Das Ego zügeln ist sicher einer der schwersten und gleichzeitig wichtigsten Schritte zum Glück. Ohne diesen Schritt kann Man nicht wirklich glücklich werden.

Das Ego ist ziemlich destruktiv, es will zum Beispiel Rache, es will immer das beste und etwas ganz besonderes sein.
Besser als jeder andere, es kann nicht gönnen und es erzeugt Hass, Neid, Gier, Eifersucht.

Lassen wir dem Ego freien Lauf, dann werden wir auf kurz oder lang in einem Kreislauf aus Verzweiflung, innerer Unruhe, Neid, Wut, Hass und jeder Menge Problemen eingehen.

Doch auch, anstelle es gerade immer nur so im Zaum zu halten, sollten wir versuchen uns über das Ego zu stellen und ganz klar Herr darüber zu werden.
Dies funktioniert, indem wir unserem Ego zeigen, dass wir die Zügel über unser Empfinden in der Hand haben und nicht umgekehrt.

Wir sind nicht unser Ego, wir sind deutlich mehr und haben alle Macht darüber.

Zunächst ist es wichtig, sein Ego so oft es geht bewusst wahrzunehmen. Manchmal handelt Man impulsivEgogeleitet. Nicht selten entstehen dabei Situationen oder Man trifft Entscheidungen, die Man später vielleicht bereut.
Dem Ego zuhören was es sagen will, durchatmen und darüber nachdenken ist ein vermeintlich einfacher Schritt, der aber erst einmal trainiert werden muss, um sich zu manifestieren.

Sich immerwieder kurz bewusst im hier und jetzt betrachten und spiegeln.

Was geht gerade vor?

Wie fühle ich mich gerade?

Was denke ich?

Warum ist das so?

Ist das wirklich wahr?

Oder sind das gerade Ego Gedanken und Ego Gefühle?

Fragen sind kraftvolle Werkzeuge auch um bewusster zu leben.

Und auch generell kann enorm viel Glückspotenzial genutzt werden, indem man trainiert das Ego zu beherrschen und seine für uns schädlichen Eigenschaften zu entschärfen.

Das Ego ist ein ziemlich radikaler Anteil in uns Menschen. Es reagiert schnell auf alles mögliche. Am besten herausfordert Man es durch ebenfalls radikale Methoden.

Setzen wir ein paar Nadelstiche.

Wie sieht es denn damit aus seine Feinde zu lieben?

OK das ist für den Anfang vielleicht zu viel des guten.
Aber ihnen zumindest nicht böses zu wünschen, sondern gutes.

Wenn du keine Feinde hast umso besser, dann gibt es vielleicht jemanden, den du nicht sonderlich Leiden kannst.

Auch diesen Menschen kann Man tatsächlich gutes wünschen. Klingt komisch, ist aber so.

Dem Ego gefällt das nämlich ganz und gar nicht. Es will das Sie leiden oder zumindest nicht glücklich sind und schon gar nicht glücklicher als Man selbst.

Doch nochmal, glücklicher kannst du nur werden, wenn du dein Ego beherrschest.

Wenn die Menschen, die dich nicht leiden können dir Unglück wünschen, dann kannst du davon ausgehen, dass sie nicht glücklicher sind als du, denn sie sind somit nicht Herrscher genug über ihr Ego.

Das gleiche gilt für dich.

Negative Menschen, die anderen stetig schlechtes wünschen, können keine glücklichen Menschen sein, egal wie viel Macht, Geld, Freiheit oder Liebende Sie in ihrem Leben haben.

Wenn es dich sehr interessiert, ob sie glücklicher sind als du oder nicht, dann ist das ein Egogedanke. Wenn es dich interessiert, dass Menschen glücklich sind, dann ist das ein (Glücks-erzeugender) Herz-Gedanke.

Auch ist Glück von außerhalb nur schwer messbar. Niemand kann von außerhalb wirklich erkennen, ob und wie glücklich ein Mensch wirklich ist. Egal was er oder sie alles kann und hat.

Jeder Mensch unterliegt Schwankungen und ist auch mal negativ und hat mal stärkere oder schwächere Ego Ausbrüche. Aber wie schon erwähnt wir können uns über sie erheben.

Und auch wenn es schwer ist, seine Feinde zu lieben.

Wollen wir hier Radikale, effektive und schnelle Methoden anwenden.

Also.

Versuchen wir es mal mit Liebe. Auch wenn am Ende vielleicht bald ein, ehrlicheres Gönnen dabei herauskommt so ist das ein großer Schritt, um das eigene Glück zu erhöhen.

Ja dieses Liebe ist wirklich eine Universalwunderwaffe wenns ums glücklich werden geht. (hmm komischer Ausspruch, Waffe und Liebe klingt irgendwie beißend, aber Naja ihr wisst was ich meine)

Zur Übung:

Stell dir vor, du stehst über den Dingen für einen Moment.

Es klingt zunächst nicht so einfach, aber
stell dir vor alle Menschen wären deine Kinder.

Jeder ist ein Teil von dir, jeder ist ein Kind von dir.

Alles gehört zusammen.
Alles ist eins und du bist für den Moment erhaben.

Du bist der Hüter über die Kinder.

Fühle dich kurz hinein, so gut es geht.

Was wünschst du ihnen allen?

Deinen Mitmenschen, den Bekannten den Unbekannten, denen die du magst aber auch besonders denen, die du nicht leiden kannst oder gar deinen Feinden.

Denke an sie. Sie sind Kinder.
Sie sind fehlbare Wesen so wie du und Ich.

Sie müssen alle wachsen.
Sie sind auch nur Menschen.
Sie leiden alle mal.
Sie machen alle Fehler.
Sie sind alle mal traurig.

Egal wie oft sie grinsen oder lachen.

Das ist unser aller Realität. Menschliche Realität.

Vielleicht schaffst du es, Sie so (realistisch) zu betrachten und ihnen von ganzem Herzen zu wünschen zu gedeihen und einen glücklichen Weg einzuschlagen.

Vielleicht kannst du es irgendwann spüren.
Vielleicht kannst du diese wunderbare Liebe, Freiheit und Ruhe spüren, die diese Sichtweise in dir erzeugen kann.

Vielleicht kannst du ihnen sogar Liebe senden.

Nimm deinem Ego die Luft zum Atmen und lass dein Herz frei.

Es ist nicht immer leicht allen Menschen gutes zu wünschen. Aber es erzeugt unheimlich viel Gutes in einem selbst und im Großen und Ganzen am ende auch auf diesem Planeten.

 

Es bedarf ein bisschen Übung aber es ist möglich. Und bietet enorm viel Glückspotenzial.
Diese Übung erzeugt bewusst eine erhabene Sichtweise und bedeutet nicht das Man über den anderen steht oder etwas Besseres ist.

Es kann jedoch sein das du bald besser darin bist, dein Ego zu beherrschen, als so manch anderer. Und das ist ein wirklich großer Schritt. Auch Ich übe und trainiere noch.

Alles Gute.

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