Wunderschöne Erde.

Geduldiges Zuhause von so vielen Schikanen. Was und wie viel genau erträgst Du.
Wann ergibt die falsche Zusammensetzung einzelner Komponenten, die paradoxerweise alle aus Dir kommen, eine toxische Wirkung.

Wer von uns darf kontrollieren auf wessen Boden wir leben,
aus wessen Boden wir uns ernähren,
oder wessen Boden das überhaupt ist.

Wer sind wir zu denken, wir könnten das bestimmen.
Wie absurd sind wir zu handeln, als würdest Du uns dienen.
Aber vor allem wer sind wir zu denken, wir könnten jemals alles über Dich wissen.

Wie viel verstehen wir Dich.
Wie viel beeinflussen wir Dich.
Aber vor allem wieso diskutieren wir Dich, als wären wir kein Teil von Dir.

Wir scheinen nichts mehr zu verstehen, je mehr wir denken zu verstehen.

Wäre es besser, wenn wir aufhören immer nur zu denken?
Sollten wir öfters mal innehalten, um zu fühlen und zu spüren?
Produziert unser vermeintlich klarer Verstand in Wahrheit sonst nur totalen, gar gefährlichen Unsinn?

Wir, Dein Phänomen – oder einfach nur ein zufälliges Nebenprodukt eines Urknalls – auf Dir lebend, während wir uns auf Dir und mit zig anderen Planeten im Universum drehen.

Eigentlich doch eine ziemlich ungewöhnliches Sache.
Eigentlich sollte das, das uns Alle verbindende Thema sein.

Wir schließen die Augen vor dem Kreislauf des Lebens und letztendlich begreifen wir erst, dass wir ein Teil davon sind, wenn wir am Ende ankommen.

Dazwischen kämpfen wir gegen unsere Natur, widersetzen uns jeglicher natürlicher Logik mit unserem weltlichen, erd-fremden Denken.

Letztendlich sind wir doch eins! Endlich, zumindest in dieser Form.

Wir sind doch nur für den Moment.

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Christiane Pisoni

Christiane Pisoni

Hallo,

mein Name ist Christiane, ein Name der mich gewissenhaft zuverlässig und nachdenklich fühlen lässt.

Mein Spitzname ist Putzi, der passt zu meinem anderen Teil, unbekümmert, optimistisch und manchmal auch verpeilt.

Größtenteils laufe ich tatsächlich relativ unbedarft durchs Leben. Immer davon ausgehend, dass ich nur die Augen offen halten und jede Chance mitnehmen sollte, die das Leben mir so bietet. Und das kann alles, zumindest nach meiner Erfahrung, eigentlich auch ganz gut laufen.

Vorausgesetzt man hat ein Auge darauf, ob alles, was daraus entsteht, tatsächlich auch zu Einem passt. Ich trug zwischenzeitlich zu viel Unbrauchbares und Ballast mit. Statt mich selbst zu definieren saugte ich alles auf und spiegelte das Äußere wieder. Zusätzlich ruckelten ein paar nicht so fröhliche Ereignisse durch mein Leben und plötzlich ging mir, schneller als ich dachte, irgendwie die Puste aus.

Seitdem achte ich darauf, nicht mehr nur von außen nach innen einwirken zu lassen, sondern mich selbst mitzubeachten, um von innen nach außen zu passieren. Schreiben ist eine gute Hilfe dabei gewesen, auf die ich gar nicht mehr verzichten mag.

Meine Texte sind in Schrift formulierte Gedanken, manchmal auch einfach nur Fragen. Sie handeln von Verständnis, Selbsterkenntnis, Verantwortung und Optimismus, manchmal geht es einfach nur darum querzudenken. Mal wird es banal sein, mal tiefsinniger.

Ich denke immer noch, dass man sich unbedarft aufs Leben einlassen sollte. Aber, um nur das mit offenen Armen willkommen zu heißen, was einem wirklich gut tut und um allem standzuhalten, was einen aus der Spur bringen könnte, sollte man sich seiner Selbst konkret bewusst sein. Seine Ziele und Wünsche immer wieder neu kennenlernen oder gar neu definieren. Sich so gut kennen, dass man die wichtigen Dinge fürs Leben mitnimmt und die richtigen Möglichkeiten wahrnimmt. Stark, weil man bei sich ist, wenn einem Schicksale begegnen, die nun mal Teil des Lebens sind.

Auch wenn ich denke, dass wir alle ähnliche Emotionen durchleben und ähnliche Sehnsüchte haben, sind wir gleichzeitig individuell und einzigartig in der Empfindung, Wahrnehmung, Ausführung oder Schlussfolgerung. Alles, was ich schreibe, sind meine persönlichen Gedanken und Erfahrungen und daher ohne jeglichen Anspruch auf die eine, ultimative Erkenntnis veröffentlicht. Ich schreibe, um mich zu sortieren, aber schon auch um mich auszutauschen, Austausch ist wichtig und schön. Das Leben wäre Stillstand ohne Austausch und Kommunikation.

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