Werbung – Zeitschriften, Hollywood Schnulzen, religiöse Einrichtungen, die Industrie und viele mehr. Alle wollen uns einreden, was wir doch unbedingt brauchen und machen sollten, wie wir aussehen müssen, Sein sollten und was wir haben müssen um glücklich zu sein.steve jobs dass macht gluecklich

Du brauchst dieses Produkt, dieses Auto, diese Haarfarbe und diese Pflege. Der Partner muss so sein, wie die da in dem Film oder der Casanova aus der Serie …… und so aussehen wie die photgeshoppten Puppen und Typen aus der Werbung, die immer alle so schön und glücklich erscheinen. Und du musst büßen und beten und folgen und spenden und Heiraten und dieses und jenes tun, um im Leben glücklich sein zu können.

bischoff der uns etwass einreden moechteSeit Jahrhunderten werden uns absolut dämliche Sachen eingepredigt, die uns vermitteln wollen, was uns glücklich macht.
Und alles nur, für Macht, Kontrolle und zum Verkauf. Es wird mit dem „Produkt“ gespielt, welches vielleicht sogar denn Sinn unseres Lebens darstellt, nämlich Selbstverwirklichung und dem Glücklichsein.
So wird uns Tag für Tag eingetrichtert, dass wir ohne materielle Dinge, spezielle Traditionen und andere Menschen nicht glücklich sein können.

Wir selber fangen irgendwann an, uns zu fragen, was dieses Glück nun eigentlich ist. Jagen von einem Glücksmoment zum nächsten, verfallen in Süchte, in Kauf-Wahn, hetzten dem Geld hinterher, haben hin und wieder Liebesbeziehungen oder eine Ehe, doch wir werden nie satt. Alles was uns scheinbar glücklich machen sollte, wirkt immer nur kurzfristig und nie so stark, wie man es sich vorgestellt hatte. Die innere Leere bleibt, mehr oder weniger stark, auch nach jedem erreichten Ziel, vorhanden.

Die Verwechslung von Glück und dem Erreichen von Zielen, Wünschen und Träumen.

Für jeden sieht vermeintliches Glück ein bisschen anders aus, aber meist, wird es von materiellen Dingen oder anderen Menschen abhängig gemacht.

Am  häufigsten, verwechseln Menschen „Glück“ mit – viel Geld, viel Freiheit, viel Bewunderung und viel Liebe. Da gibt es neben vielen anderen, besonders 2 Paradebeispiele, wie sich viele Menschen, ein scheinbar glückliches Leben vorstellen würden.

1.Eine tolle Familie mit dem Traumpartner.   2.Ein Lottogewinn oder anderer, plötzlicher finanzieller Reichtum.
Am besten, man hat beides.

Aber sehen wir uns die Realität an.

geld schneit auf ihn herab und er scheint gluecklichLottogewinner z. B. sind nicht selten nur ein paar Jahre später, total unglücklich und auch ziemlich verschuldet. Dieser eine, große Glücksmoment, verschleiert nicht selten die Realität und oft können diese Menschen mit dem Glücksmoment nicht umgehen. Weil, sie vorher schon nicht glücklich sein konnten und nun feststellen, dass es nicht die Dinge waren, die Geld ihnen ermöglicht, welche sie wirklich glücklich machen. Genauso ist das mit Betrügern, die immer mehr und mehr brauchen und nie satt werden.
Auf der anderen Seite, –  Menschen, die mit einer glücklichen Einstellung, selbst und ehrlich Schritt für Schritt zu Wohlstand gekommen sind. Für sie ist der Wohlstand nur ein weiteres Ziel, in einer glücklichen Weltanschauung, – quasi eine Kirsche auf der Torte. Aber niemals das Glück selbst.

Werfen wir also einen Blick auf das aller größte Parade Beispiel für Glück.

Die meisten Frauen aber auch viele Männer, die gefragt wurden, stellen sich folgendes, unter einem glücklichen Leben vor.
Mit einem tollen Partner eine tolle Familie zu haben, die in einem schönen Haus mit einem Hund, gesund an einem schönen Ort wohnt. Geld ist genug vorhanden und Zeit auch. Mindestens 2 mal Urlaub im Jahr und auch sonst, soll es an nichts mangeln.gluecklich aussehende familie

Es ist absolut fantastisch und gut, und realistisch einen solchen oder ähnliche Träume zu haben und darauf hinzuarbeiten. Aber es ist ein Fehler, dies mit Glück gleichzusetzen und zu verwechseln.

In Gefühlen ausgedrückt, heißt dass oben genannte Beispiel, – beständige Liebe (Partner, Kinder) Geborgenheit (Haus, Familie) Sicherheit, Freiheit(Geld) Spaß (Hund, Kinder, Zeit, Reisen).

All das sind Wünsche von Dingen und Eigenschaften, die uns meistens momentan fehlen.
Und diese Dinge, die uns vermeintlich glücklich machen sollen, sind Sachen, Menschen, Erfahrungen, Besitztümer an denen es uns momentan mangelt und die auch zum Teil nicht vollkommen in unseren Händen und unserer Macht liegen.

Also machst dein Glück von Menschen und materiellen Dingen abhängig, die dir scheinbar die Sicherheit, Geborgenheit, Spaß, Freiheit, Liebe geben könnten, die du gerade nicht hast. Und du setzt all das mit Glücklichsein gleich. Auch weil es scheinbar einfacher erscheint, es von anderen zu bekommen – anstatt von dir selbst. Oder du lebst zurzeit so unbewusst neben dir her, dass du gar nicht daran dachtest, dich Selbst zu dem zu entwickeln, was du brauchst um glücklich zu sein.unglueckliches ehepaar

Lebst du nicht bereits eine glückliche Lebenseinstellung, so wirst du spätestens nach erreichen dieser Wünsche, dein Glück auf andere Dinge verschieben, an denen es dir zum späteren Zeitpunkt dann mangelt. Denn du wirst nie ganz zufrieden und glücklich sein. Und sein Glück in die  Hände anderer zu legen, ist doch sehr wage und unsicher, sowie niemals von Dauer und Erfolg.

  • Wir geben dadurch Verantwortung für unser eigenes Leben ab und erwarten Sicherheit zu bekommen.
  • Wir lieben uns selbst kaum, aber erwarten dass andere es langfristig können.
  • Wir geben uns selbst keine Lebenszufriedenheit und kein Glück, aber andere Menschen und Umstände sollen es richten.

Klingt irgendwie Absurd oder?

Aus mehreren Gründen, ist es vielmehr besser, dir selbst im Leben glücklich sein beizubringen und dir parallel zu deinen Zielen, Schritt für Schritt selbst mehr Spaß, Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit, Bewusstsein und Liebe zu gönnen.

1. Füllen einer inneren Leere. Jeder, der dir im Leben begegnet, bringt immer etwas mit und so ist das auch bei Beziehungen. Was du in dem falle unseres Beispiels mitbringst, ist unter anderem (Zweifels ohne auch vielem positiven) eine starke Erwartungshaltung und ein Mangel an Sicherheit, Geborgenheit, Spaß, Freiheit, Liebe, der kurzfristig nicht auffällt, weil das Verliebtsein dir kurzfristig all das gibt und alles andere übertönt. Aber langfristig, weder dich, noch deinen Partner glücklich macht und dich schon gar nicht, deinem Ziel näher bringt, eine glückliche Familie, Hund, Haus, Geld und Zeit zu haben.
Gehst du in eine Partnerschaft, mit einem Mangel an z. B. Sicherheit, Geborgenheit usw. dann ist das menschlich, denn niemand ist perfekt. Aber gehst du mit diesem Mangel in die Partnerschaft und dem Glaube, die Partnerschaft wird dir diesen Mangel nehmen, dann ist die Partnerschaft schon jetzt zum Scheitern verurteilt, genau wie das Erreichen deines Zieles.

2. Gewohnheit. Sobald etwas zur Normalität – zum Alltag wird. Verliert die scheinbar glücksbringende Wirkung an Glanz.

3. Druck – Du entwickelst Erwartungshaltung, dass dein Partner, deine Kinder, dass Geld und der arme Hund, sowie dass Haus, all diese Lücken in dir füllen und dich glücklich machen.

4. Ständige Angst all, dass zu verlieren, auf dem du dein Glück aufbauen möchtest, wird sich schnell entwickeln. Du klammerst dich umso mehr an all dass, was dich vermeintlich immer glücklich machen sollte.

5. Ungenügsamkeitniemals ganz zufrieden sein – sobald der Hund ständig Gassi gehen will, die Kinder schreien, die Türen im Hauswenig macht uns auch gluecklich knarren, der Partner sich von deinen Erwartungen erdrückt fühlt und das einige Zeit so geht, wirst du dich irgendwann fragen, ob dass schon alles ist im Leben. Ist dass, das Lebensglück oder kommt da noch mehr? Die leere in dir, wird wieder da sein und du nach neuem lechzen. Du wirst in der Gewohnheit des Alltags, den Blick für dein Glück und die vielen kleinen Freuden in deinem Leben, langsam verlieren. Sowie du ihn, vor deinem Ziel nicht hattest. Vielleicht versuchst du dies zu kompensieren durch Alkohol oder andere Dinge, oder du suchst nach neuem, was dir deine Lücken füllen könnte, oder du gibst auf und gibst dich, deinem vermeintlichen Schicksal ganz hin. Und du wirst weniger stark sein für die Herausforderungen, die das Leben in guten und in schlechteren Zeiten bereit hält.

Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.

(Jean Paul)

Wir alle haben Lücken und Mängel und niemand kann erst ALLE ausmerzen und bearbeiten, keine Ängste mehr haben, keine Sehnsucht nach Geborgenheit, Spaß und Liebe usw. haben. All das ist menschlich und gehört zu uns dazu.
Aber allein das Bewusstsein, für wahres Glück und die Bereitschaft dafür,  es anzugehen, ermöglicht es uns, unsere Ziele und Träume, parallel zum Weg des Glückes anzusteuern. Du musst nicht erst alle „Mängel“ beseitigen und erblühen, alle Ängste loswerden oder auf den besten Augenblick warten, um dich auf den Weg zu deinen Zielen zu machen und die ersten Schritte zu wagen. Aber du solltest dir, deiner Mängel genau wie deiner Stärken bewusst sein, und sie Schritt für Schritt bearbeiten, wenn sie dich auf dem Weg des Glückes blockieren. (denn das machen leider viele Ängste, Mangel an Selbstliebe, negative Glaubenssätze usw.).
Versuche aber,  niemals sie durch andere Menschen, Dinge und äußere Gegebenheiten zu kompensieren. Denn dass führt immer zum Gegenteil von Glück.

Niemand kann dir langfristig geben was du brauchst, wenn du es nicht selber, auch nur ansatzweise kannst.

Der beste Zeitpunkt zum glücklich sein ist jetzt und immer.
Eine glückliche Lebenseinstellung bringt uns all dem näher und lässt uns während wir unsere Ziele angehen reifen und bewusst für die Dinge sein. Und uns wachsam sein, unser Glück nicht von Haus, Familie, Partner, Hund oder anderen Wünschen abhängig zu machen, sondern bringt uns Schritt für Schritt Sicherheit, Geborgenheit, Liebe, Freiheit, Spaß und uns unseren Zielen näher.

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweitzer).

Eine schlaue Weisheit, die auch stimmt,- aber dafür brauchst du auch erstmal Glück, das du teilen kannst. Und zwar richtiges Glück, kein verliebt sein, keine Glücksphasen, kein Glück welches nur durch die Person, mit der du es teilen möchtest, verursacht wird.
Denn ziehst du dein Glück nur aus dem anderen, dann teilst du kein Glück mit ihm/ihr, du verdoppelst es nicht, nein – du halbierst sein/ihr Glück irgendwann.

Keine Liebesbeziehung z.B. ist jemals dauerhaft erfolgreich, wenn auch nur einer der beiden versucht, sein Lebensglück vom anderen abhängig zu machen. Denn, wie schon oben erwähnt, spätestens nachdem die Glücksgefühle des ersten verliebt Seins dem Alltag gewichen sind, halbiert sich dass Glück des einen durch den anderen. Sind alle beide im Herzen unglückliche Menschen, dann verdoppelt sich nur ihr Unglück auf Dauer. Sind beide jedoch von sich aus weitestgehnst glückliche Menschen im Herzen, dann trifft die Weisheit von albert Schweizer auch absolut bei Beziehungen zu.

Wenn du Glücklichsein lebst und dir eine glückliche, langfristige Beziehung oder etwas anderes wünscht, dann wirst du all dass auch viel wahrscheinlicher erreichen und lieben und leben mit all den Höhen und Tiefen, sowie du davor das Leben ohne diesen Wunsch geliebt und gelebt hast und du wirst all dass, sehr wahrscheinlich behalten, solange es dir und deinem Glücklichsein gut tut.

Ziele – Träume und Wünsche sind wichtig und gerade der Weg zu ihnen ist ein Eckpfeiler des Glückes, aber auch dieser Eckpfeiler braucht ein Fundament auf dem er stehen kann.
Und dieses Fundament ist eine glückliche Lebenseinstellung,
eine Bereitschaft für bedingungsloses glücklich sein.

Dies gilt für alles im Leben, nicht nur für dass Beispiel Familie – Haus – Hund – Geld.

Du hast dein wahres Glück „jetzt und immer“, – dein Leben lang – selbst in deiner Hand. Es ist von nichts und niemandem abhängig außer von dir selbst und deiner Lebenseinstellung.

 Teil 1 >>>>Der Lifestyle Glück – was es wirklich heißt glücklich zu sein
TEIL 3 >>>> 5 Eckpfeiler eines glücklichen Lebens

Danke fürs Lesen, dieser Beitrag ist  unter anderem Teil und Auszug, eines Buches welches ich, im Moment schreibe und höchstwahrscheinlich nächstes Jahr als kostenloses e-book herausbringen werde. Ich freue mich schon drauf und ich freue mich über jeden Leser, der ein bisschen was mit dem, was ich hier vermitteln möchte anfangen kann. Allein diesen Beitrag zu schreiben, hat mir (neben den üblichen Stress mit der Rechtschreibung ; ) ) schon wieder einige Glücksmomente bereitet. Ich wünsche euch ein glückliches da sein auf diesem wundervollem Planeten.

Alles gute Georg

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