gedanken photoUnser Gehirn ist zum Denken geschaffen. Es ist unter anderem seine Aufgabe Gedanken zu produzieren. Doch da kommen nicht immer nur wertvolle Meisterstücke bei raus.

Auch viel unnötiges ist dabei und zahlreiche Gedanken sind die beachtung nicht wert.

Einige verschiedene Brillen tragen wir im Laufe einer jeden Woche.
Ja sogar Minütlich kann sich unser Blickwinkel verändern.

In guter Stimmung scheint vieles, viel weniger dramatisch, in schlechter Stimmung ist alles viel schlimmer als in Wirklichkeit.

Ja es können große Unterschiede in der Form der Gedanken und Gefühle auftreten, wenn wir auf ein und dasselbe Ereignis blicken. Das exakt gleiche Erlebnis kann Mal so und Mal so wahrgenommen werden.
Und auch mit Blick auf die Zukunft sieht unsere Gedanken und Gefühlswelt doch recht unterschiedlich aus von Zeit zu Zeit.

Egal ob es verwirrende, ängstliche, überwältigende, wütende, euphorische Gedanken, Gedanken alles hinzuschmeißen oder was auch immer für Gedanken sind.

Glaube nicht immer alles was du jetzt gerade denkst.

Der Jetzt-Gedanke muss nicht unbedingt von Bedeutung oder wichtig sein.

Glaube dir was du generell in der Gesamtheit denkst und sieh dir lieber diese, immer wiederkehrende Gedankenwelt an.

Die Stimmung jetzt in diesem Moment Ist abhängig von vielen Faktoren.

Nahrung (Hunger, Nährstoffversorgung), Schlaf (Müdigkeit, Traumerlebnisse), die vorherigen Gedanken, Erlebnisse mit anderen, Informationen, Tageslicht, Bewegung die wir haben oder hatten oder nicht hatten, Aktivitäten, Wetterverhältnisse, Gesundheitszustand und auch unbewusste und weniger sichtbaren Faktoren.

Doch lass dich von den Wellen dieser Gegebenheiten nicht aus dem Boot spülen.
Bleib auf Kurs.

Der generelle Kurs, die generelle Ausrichtung zählt.
Es zählen die Werte, die Ziele, die Überzeugung der Gesamtheit deines Denkens, nicht die Momentaufnahme.

Ein schlechter Tag oder Moment ist noch lange kein Grund alles über Bord zu werfen oder umzudenken. Und schon gar kein Grund zur Panik.

Beobachte dich, denk ein zweites Mal darüber nach.
Sind genug Grundbedürfnisse gestillt, bevor du eine Entscheidung triffst?
Stimmt das wirklich?
Ist das wirklich wahr?
Und ist es wirklich so, wie es sich gerade anfühlt?

Bitte Keine Panik.
Verändere zuerst deine Ausgangslage.
Trink ein Schluck, Iss etwas, gehe raus, bewege dich, gönne dir was, nimm dir Zeit und denk ein zweites Mal darüber nach.

Soll es sich dahingehend verändern?
Jetzt?

Es ist oftmals tatsächlich weise noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen.

Es geht nicht darum Entscheidungen (aus Angst) aufzuschieben, es geht darum deine Grundgedanken zu finden und aus der best möglichsten Balance heraus zu entscheiden.
Der erste Impuls kann ein Wegweiser und manchmal richtig sein, aber es ist gut sich dabei genau zu beobachten.

Ist es vielleicht ein Ego Impuls, eine Verletzungsreaktion, eine Gegenreaktion, eine Schutzreaktion, eine Angstreaktion, eine übermäßig euphorische Reaktion, ein überwältigender Gedankenblitz, ein enormes Hoch oder Tief?

Es ist oftmals gut, nicht im ersten Impuls zu entscheiden.
Sich zu beruhigen, andere Blickwinkel zu bekommen und die Schwankungen im Kopf zur Ruhe kommen zu lassen.

Aus einem absoluten Mangel oder einem völligen Überfluss heraus, lässt es sich schwer wahre Bilder erkennen.
Die Realität ist nicht im Extrem zu finden.
Nicht im Trübsal oder Pessimismus und nicht im euphorischen und naiven.

Doch auch die perfekte Balance gibt es nicht und so schwanken wir in unserer Stimmung und dem Empfinden.

Doch oftmals reicht schon das Bild über ein paar Tage hinweg, um ein klareres Gesamtbild zu bekommen und die Grund-Balance sowie die generelle Sichtweise zu sehen.

Gedanken sind wie Gespräche.
Manche können einen das Leben zum guten verändern, manche sind sehr sehr wertvoll, manche sind erheiternd, manche eher Smalltalk, mal mehr mal weniger wichtig, einige sind völlig unwichtig, und manche können uns sogar herunterziehen.

Zusätzlich sind manche Gedanken einfach nur Grundrauschen. Geräusche, die man vielleicht mit dem treiben auf einem belebten Platz vergleichen kann. Viel Gelaber nebenan, das nicht von Bedeutung für uns ist.

Sei gewiss. Die wirklich wertvollen Gedanken werden wiederkommen.

Glaub nicht jeden Mist, den dir dein Verstand gerade einreden will. Nicht alle Gedanken sind Beachtenswert.
Manches ist irrelevanter Nonsens.
Hör nicht so oft hin.
Füttere lieber die Gedanken die dafür sorgen, das du dich jetzt und Morgen gut fühlst.
Nutze deine Fähigkeit hin und wieder, viele deiner Gedanken beeinflussen und verändern zu können.
Füttere die Gedanken die die Realität zeigen.
Gedanken, die relevant für dich sind.
Gedanken die deinen Gesamtbild dienen.
Deine Hauptgedanken.
Deine WesensGedanken.

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Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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