frei und motiviert

So setzt du erfolgreich deine Ziele, Wünsche und Vorsätze um.

1. Konkrete Ziele machen:

Nicht nur wage Vorstellungen wie, – Ich möchte abnehmen, sondern konkrete Pläne bereithalten, z. B. Ich werde auf die Tüte Chips am Abend verzichten und jeden Tag 15 Minuten joggen oder Laufen gehen.       Je genauer deine Vorstellungen, desto sicherer.

2. Aufschreiben:

Deinen Plan detailliert dokumentieren und aufschreiben, ist sehr wichtig, um den Überblick zu behalten und etwas vor Augen zu haben. Noch besser wirken zusätzliche Bilder, Fotos oder Zeichnungen, die du dir z. B. an die Wand hängen kannst und immer im Blick hast. Außerdem manifestiert sich dein Vorhaben nochmals, jemehr Zeit und Arbeit du hinein steckst.

3. Zwischenziele einbauen:

Weit entfernte große Ziele, ganz nach der Devise – nichts ist unmöglich und think big sind nicht schlecht. Aber spätestens, wenn du mal eine pessimistische Phase hast und dein Ziel dir so weit entfernt erscheint, wirst du dazu neigen, es vor Ehrfurcht aufzugeben. Deshalb sind viele kleine Zwischenziele enorm wichtig. Ich nenne sie Meilensteine, welche dir den Weg zum großen Ziel, sehr versüßen und vereinfachen werden. Die Konzentration sollte voll und ganz auf dem Erreichen dieser Zwischenziele liegen. Am besten hältst du diese auch schriftlich fest und belohnst dich am Ende eines erreichten Meilensteines mit etwas was dir Freude bereitet. Sind dir die Meilensteine immer noch zu groß und zu weit auseinander, so teilst du sie nochmals in kleinere Meilensteine auf. Am Ende eines jeden Tages z. B. könnte so schon ein Zwischenziel(Meilenstein) erreicht werden. Verliere nie dein ganz großes Ziel aus dem Auge, aber konzentriere dich voll und ganz auf das nächste Zwischenziel.

4. Vorbereiten:

Eine gute aber nicht unendlich lange Vorbereitung ist wichtig.
Zu dieser gehören die obersten Punkte. Durch die Vorbereitung Kletten sich immer mehr und mehr Gedanken und Verknüpfungen im Gehirn an dein Ziel oder deinen Vorsatz. Dies macht vieles leichter.
Bei Neujahresvorsätzen kannst du z. B. schon im alten Jahr einige Dinge vorbereiten, so dass der Stichtag (in diesem Fall meist der 01.01.) gleich voll und ganz auf die Sache an sich gerichtet ist. So kannst du dir zu Weihnachten eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio wünschen oder kaufen, so dass du im neuen Jahr gleich loslegen kannst. Es ist jedoch wichtig, hierbei nicht in Perfektionismus auszuarten und die Vorbereitung kompliziert und unnatürlich lang zu gestalten.

5. Mentale Fitness:

Niemand ist ständig gut drauf und hoch motiviert. An einem Tag fällt es dir leicht bei der Stange zu bleiben und am nächsten Tag bist du vielleicht traurig, müde, erschöpft, deprimiert und möchtest einfach nur ein schnelles Belohnungssystem gebrauchen. An solchen Tagen oder Wochen ist es ganz wichtig, dein Ziel von deinem Empfinden zu trennen. Es hat nichts mit deinem vorhaben zu tun, dass du schlecht drauf bist. Versuche nicht dein Vorhaben mit schlechter Laune gleichzusetzen. Gönne dir andere schöne Dinge und versuche auchmal schlechte Tage zu akzeptieren, denn sie sind normal im Leben eines jeden von uns. Und sie dienen keineswegs als Ausrede, die Ziele in den Sand zu setzen, hehe. Auch das training einer positiven Denkweise, wird dem erreichen deiner Ziele deutlich helfen.

6. Belohnungssysteme:

Ganz wichtig ist eine Art Ersatzbelohnung. Anstatt der Tüte Chips am Abend, gönnst du dir einen gesunden Dip einen leckeren Salat, tolle Musik, Sex oder ein Glas Wein. Anstatt der Zigaretten gönnst du dir regelmäßig einen Wochenendurlaub und lässt dich verwöhnen Z. B. in einem Wellnesshotel in der Nähe oder du gehst Go Card fahren, Hallenklettern, zur Massage, Schwimmen, ins Lieblingsrestaurant, ins Kino was auch immer, es gibt Millionen schöner Dinge, die du mit dem gewonnen Geld und der Zeit anstellen könntest. Sei kreativ und denk nach. Auch hier ist es gut über den gewohnten Tellerrand hinaus zu denken und dir aufzuschreiben, was dir anstelle der alten Gewohnheit nun alles Freude bereiten kann und wird.

7. Durchhalten, Weitermachen:

Der schlimmste Fehler, den viele machen, ist nach einem oder 2 Ausrutschern alles hinzuschmeißen und/oder zu sagen, Ach, naja jetzt hab ich eh schon versagt also kommts jetzt auch nicht mehr darauf an.
Solltest du mal scheitern und rückfällig werden, so ist das nur ein Problem, wenn du es zu sehr an die große Glocke hängst im Kopf. Wenn du aber unbeirrt weiter machst, dann kannst du dir auch einen Ausrutscher hin und wieder verzeihen und erlauben.
Wenn du jedoch zuviele Ausrutscher hast, so überprüfe diese ganzen Punkte hier nochmal. z. B. ob dein Belohnungssystem ausreichend ist und ob du genug Zwischenziele eingebaut hast.

8. Weiter-plappern:

Es kann sehr hilfreich sein, andere von seinem Vorhaben und Vorsätzen zu unterrichten. Natürlich erschafft dies eine zusätzliche Drucksituation, aber genau das ist der Sinn daran. Es hilft dir dadurch eben auch sehr durchzuhalten, da du es nicht nur dir sondern auch anderen beweisen möchtest.
In diesem Fall ist Ehrgeiz absolut nützlich und erwünscht.

9. Gleichgesinnte:

Dies ist eine gute Stütze, jedoch nicht unbedingt so wichtig wie die anderen Punkte. Auch ohne diesen Punkt wirst du dein Ziel erreichen können. Jedoch kann es noch zusätzliche Hilfe geben sich mit Gleichgesinnten zu umgeben. Wer aufhören will mit Rauchen sollte sich nicht unbedingt im Tabakladen umsehen. Auch das Internet bietet hier, für jegliches Vorhaben, nützliche Foren und Gemeinschaften, in denen man sich gegenseitig motivieren kann.

10. Machen: Glotzen statt Kleckern.

Der wohl wichtigste Punkt von allen.
Nicht ständig den Tag x wieder verschieben und die Vorbereitung zu wichtig zunehmen und in ewige Länge zu ziehen. Den perfekten Tag und Moment gibt es nicht und wird es auch niemals geben. Schluss mit Ausreden. Jetzt heißts rann ans Speck. Its time for change.

Lieber mal einen Ausrutscher haben, anstatt niemals anfangen mit Veränderung.

Wie sieht denn das ganze speziell bei Neujahrsvorsätzen aus?

Neujahrsvorsätze umsetzen.

Nun, ich finde die beste Strategie ist. Sich gar keine oder nur wenige Neujahrsvorsätze zu machen.

Ziele sind immer wichtig, vor allem, wenn es um Gesundheit geht.

Der Sprung von einem ins neue Jahr, ist zeitlich sicher etwas Besonderes, doch vom Aspekt des Lebens her, sind es Tage und Momente wie jeder andere.

Ziele Träume und Wünsche sollten immer ein Thema in deinem Leben sein. Sie sollten nicht explizit nur Thema im neuen Jahr darstellen und dahin verschoben werden.
Du kannst jederzeit einen kleinen Schritt zu deinem Thema machen. Egal ob am 01.01. oder am 20.12.
Jede Minute kann Veränderung bedeuten und geschehen.

Es ist nur in deinem Kopf.

Die Konzentration von mehreren Zielen aufs neue Jahr, löst eine starke Drucksituation aus. Und meist ist es nicht gut und förderlich mehrere Ziele im gleichen Zeitraum anzugehen.

Wenn du wirklich unbedingt das neue Jahr als Motivation und Anreiz nehmen möchtest, dann versuche so wenig Ziele und Vorsätze wie möglich zu machen, diese aber konsequent umzusetzen, realistisch zu bleiben und genau zu visualisieren. Ich hoffe die bewährten, oben genannten Schritte, können dir dabei helfen.

Danke fürs lesen, bleibt menschlich, alles gute Georgey

Passend zum Thema: Ziele finden, definieren, erreichen Teil 2 – gib deinem Leben eine Richtung.
Entscheidungen treffen leicht gemacht – so geht’s richtig.

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Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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