sind, lange geheim. Dafür gibt es tausende Beispiele wie z.B. den WM-Vergabe-Skandal des DFB, den VW-Skandal, Preisabsprachen, Steuerskandale oder andere Schmierereien von Konzernen. Die Deutsche Bank und Co haben extrem gut vernetzte Manager und viel Macht und Einfluss, genau wie andere Banken und ihre Manager. Manager müssen gut vernetzt sein und viele Kontakte haben, um das Unternehmen auszubauen und schnell zu handeln. Doch in anderen, vor allem politischen Bereichen, weltverändernde Entscheidungen treffen, können sie kaum.

Schlimm genug, dass der Staat Banken retten muss, wenn die schlecht wirtschaften.

Die Abhängigkeit der Länder von großen Unternehmen im Kapitalismus ist ein Problem, aber auch ein anderes Thema.

Es ist eine komplexe, chaotische Welt, die in manchen Teilen besser und geordneter funktioniert als anderswo und nicht immer fair und gerecht, aber niemals komplett planbar und lenkbar ist.

Manche Dinge spielen sicher einigen Konzernen in die Karten und manche wiederum nicht.

Lobbyismus muss z.B. reguliert werden. Selbst Politiker sind von den vielen Lobbyisten genervt.

Es ist allerdings an jedem, Lobbyismus zu betreiben. Auch Greenpeace, Amnesty International und viele andere NGOs betreiben Lobbyismus und rennen den Politikern die Bude ein. Jeder kann Lobbyismus betreiben. Nicht nur Vattenfall, Audi, Monsanto, Nestle und Co.

Und viele betreiben auch Lobbyismus für gute Dinge, z.B. Umweltschutz, Arbeitsplätze, Menschenrechte.

Angst vor Kontrolle.

Klar wollen Regierungen auch ein gewisses Maß an Kontrolle ausüben. Das dient dem Schutz aller. Eben weil es auch böse Anteile in uns gibt und manche ihnen nicht gewachsen sind und schlechte Entscheidungen treffen, z.B. anderen oder dem Staat durch Betrug oder Zerstörungswut zu schaden. Aber nicht mal das funktioniert ansatzweise gut mit der staatlichen Kontrolle, die wir derzeit haben. Siehe Polizeimangel, No-go-Areas, Gefährder und Co.

Selbst Geheimdienste sind ziemlich lückenhaft.

Natürlich wollen auch diese wissen, was wir treiben, wo wir sind und was wir vorhaben könnten. Da ist nichts Bösartiges dran. Sie wollen wissen, wo die Schäfchen sind und ob sie gefährlich werden können. Auch ihnen geben wir freiwillig unsere Daten und Informationen durch Smartphone und Co weiter. Dies dient der Sicherheit aller hier. Ja richtig, auch wieder weil Menschen und die Welt und Psychen unberechenbar sein können. Auch wenn 99,9 Prozent stabil genug sind, um gut zu handeln.

Doch selbst die Überwachung der vergleichsweise wenigen Gefährder funktioniert nur sehr mangelhaft.

Von mir aus kann jede öffentliche Straßenecke mit Kameras ausgestattet werden. Wenn dadurch auch nur ein Kinderschänder verhaftet und ein Terroranschlag verhindert wird, dann hat sich das Ganze gelohnt. Und wer nichts zu verbergen hat, den stört das Ganze sowieso nicht. Wir blenden auch aus, dass theoretisch all unsere Nachrichten bei WhatsApp und Co gelesen werden könnten. Ob man das gut findet oder nicht.

Ein bisschen Kontrolle dient nicht dazu die Welt zu versklaven, sondern kranke, verblendete, fehlgeleitete und manipulierte Artgenossen, die zu ignorant, dumm oder schwach sind, sich mit sich selbst zu konfrontieren – und die Gefahren, die von ihnen ausgehen ‒ abzuwehren. Dass eine steigende Gefahr durch Spinner auch steigende Sicherheitsanforderungen benötigt, ist doch nicht verwerflich. Man wird nie alles verhindern können, aber jedes gerettete Leben, auch durch die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten, ist es wert.

Alles andere als diese und ähnliche Maßnahmen, würde einer Kapitulation vor dem Terrorismus gleichkommen.

Dennoch darf hier nicht der Eindruck entstehen, dass wir in einem besonders gefährlichen Land leben und Menschen tendenziell zu schwach sind, ihrem Bösen zu widerstehen.

Diese Dinge sind prozentual gesehen äußerst gering. Die meisten Menschen sind schlau und bewusst genug, nicht auf Sekten, Terroristen, Rechte, Linke oder anderweitige Extremisten hereinzufallen und sich nicht dauerhaft manipulieren und zu Bösem hinreißen zu lassen.

Und auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemals ein Mensch persönliche Daten ansieht, ist äußerst gering. Es sind Computerprogramme, die unsere Daten durchkämmen. Erst wenn bestimmte, verdächtige Wörter ein Muster ergeben, sieht sich ein Mensch diese Daten genauer an.

Kein Geheimdienst hätte das Personal, sich diese Tonnen von Daten ungefiltert anzusehen. Erst wenn ein Programm dich als Gefahr für die Sicherheit der Allgemeinheit identifiziert, kann es passieren, dass du genauer betrachtet wirst. So ist dies auch bei Kameraüberwachung mit Gesichtserkennung.

Nicht zuletzt wurden durch Kameras hier in Berlin schon viele Verbrecher und U-Bahn-Gewalttäter gestellt und zur Rechenschafft gezogen.

Ja, auch Unternehmen wollen wissen, was wir brauchen, wo wir sind, was wir nutzen und vieles mehr. Wir geben ihnen diese Informationen freiwillig. Die Infogier dient der Gewinnmaximierung durch gezielte personalisierte Werbung. Das nennt man auch wieder Kapitalismus. Daran ist nichts geheim oder böse. Das ist unser aktuelles System. Und jeder weiß um die Praktiken der Firmen und dass sie sich um jeden Preis Wettbewerbsvorteile, Daten und Kapital beschaffen wollen.

Daran ist nichts verborgen. Wer das Internet nutzt, zahlt oftmals mit Daten. Jeder weiß das. Alle sind empört, doch keinen juckt‘s am Ende wirklich. Die Bequemlichkeit siegt. Und ganz ehrlich, was soll schon passieren? Warum sollte man sich weiter ein schlechtes Gewissen dabei machen und aufregen, wenn man es sowieso akzeptiert hat?

Ist doch schön, wenn wenigstens jemand Interesse an einem zeigt. Hehe.

Spaß beiseite.

Man muss Politiker UND WIRTSCHAFTSLENKER nicht mehr oder weniger skeptisch betrachten als jeden anderen auch.

Menschen sind wilde, chaotische Wesen auf der Suche nach Sinn, Halt, Sicherheit und ihrem Platz in der Welt. Davon ist keiner ausgenommen, auch kein Politiker, Manager, Banker und Co. Sie sind genau die gleichen fehlbaren Wesen voller Gefühle, Stärken und Schwächen wie die Blumenverkäuferin, der Tankwart oder der Professor von nebenan. Alle tun, was sie für richtig halten. Oder sie tun etwas, um Geld zu erhalten, um damit das zu tun, was sie für richtig halten.

Dass die Macht und das Geld manche verblendet, ist offensichtlich. Aber auch das ist eine Schwäche und keine Stärke.

Sieht man sich die nie erwachsen gewordenen Lenker mancher Staaten mit ihren Persönlichkeitsstörungen und labilen Psychen mal an, wirken sie oft impulsiv und unbeholfen. Und auch sie müssen irgendwann gehen und Rechnung tragen für ihr Handeln. Auch sie sind oftmals Anhänger zahlreicher Verschwörungstheorien und leugnen offensichtliche wissenschaftliche Erkenntnisse wie z.B. den Klimawandel.

Und die Leute hinter ihnen sind ebenfalls keine anderen Menschen als du und ich. Es sind fehlbare Wesen voller Gefühle, Stärken und Schwächen. Niemals kann einer alleine oder eine kleine Gruppe etwas globales Mächtiges im Geheimen durchziehen.

Je größer etwas werden soll, desto mehr Psychen braucht es, die mitmachen und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas scheitert oder an die Öffentlichkeit gerät. Zudem gibt es immer Konkurrenzkampf und Konkurrenzdenken, was dafür sorgt, dass keiner dem anderen die Weltherrschaft gönnt. Selbst wenn es möglich wäre, die chaotische Welt mit ihren chaotischen Bürgern komplett zu lenken und zu manipulieren, würde es andere Reiche und Mächtige geben, die dem Herrscher den Rang abnehmen wollten.

Menschen sind nun mal so. Auch Mächtige und Reiche sind nicht klüger und glücklicher als andere, sie haben Sorgen und Schwankungen und wollen dieses und jenes haben. Wir kommen nie an.

Manipulation der Massen ist nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich, siehe Nordkorea. Die Menschen sind verängstigt und dieses Regime wurde über mehrere Generationen so aufgebaut. Es lebt einzig von der Angst und wird auch irgendwann zusammenbrechen.

Einfache Antworten auf eine Komplexe Welt.

Die Welt ist böse und viele Menschen machen bewusst Böses. Dies ist eine einfache Antwort, die aber schlichtweg falsch ist und weder unserer Welt noch den Menschen als Spezies und Gesamtheit gerecht wird.

Und ja, das Argument, die Bösen da oben wollen nicht, dass wir die Welt verstehen, und wollen, dass alles komplex erscheint, lasse ich nicht gelten. Auch hier kann ich wieder auf die Logik und die Psyche sowie das offensichtliche Weltgeschehen und die Geschichte verweisen.

Die menschliche Psyche ist komplex, und wir sind zu weiten Teilen im Äußeren genauso wie im Inneren. Dass die Welt chaotisch, komplex und wenig definierbar ist, kann jeder sehen. In der Nachbarschaft sowie im Gesamten.

Wenn man etwas einfach erklären kann, dann unsere Vielfältigkeit ‒ aber auch Fehlbarkeit und unser Verhalten ‒ anhand von Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit.

Der Mensch ist trotz schneller Entwicklung noch weit am Anfang, noch nicht intelligent genug für ein komplett Vernunft-basiertes Handeln und Zusammenleben. Wir müssen das endlich akzeptieren. Unsere Gehirne werden nun mal noch viel zu sehr von wilden, motorischen, tierischen Eigenschaften aus dem Stammhirn kontrolliert. Das ist weder gut noch schlecht, es ist einfach unsere Entwicklung und da sind wir nun mal noch ein kleines, wild schreiendes Baby. Wir werden uns weiterentwickeln, bevor wir uns ausrotten, da bin ich mir sicher. Aber die Vielfältigkeit und die Schwankungen in uns werden wahrscheinlich immer bleiben. Unser Verhalten wird nie perfekt sein. Es wird immer menschlich bleiben.

Jeder kann sich seiner Evolution erheben und es jetzt schon besser machen. Das geht durch Bewusstheit. Vernünftiges Handeln und der Weg des Herzens lassen sich bewusst wahrnehmen und trainieren.

In jedem ist Gut und Böse vorhanden. Aber die Welt ist weniger böse und geheimnisvoll als manche Angstmacher es uns einreden wollen.

Wie die Psychen so die Welt.

Ich hoffe, wir Menschen werden rasch erwachsener und lernen, mehr mit unserer Psyche zu arbeiten und sie zu verstehen. Dann wird sich die äußere Welt auch stetig verbessern.

Vieles ist schon gut und gar nicht so schlecht, böse und düster, wie manche es behaupten. Aber klar ist auch, es kann und sollte und wird immer besser werden. Dafür müssen wir uns alle einsetzen und unseren Beitrag leisten.

Das geht aber nur, wenn wir nicht voller Wut und Angst durchs Leben gehen. Denn dann verlieren wir die Objektivität. Es ist auch wichtig zu lernen, mit dem, was ist, und dem, was wir schon haben, zufrieden sein zu können. Auch die kleinen Dinge zu sehen, bei sich zu bleiben und sein Umfeld so schön wie möglich zu gestalten. Tag für Tag.

Glaube kann Berge einstürzen lassen.

Was wir glauben, werden wir. Glaube kann Berge versetzen. Unsere inneren Glaubenssätze zählen. Unsere bewussten und unbewussten Affirmationen im Kopf formen uns täglich.

Unser Glaube kann viel Gutes in uns bewirken. Der Glaube an dieses oder jenes Böse, egal ob es existiert oder nicht, kann genau das Gegenteil bewirken. Es ist einfach selbstzerstörerisch, überall nach dem Bösen Ausschau zu halten und es überall zu vermuten und sehen zu wollen.

Wir können uns zugrunde glauben.

Man muss kein Schönfärber sein und sich alles schönreden. Realismus reicht völlig aus. Wer die Welt realistisch betrachtet, wird die Missstände sehen und wissen, dass es in allen Bereichen und Schichten auch Betrüger geben kann und gibt. Aber der Realist wird auch erkennen, wie viel übertriebener Quatsch verbreitet wird. Er wird auch sehen, dass die Welt viel Gutes bietet, vieles gar nicht so verkehrt läuft und wir Menschen auch schon einiges geschafft haben. Ja, auch dass die Welt viel weniger böse, vorhersehbar, planbar und durchdacht ist als es uns manche einreden wollen.

Jeder Bürger entscheidet, in welchen Kreisen er verkehrt oder sich informiert. Und wie er sich anschließend fühlt. Aber ein realistisches Gesamtbild der Welt erhält man nur, wenn man sich überall informiert und breitgefächert alle möglichen Blickwinkel und Sichtweisen durchforstet.

Es ist eine sehr, sehr ehrliche menschliche Welt. Kein bisschen perfekt. Chaotisch, teils hässlich, ungerecht, grausam und böse. Und oftmals wunderschön, gut, liebevoll und friedlich zugleich.

Jeder kann sie weiter verbessern, indem er bei sich und seiner inneren Welt anfängt.

Unser Verstand und unsere Psyche sind der Schlüssel. Dort liegen die Antworten auf alles, was durch Menschenhand passiert. Jeder Mensch ist gut beraten, sich dort zu begegnen. Ich finde psychologische Bildung enorm wichtig, und zwar ganz gleich, wie glücklich man ist und was man glaubt oder nicht glaubt. Und ganz gleich, was man alles erlebt hat und was nicht. Ich denke, wer sich damit und mit sich selbst auseinandersetzt, versteht auch die Menschen und die Welt besser. Und fühlt sich weniger als Alien in einer, aus eigener Sicht, durchweg bösen Umgebung. Viele kennen das Gefühl sicher, sich anders und fremd zu fühlen und nicht Teil der menschlichen Welt sein zu wollen.

Im Grunde sind wir aber alle gleich und alle eins. Im Wesentlichen ticken wir alle menschlich. Wir müssen uns auch loslösen davon, auf alles einfache Antworten und Kontrolle finden zu wollen. Und begreifen, dass wir all dies nicht brauchen, es keine Perfektion gibt und wir es schon lange nicht sind. Wir müssen begreifen, dass die Kontrolle und Sicherheit nach der wir streben, in uns selbst zu finden ist. Dort können wir sie aufbauen und pflegen.

Wir haben in unserer Macht, was in uns vorgeht, aber nicht alles, was im Universum vorgeht. Ein bisschen Demut, Abgrenzung und auch Dankbarkeit für das, was ist, ist ein erster Anfang um sich nicht von der Negativität herunterziehen zu lassen. So können wir gelassen durch diese unperfekte, aber keineswegs schlechte Welt gehen. Wir können bewusster mitwirken, handeln, besser beitragen und unser Leben hier gleichzeitig in vollen Zügen genießen.

Die Welt ist ehrlich und ein genaues Spiegelbild von uns Menschen. Sie ist nicht grundsätzlich böse mit ein paar guten Anteilen, sondern grundsätzlich gut mit ein paar bösen Anteilen.

Wir werden unsere nächsten Entwicklungsschritte gehen und die bösen Anteile noch weiter kontrollieren lernen. Jeder ist Teil der menschlichen Entwicklung. Nur Geduld. Es ist stürmisch, es ist chaotisch. Es ist menschlich. Aber es ist gut, und es ist immer mehr Entwicklung zu sehen.

Man kann nur sagen, entspannt euch: Nichts ist unter Kontrolle aber in chaotischer Harmonie. Viel mehr gut, richtig und liebevoll als nicht.

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Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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