Sie sind überall, ich kann sie förmlich auf meiner Haut spüren.

diese Gedanken der anderen.

Sie wollen dass ich mich verbiege, dass ich anders bin,
womöglich soll ich mich anpassen.
Wohin soll das führen,
was wollen sie denn noch.
Sehen Sie denn nicht, dass ich schon eine harte Zeit durchmache.

Vielleicht wissen sie, was ich denke, muss schnell an etwas anderes denken
und mich mal wieder ruhig stellen und ablenken.

Doch sie umschlingen mich immer wieder,

diese Gedanken der anderen.

Vielleicht denken sie auch, dass ich mir Gedanken über sie mache.
Pahh, So ein Quatsch. Als hätte ich nichts besseres zu tun.
Sie halten sich wohl für so wichtig.

Ich muss nach Hause, werde mir einen schönen Abend machen und meinen Wodka austrinken.
Aber nein, wenn ich jetzt gehe, denken sie womöglich,
ich gehe nur, weil es mir momentan nicht gut geht.

Guck wie sie lachen,

wahrscheinlich reden sie über mich.
Solche Leute Kenne ich nur zu gut,
vielleicht passt ihnen auch meine Lederjacke nicht.
und sie lachen, weil ich allein hier bin.

Also bleib ich noch hier und schmunzel ein bisschen.

Warum starrt sie mich so an??

Ich wette sie denkt das ich komisch bin,
nur weil ich nicht in ihr hippes-schicki-micki Bild passe.

Villeicht hält sie mich auch für zu alt, für diese Location.
Sie soll mich in Ruhe lassen,
selber komisch, mit ihrem blauen Kleid und diesem aufgesetztem Lächeln,
Ich bleib wo ich bin.
Sollen die anderen sich doch eine neue Bar suchen.

Wie kann sie in diesen Schuhen nur laufen?

Sie sind überall

diese Gedanken der anderen.

Was will denn der Kellner jetzt noch, ich werde schon noch bezahlen.

„Hallo Mister“ ertönt es aus seinem Mund.

„Ich soll ihnen diesen Whiskey überreichen, er geht auf die reizende Dame in dem blauen Kleid.
Sie lässt ausrichten, dass sie sich sehr freuen würde, wenn der attraktive junge Mann, sich zu ihr an den Tisch gesellen würde.
Damit sind sie gemeint, sie Glückspilz.“

-Georg Kirschstein-

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Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Lebenskunst, Psychologie, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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