Alle Jahre wieder, gehen Wünsche in Erfüllung und Träume zerplatzen.

Alle Jahre wieder, strahlen Kinderherzen während andere Menschen im Alkohol versickern.

Alle Jahre wieder, hetzen wir gestresst durch die Straßen um die passenden Geschenke und den besten Braten zu ergattern, wehrend andere neben uns Flaschen sammeln.

Alle Jahre wieder, wird liebevoll Zeit miteinander verbracht oder Lebenszeit sinnlos beendet.

Alle Jahre wieder, finden sich alle verstreuten Familienmitglieder zusammen, um besinnlich beieinanderzusitzen und schöne Gespräche zu führen oder über Moral, Geld den Lebensweg und die Vergangenheit zu streiten.

Alle Jahre wieder, sehen viele ihre liebsten oder versinken in Einsamkeit und Depressionen.

Keine andere Zeit des Jahres, spaltet die Menschen gesellschaftlich und emotional sosehr, wie die Weihnachtstage.

Für viele ist und bleibt es die schönste Zeit des Jahres.

Einige sind nur gestresst und froh, wenn dass alles wieder vorbei ist.

Und für andere ist es die schlimmste und grausamste Episode im Jahr.

Manche verbinden Weihnachten mehr mit materiellen Dingen. Aber die meisten jedoch, werden sich freuen, ihre Familien zu sehen.

Es liegt etwas in der Luft, bei diesem Fest der liebe.

In keiner anderen Zeit, stoßen viele Menschen sosehr an ihre Grenzen. Sie werden mit allem konfrontiert, was ihre Emotionsschublade zu bieten hat. Alle Grenzen, alle Sorgen, alles was dass Jahr über verdrängt wurde, scheint Weihnachten nochmal kurz anzuklopfen.
Und auch wenn wir sagen, „ach Weihnachten, das rührt mich kein bisschen“. So ist es doch innerlich ein gewisser Fixpunkt für viele, eine gewisse Phase in Raum und Zeit, die etwas bewirkt in vielen Menschen. Feuerwehrleute Pastoren, Notärzte, Polizisten und Psychologen haben Hochbetrieb und viele derer, die in dieser Phase des Jahres, ihrem leben ein Ende setzen, sind oft genau jene Artgenossen die immer sagen, dies und jenes rührt mich kein bisschen.

Neben all der Logistik, Freude und Gemeinsamkeit.
Kommen auch zahlreiche Gefühle, Erinnerungen, Emotionen und viel Sentimentalität in dieser Zeit in den Menschen auf.

Es ist eine überwältigende Energie aus allem, geballt auf wenige Tage.

Und auch die Gedanken an jene, die es nicht so gut haben, werden den ein oder anderen beschäftigen.
Denn Liebe und Besinnlichkeit gehören zusammen, und besonders bei diesem Fest der Liebe und all der Emotionen die es mit sich bringen kann.

Zweifelsohne eine magische Zeit. Alle Jahre wieder.

Ich wünsche euch allen bewusste und schöne Weihnachtstage und hoffe, dass ihr sie liebevoll verbringen und genießen könnt.

Danke an die vielen Leser

1264 Total Views 1 Views Today

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Lebenskunst, Psychologie, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

Alle Posts

Das könnte dich auch interessieren