mueder eisbaerSorgen und Grübeleien

Sich zu sorgen und Grübeln verbraucht viel wertvolle Energie für nichts. Die Gedanken drehen sich im Kreis ohne auf einen Nenner zu kommen. Sie werden wieder und wieder durchgekaut und da es negative Gedanken sind, rauben sie wieder und wieder Energie. Wären es positive Gedanken, würden sie dir wieder und wieder Energie und Freude liefern.

Hasserfüllung.

Während hin und wieder Hass zu empfinden normal ist, so ist ein dauerhafter Hasszustand, also eine Hasserfüllung, nicht normal und sehr Energieraubend. Das Herz will nicht hassen aber das Ego schon, dieser ständige innere Konflikt raubt viel Kraft in einem.

Starkes Ego

Ein starkes Ego kostet viel Energie und Aufmerksamkeit. Bist du von deinem Ego beherrscht und lebst und handelst größtenteils Egobehaftet, dann musst du ständig deinem Ego gerecht werden, nicht zurückstecken und dir einreden, was das Ego hören möchte. Sehr Kraft und zeitraubend.

Fassade – Schutzmauer – Maske.

Eine Schutzmaske frisst ebenfalls enorm viel Energie. Man unterdrückt Gefühle, man unterdrückt sich selbst, seine menschlichen Eigenschaften zum Teil, sein Herz und man würde am liebsten alles mal herauslassen. Ständig muss man aufpassen, dass die Fassade in der Öffentlichkeit nich bröckelt.

Lügengeflecht.

Ein Lügengeflecht kann auch aufgrund der Fassade bestehen oder aufgrund eines starken Egos oder auf Grund von Angst, aber es kann auch unabhängig davon sein. Lügen ist sehr anstrengend denn man muss ständig aufpassen was man sagt und kann nie echt und frei sein. Sehr kraftraubend und es bringt am Ende absolut nichts fürs Leben.

Ein sehr großer Freundeskreis.

Sehr viele Freunde zu haben mindert nicht nur die Zeit und Qualität vieler der einzelnen Freundschaften, sondern ist auch sehr anstrengend, denn man möchte niemanden enttäuschen und verlieren. Auch, wenn es schwer ist aber manchmal ist der ehrlichste Weg ein paar Abstriche zu machen und dafür mehr Zeit mit den allerwichtigsten Menschen zu verbringen.

Hektik.

Ständig hetzen von einem Moment zum nächsten. Nie wirklich im hier und jetzt verweilen, sondern immer an den nächsten Moment denken. Dies lässt dich nicht nur, nicht dein Energiefeld wahrnehmen, sondern erzeugt negativen Stress welcher Energie verschlingt.

Negativer Stress allgemein.

Negativer Stress entsteht wenn du etwas machen musst was du absolut nicht möchtest und nicht in diesem Moment sein möchtestsaugt. Das saugt ziemlich viel Energie aus einem. Es ist wie als würdest du innerlich auf Hoechster Drehzahl laufen . Klar auch negativer Stress lässt sich in der heutigen Welt nicht immer vermeiden und solange er nicht ständig vorkommt ist alles Ok.

Perfektionismus.

(Besonders, es allen rechtmachen zu wollen)
Man muss ständig darauf Achten was dem anderen wohl gefallen könnte damit man darauf reagieren und ihn zufriedenstellen kann. Das wichtigste ist was andere von einem denken oder denken könnten und man muss sich unweigerlich verbiegen, wenn es man allen recht machen möchte. Schon allein der Stress und die vielen Gedanken und Sorgen daran, jeden zufriedenzustellen, kostet viel Zeit und Energie. Hinzu kommen die Handlungen, welche meist nicht gern und aus vollem Herzen sondern unter negativen Stress vollzogen werden und auch wieder Kraft kosten.

Schlechte Nahrung

Schlechte Nahrung macht müde und kraftlos. Nahrung sollte Energie liefern aber schlechtes Menschenfutter entzieht dir förmlich Power und Kraft weil du sie verdauen musst aber nichts Gutes dabei rumspringt. Jeder wer sich mal einen Tag lang nur von Bürgern Pommes oder Pizza ernährt hat, wird den Energieverlust bemerken. Zumindest sofern er sich vorher ausgewogen ernährte und den Energiemangel durch Ernährung nicht dauerhaft hatte.

Viel Besitztümer.

Viel Besitz kostet Kraft, zumindest solange man sich selber darum kümmern muss/will.

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Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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