Wer kennt dass? – Du wachst Morgens auf und bist voller Energie und Top-fit?

Wahrscheinlich kaum jemand oder?

Oder nur eher selten, so wie ich.

Warum wir das nicht nur, als ein unangenehmes übel der modernen Welt, ansehen sollten, sondern als entscheidende Beeinträchtigung unsere Leistungsfähigkeit und Gesundheit, bei dem wir deutlich mehr Lebensfreude und Gesundheits-gains herausholen könnten, soll dieser Beitrag etwas verdeutlichen.

Der Durchschnittsmensch, schläft etwa 36% seines Lebens.
Also wenn du 90 Jahre alt wirst, dann hättest du ungefähr 32 Jahre davon geschlafen.

Die Schlafdauer der Menschen, ist in den letzten 300 Jahren stetig gesunken, das verlangen nach Schlaf aber nicht.

Man könnte meinen, heyy ich könnte soviel Zeit sparen, wenn ich nicht schlafen würde, was für eine Zeitverschwendung dieser Schlaf all die vielen Jahre!

Aber ganz im Gegenteil.

Du gewinnst sogar mehr Zeit durch genügend Schlaf.
Denn ohne dieses Batterieladen, erholen, festigen, sowie verarbeiten und die vielen weiteren wichtigen Vorteile, würdest du viele Lebensjahre einbüßen.

In einer Zeit, in der ich öfter mal Drogen nahm, war ich mal 4 Tage durchgehend wach und ich kenne welche, die mit Hilfe dämlicher Substanzen 8 tage lang nicht schliefen. So bescheuert das ist, so bescheuert fühlt man sich auch. Man bekommt Halluzinationen und Wahnvorstellungen in dieser Zeit des Schlafentzugs und danach schläft man auch erst mal 2-3 Tage fast komplett durch und braucht ewig, um einigermaßen wieder fit zu werden. Es ist, ob mit oder ohne Aufputschmittel, nicht zu empfehlen, sich dauerhaft Schlafmangel auszusetzen. Und generell ist es Schwachsinn Drogen zu nehmen, denn das sind die größten Glücks-Killer überhaupt, (aber das ist ein anderes Thema).

Manche Leute sind den ganzen Tag müde, weil sie entweder zu wenig, zu viel, oder nicht richtig schlafen.

Von der sogenannten Schlafentzug-Therapie gegen Depressionen hallte ich gar nichts, denn irgendwann, will der Körper wieder halbwegs normal Schlafen und spätestens dann, sind die Depressionen wieder genauso vorhanden, wie vor dem Schlafentzug. Außerdem kann langanhaltender Schlafentzug eher Depressionen, sowie andere psychische Erkrankungen z. B. Schizophrenie fördern.

Fakten zum Schlaf.

  • Bei zu wenig Schlaf, sinkt die Gehirnleistung rapide ab.
  • Auch die körperliche Leistungs-Fähigkeit insgesamt ist beeinträchtigt – die meisten Hochleistungssportler, wissen schon lange um die Wichtigkeit von ausreichend Schlaf, um Top Leistung am Tag bringen zu können.
  • Studien zeigen, dass wenig Schlaf zu weniger Lust auf Sex bei Männer und Frauen führt.
  • Müdigkeit senkt deine Erinnerungs-Leistung, deine Kreativität, dein Urteilsvermögen, du wirst impulsiver und Sucht-anfälliger und negativ gestresster.
  • Durch z.B. viel negativen Stress, können wir Schafprobleme bekommen und durch
    Schlafprobleme steigert sich der negative Stress wiederum. Ein Kreislauf entsteht.
  • Ein müdes Gehirn schreit laut nach Dingen, die es endlich aufwachen lassen. Denn die körpereigene Neurotransmitterflut die während ein sehr mueder mann schlaeft im buero unter dem computerdes aufwach- Prozesses gestartet wird, reicht hier nicht aus, den viel zu kurzen oder zu schlechten Schlaf zu kompensieren. Schon gar nicht über mehrere stunden hinweck.
    Deshalb greifen wir dann zu Aufputschmitteln und dadurch sind müde Leute deutlich Sucht-anfälliger. Auch da sich viele am Abend durch andere Substanzen wie Alkohol wieder runnterholen müssen oder end-stressen wollen um einschlafen zu können. Für die Produktion von Glücks-Hormonen ist dieser Kreislauf auch Gift und irgendwann rebelliert der Körper und der Geist gegen diesen Kreislauf.  Der Schlaf auf Alkohol und Medikamenten ist nicht der selbe wie ohne. Alkohol und andere Substanzen, beeinträchtigen neurologische Prozesse, die wichtig sind, in einen tiefen erholsamen Schlaf zu fallen.
  • Schlaf ist auch enorm wichtig für unsere Kreativität. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die ausreichend geschlafen haben, deutlich kreativer waren, als wenn sie zu wenig schliefen und sich anschließend mit Kaffee puschten.
  • Schlafentzug auf Dauer, schwächt dass Immunsystem.
  • Schlaf ist auch wichtig für die Muskeln und Organe sowie die Produktion von Gluecksgefuehlen.
  • Auch die Lebenserwartung verkürzt sich laut der Forscher, bei Leuten die regelmäßig zu wenig Schlaf (6 Stunden und weniger) oder regelmäßig zu viel Schlaf (mehr als 9 Stunden) haben.
  • Chronisches Schnarchen z. B. ist ein Indikator für Schlaf-Apnoe.
    Einem Leiden bei dem im Schlaf die Atmung immer wieder abrupt aussetzt. Viele Menschen die 4, 5 oder mehr Koffeinhaltige Getränke pro Tag trinken, sind einem hohen Risiko einer Schlaf-Apnoe ausgesetzt.
  • Schlafmangel fördert auch Übergewicht. Denn bei zu wenig Schlaf schüttet der Körper das Hormon Grehlin aus, welches dem Gehirn signalisiert, dass es Kohlenhydrate braucht, speziell Zucker.
    Der Heisshunger und Appetit wird bei Schlafmangel deutlich angeregt. außerdem, je mehr du schläfst, desto weniger steuern deine Gene dein Gewicht und du hast mehr Kontrolle über dein Körpergewicht.
  • Auf Schlafmangel sind z. B. das Reaktorunglück in Tschernobyl am 26. April 1986, das Öltankerunglück der Exxon Valdez 1989 in Alaska und der Absturz des Spaceshuttle Challenger zurückzuführen um nur 3 Beispiele zu nennen.
  • Schlafen nach dem Lernen von etwas Neuem hilft, das Gelernte besser im Gedächtnis zu behalten,denn durch den Schlaf werden auch gedächtnis- Strukturen gefestigt und verankert.
  • Einige Bereiche unseres Gehirns sind während des Schlafes deutlich aktiver als am Tag. Sie arbeiten auf hochturen.
    Eine ganze reihe an Genen werden nur während des Schlafes aktiviert.
  • während des Schlafes wird kaum Energie gespart, wir verbrauchen einiges an Kalorien während wir schlafen.

Was verursacht alles Schlafmangel oder unerholsamen Schlaf?

Bestimmte Medikamente, Alkohol, Negativer-Stress, Atemprobleme, zu helles Licht vor dem Einschlafen, zu starke Gedanken vor dem Einschlafen, zu spätes aufnehmen von Nahrung. Schlechte Ernährung allgemein. Einschränkungen der Sauerstoff Versorgung, Schlafkrankheiten,  Depressionen, ja sogar ein fehlstellung der Beine und falsche Körper-haltungen können leicht unseren Schlaf negativ beeinflussen. Was haben denn die Beine mit dem Schlaf zu tun? Nun, usneren Körper kann man sich, wie einen Turm, vorstellen, wenn dass Fundament schief steht, so verschiebt sich der Rumpf und die spitze auch. Dadurch kann es am Ende ganz oben z. B. zu Kieferfehlstellungen und/oder Muskelverspannungen kommen, die auch unseren Schlaf beeinträchtigen können.

Wie schläft man nun am besten?

Insgesamt gesehen sind sich die Forscher relativ einig, dass der ideale Durschnittswert zwischen 7-9 Stunden Schlaf liegt.
Auch hier ist es, dass beste auf seinen Körper zu hören
und zu sehen, wieviel man selbst benötigt und sich daran so oft es geht zu hallten

Manch einer ist mit 6-7 stunden absolut fit und der andere braucht 8–9 stunden um sich gut zu fühlen, Manch einer hat am Abend oder Nachmittags seine höchste Leistungs-Fähigkeit und manch einer am morgen. Aber niemand kann mitten in der Nacht seine höchste Leistungsstufe erreichen.

Nach dem heutigen Stand der Schlafforschung, ist der Schlaf in den ersten beiden Stunden, in der ersten REM-Phase (rapid eye movement), am tiefsten und intensivsten und hat somit die erholsamste Wirkung. Die allgemeine Ansicht, dass die REM-Phase nur in einem bestimmten, engen Zeitfenster vor 0 Uhr Nachts erreicht werden kann, konnte nicht allgemein bestätigt werden. Bei vielen Menschen ist es besser vor Mitternacht zu schlafen, während andere auch nach Mitternacht noch in einer tiefen REM-Phase waren, die dann also den erholsamen Schlaf einfach nur etwas später haben.

Ich persönlich habe für mich festgestellt, dass allgemein, ohne am nächsten Tag geweckt zu werden, meine optimale Zeit schlafen zu gehen, bis maximal 0.30 Uhr ist, wenn ich später schlafen gehe, bin ich nicht genauso fit am nächsten Tag. Wenn ich allerdings schon um 10 schlafen gehe, merke ich auch keinen Unterschied, als würde ich um 0.00 Uhr schlafen gehen, bei gleicher Schlafdauer.

Bist du ständig müde, dann versuche mal deinen Schlaf zu betrachten?

eine sehr sehr muede blickende katze

Bist du oft gereizt und mürrisch?
Brauchst du viele Aufputschmittel um halbwegs fit zu sein?
Bist du viel gestresst?
Kommst du morgens kaum aus dem Bett?
Fühlst du dich oft Depri?

All dass können Anzeichen für nächtliche Unruhe und ein Schlafproblem sein.

Nach wie viel Stunden Schlaf denkst du, bist du am fittesten?
Wann hast du dein Leistungshoch (Morgens, Nachmittags, Abends) und wann dein Leistungstief?
Was machst du eine halbe Stunde vor dem Schlafen?
Wann gehst du ins Bett?
Wie ernährst du dich?
Hast du Kieferprobleme, oder auch starke Muskelverspannungen?
Wann isst du deine letzte Mahlzeit?
Was macht dir große Sorgen?

Oft putzen wir uns, kurz vor dem schlafen gehen, die Zähne und bewundern im Spiegel bei hellem Licht unseren Astralkörper, schon so etwas, kann das Einschlafen z.B erschweren.

In jedem falle ist zu wenig Schlaf für jeden Menschen und seine körperliche und geistige Gesundheit nicht sehr förderlich, ganz im Gegenteil.

Wie kann ich zusätzlich noch für einen besseren Schlaf sorgen?

1. Schlafhygiene – das Bett auch wirklich nur zum schlafen und für Sex verwenden.

2. Den späten Abend nicht zu voll packen mit Dingen und Aktivitäten

3. Sex, ist zwar auch eine Aktivität, fördert aber den Schlaf.

4. Gute Licht Verhältnisse spät Abends noch in die Neonröhre starren, suggeriert dem Gehirn das es noch nicht Zeit zum Schlafen sei.

5. Den Schlafbereich nicht zu warm hallten, und für ausreichend Luft und Sauerstoff sorgen.

6. Gesunde Ernährung, vor allem dass Glückshormon Serotonin sorgt u.a für einen erholsamen Schlaf und hilft uns allgemein mehr gute Laune und Vitalität zu haben. Durch eine gesunde und teils z. B. Tryptophanhaltige Ernährung, tust du auch deinem Schlaf etwas Gutes.
Nicht zu spät essen.

7. Entspannung. Mindestens eine halbe stunde vor dem s Schlafen gehen entspannen oder meditieren wird den Übergang zu einem traumhaften erholsamen Schlaf deutlich begünstigen.

Ich bin auch kein Fan davon, aus allem eine Wissenschaft zu machen und so scheinbar einfache Dinge, wie das Schlafen, stark kontrollieren und verkomplizieren zu wollen. Wobei zu allem möglichen, sowieso alle Paar Jahre, neue Studien herauskommen.

Aber etwas, was nicht ohne Grund von Natur aus, mehr als ein drittel unseres Lebens ausmacht, sollte meiner Meinung nach schon eine Bedeutung haben und ernster genommen werden. Gerade deshalb, ist es wichtig, sich Selbst kennenzulernen und ein guter Schlüssel zum Glück, ist meiner Meinung nach auch, ein gesundes Schlaf-Wach Verhältnis, welches in Balance ist und welches jeder mal für sich Selbst herausfinden und kennenlernen sollte, um wieder vitaler, fitter, gesünder und leistungsfähiger zu sein.

Gute Nacht!

Wie schläfst du so?

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