Der absolute Nullpunkt. Eigentlich wünscht man ihn keinem und gleichzeitig wünsche ich Ihn vielen, wenn Sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Aber fangen wir von vorne an.

Viele Menschen, arbeiten erfolgreich jeden Tag aufs neue wieder gegen sich selbst.
Sie mögen sich nicht und sie machen Dinge die sie nicht mögen.
Sie versuchen alles, um möglichst wenig Zeit mit sich selbst zu verbringen. Sie verdrängen ihre Sorgen, stopfen sich voll und hetzen durchs Leben. Versuchen alles, um anderen zu gefallen, nur nichts, um sich selbst zu gefallen.

Und die logische Folge daraus. Sie klettern schleichend die Leiter des Glückes herab. Durch die vielen negativen Glaubenssätze wie zum Beispiel, „ich bin zu Fett, ich bin es nicht wert, ich hasse den, ich hasse das, ich hasse mich“. Entstehen ständig neue Negativ-Verknüpfungen im Gehirn. Es schüttet weniger Glücksgefühle aus und bringt eine Abwärtsspirale in Gang.

Das ganze geht so weit, bis man irgendwann langfristig im Nirvana Fest steckt.

Ein normales Leben ist voller Höhen und Tiefen und schwenkt in alle Richtungen aus. Es ist allerdings endscheident, dass man insgesamt nicht viel mehr im Minusbereich steckt als im positiven Bereich.

Durch Skala der Lebenszufriedenheit lässt sich, dass ganze gut messen und veranschaulichen.
In diesem Beispiel ein durchschnittlich zufriedenes Leben eines gesunden Menschen in Tagen.

lebenszufriedenheitsskale eiens normalen leben

Es gibt gute Tage, schlechte Tage, aber insgesamt bleibt man mehr im zufriedenen oder mittleren Bereich.
Hierbei geht es in diesem Artikel nicht um Momentaufnahmen, oder Umstände (wie Beziehungen, Job, Krisen, Stresssituationen) sondern darum, wie zufrieden bin ich mit der Gesamtsituation und mit mir selbst.
Natürlich gibt es auch Menschen die liegen etwas darüber, oder darunter, oder pendeln mehr zwischen den Bereichen.

Es ist entscheidend, wie stark sich die Frequenz in welcher Zeit und in welche Richtung ändert.

Hier ein Beispiel eines gesunden Menschen in Wochen.

Lebenszufriedenheitskale image

Niemand ist permanent an einer dieser Level. Ein durchschnittliches Leben, schwankt täglich, stündlich und kann sich auch jede Minute in eine andere Richtung bewegen.
Bei den meisten liegen die Schwankungen meist im Bereich von -2 bis +3. Und, dass ist pures Leben und absolut gut so. Kein gesunder Mensch, ist dauerhaft ständig nur zufrieden und glücklich oder ständig unzufrieden und unglücklich.

So könnte das ganze eines Durchschnittsdeutschen im Jahres-Überblick aussehen.
jahres skala der lebenszufriedenheit image

Ja manche kommen sogar hin und wieder ins Nirvana und schnell auch wieder heraus. Solange sie dort nicht länger sind, ist das hin und wieder auch noch normal .

Dann gibt es aber auch ein extrem, unter dem viele Leute leiden.
Die Rede ist von der Bipolaren Störung oder Manischen Depression.
Die betroffenen schwanken oft innerhalb weniger Tage oder Wochen zwischen Depressionsphasen und absoluten Glücksgefühlen. Diese Achterbahnfahrt ist dauerhaft sehr zermürbenden und auch für Freunde und Angehörige des Betroffenen ziemlich schwierig zu handhaben.

Manische Depression in Wochen.
skala der lebenszufriendenheit bipolare stoerung

Abgesehen von dieser Art der Depression, wird es erst bedenklich, wenn deine Lebensfrequenz insgesamt, mehr im Minusbereich liegt und nur selten nach oben ausschlägt. Dann solltest du überlegen, was in deinem Leben momentan falsch läuft und was besser sein kann und sollte. Und wie du das ändern kannst.

Leider liegen viele Menschen eher in dem untenstehenden Berreich und sind mehr unzufrieden als zufrieden.
Anzeige in Tagen.
skala der lebenszufriedenheit unzufriedene menschen in wochen

Es ist immer wichtig und gut sich stetig zu beobachten und für sich zu sorgen. Zum Beispiel durch, mehr Zeit für sich selbst, Ruhe, zeit an der frischen Luft, Entspannungen, Meditation, gesünderer Lebensweise generell. Aber in den meisten Fällen, wissen wir das ja alle. Dennoch, ist es in diesem Bereich sehr ratsam, diese und andere Dinge der selbst Achtsamkeit anzuwenden. Es wird dir gut tun und deine Gluecksgefühlspanne, wird wieder mehr nach oben gehen.

Am besten, man macht es sich auch einfach und geht zusätzlich zu einem Therapeuten (und wenn es wenigstens nur einmal im Monat ist). Es wird dir ein Gefühl von Sicherheit geben und du wirst aufdecken, wie es dir wieder besser gehen kann und wo die Ursachen liegen. Das alles, ist gute Vorsorge, um einer Depression aus dem Weg zu gehen und wieder mehr Spaß und Leichtigkeit im Leben zu bekommen.

Leider liegen sehr viele Menschen in diesem Bereich. Und viele davon achten viel zu wenig auf sich und schlittern weiter bergab. So das sie sich fast ausschließlich im Minusbereich wiederfinden. Und wenn überhaupt, nur sehr selten mal nach oben kommen.
Wenn dann meist nur, durch äußere Einflüsse, oder zum Beispiel durch Alkohol, Drogen oder andere Kurzzeit Glücksbringer. Dies hält oft nicht lange an und verursacht danach sogar einen Abfall der Stimmung.

Hier sollte sich auf jeden Fall Hilfe geholt werden, denn man befindet sich bereits in einer leichten bis mittelschweren Depression.

Man findet kaum noch Spaß an etwas und alle Dinge erscheinen immer anstrengender. Auch Schlafprobleme, erhöhte Stressanfälligkeit und die körperlichen Symptome häufen sich zunehmendst und beeinflussen den Alltag. Auch die innere Leere nimmt zu und viele Dinge machen generell weniger Spaß.

Und so tritt der Kreislauf noch mehr in Gang. Durch die eigene Unzufriedenheit mit der Lebenssituation, steigt neben den anderen Symptomen, auch der Selbsthass. Man behandelt sich noch schlechter und so wiederum vertieft sich alles noch mehr ins Negative. Hin und wieder kommen einem vileicht Selbstmordgedanken in den Sinn, aber man möchte „stark“ sein und das auch anderen nicht antun.
Man investiert die Kraft die man noch hat, in die Erhaltung einer Maske um den Alltag zu überstehen.

Man lebt nicht mehr, sondern versucht nurnoch irgendwie zu überleben.

Gerade die Leute, die schleichend in eine Depression gerutscht sind und sich dauerhaft im minus Bereich befinden, merken oft kaum, dass sie deutlich mehr Freude empfinden könnten. Dass sie Talente haben, die untergegangen sind und das sie schleichend ihr Lachen verloren haben.

Das ganze kann manchmal so langsam passieren, dass man es, als nicht bewusst lebender Mensch, (der vielleicht schon unbewusst sein halbes Leben lang eine Maske trägt) kaum wahrnimmt.
In diesem Prozess verändert sich auch stetig die Gehirn Chemie ins negative und es werden weniger Glücksgefühle ausgeschüttet. Die Neigung zu ungesunder Lebensweise, viel Zucker, Alkohol, Drogen und anderen Verdrängungsmitteln ist stark ausgeprägt, um wenigstens hin und wieder kurzzeitig Glücksgefühle auszuschütten.
Oder die sich drehenden negativ Gedanken für einen Moment ruhig stelllen zu können. Hier rutscht man schnell in eine Sucht, denn der Glücksabfall nach dem Konsum, verschlimmert das befinden noch mehr. Die vielen Gedanken und das Chaos im Kopf, sind kaum noch anders auszuhalten. Und wenn überhaupt, dann versucht man hier nur noch für andere zu überleben.

In manchen Fällen geht man noch arbeiten, um sich abzulenken und nicht alleine mit sich sein zu müssen. Man empfindet auch keine Freude an Dingen die man früher gern gemacht hatt. Alles erscheint sinnlos.
In anderen Fällen liegt man sogar nur noch im Bett und vegetiert vor sich hin und verlässt nur noch für das nötigste die Wohnung oder das Haus.

Wird hier nicht spätestens gehandelt, ist man ganz schnell tief in der schweren Depression. Dessen Grenzen oft mit der mittleren verschwimmen.

Zufriedenheitsskala Beispiel einer schweren Depression in Tagen.
skala der lebenszufriedenheit in tagen von schwer depressiven

Der Kopf ist so voll mit Gedanken-Müll und so laut und schwer und gleichzeitig fühlt man eine enorme leere.

Die Glücksskala, geht kaum noch nach oben und du steckst im (wie ich es nenne Nirvana) fest. Eine monotone Gefühlszone, in der man einfach nur noch irgendwie, gerade so funktionieren tut obwohl man garnicht weis warum und wofür eigendlich noch und sich wie ein leerer, wandelnder Zombie fühlt.

Dies ist der schlimmsten möglichste Zustand, denn es verändert sich insgesamt kaum noch etwas. Man selber hat sich schon längst aufgegeben und wenig klare Momente.

Selbst wenn, in diesem Zustand noch zufällig irgendwelche schönen äußeren Einflüsse oder Glücksmomente entstehen sollten, kann man sie kaum wahrnehmen und schon gar nicht schätzen. Sie werden einen kaum Freude bereiten egal wie schön sie auch sein mögen. Andersherum ist es leider schwerwiegender. Schicksalsschläge oder andere schlechte Momente und Erfahrungen, werden einen, in dieser extremen, labilen, vernebelten Situation, noch weiter ins Nirvana drücken.

Zufriedenheitsskala Beispiel einer schweren Depression in Wochen.
lebenszufriedenheitsskale in wochen bei schwerd epressiven menschen

Absolut nichts kann einem mehr Freude bereiten, man ist extrem eingeschränkt im denken und handeln, sehr langsam und hat in den meisten Fällen auch körperliche Einschränkungen und Beschwerden.
Ohne ärztliche Hilfe, erscheint es absolut unmöglich aus dieser schweren Depression wieder herauszufinden.
Nur leider begreifen die Menschen, die im Minusbereich sind, dass zu selten. Denn sie beobachten sich oft nicht, nehmen sich keine Zeit für sich und handeln nicht. Und schlittern dadurch sehr schleichend in diese schwere Depression.
Die betroffenen wissen oft schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlen kann, wirkliche Freude zu erleben und das sie mal Talente oder Eigenschaften hatten, die untergegangen sind. Und manchmal ist die Depression für sie, soweit zur Gewohnheit geworden, dass sie sich in ihrer Misere sogar halbwegs sicher fühlen und es dadurch noch schwerer haben zu begreifen, wie schön das Leben überhaupt noch sein könnte.

Anders ist es oft bei Menschen, die durch Schicksalsschläge z.b Krankheits-Diagnosen, Verlust, Trauer oder einen Unfall plötzlich in die Depression rutschen.
Die wissen oft noch wie es vorher war und was der Auslöser ist und sind teilweise schneller bereit sich Hilfe zu holen und sich einzugestehen, dass sie erkrankt sind. Und sie die Macht haben, da auch wieder rauskommen zu können.

Wie ich immer sage, es ist sehr wichtig sich selbst zu beobachten, ehrlich und auch mal selbstkritisch zu sich und seinem Leben zu sein. Nur so kannst du weiter vorankommen, egal auf welcher Stufe du gerade stehst.

Und im Minusbereich dir vielleicht auch zu sagen“ hey ich bin jetzt schon lange unzufrieden, ich möchte das nicht mehr, ich kann und muss etwas ändern“. Und genau in diesem Moment der Selbstbetrachtung und Ehrlichkeit fängst du an aufzuwachen. In diesen selbst herbeigeführten Wachheitsmomenten inmitten der Gefangenschaft durch die Depression, hast du es am einfachsten Entscheidung zu treffen und dir Hilfe zu holen.

Denn hast du diesen Schritt der erlichkeit geschafft, so hast du schon den größten Teil der Genesung erreicht. Und du kannst diesen Schritt jederzeit und in jeder Phase durch deine Gedanken erreichen und herbeiführen.

Verändert man nichts und sucht sich keine Hilfe, dann wird man in diesem Zustand bleiben.
Die letzte verbleibende Kraft wird unbewusst vom Unterbewusstsein und Überlebensinstinkt dafür verwendet am leben zu bleiben. Die letzten selbst Rechtfertigungen werden am Leben erhalten, wie zum Beispiel „ich muss für andere ich muss stark sein und kämpfen …………usw.“
Viele Leute stecken leider in diesem unteren Nirvanabereich fest. Und verstehen in dieser Situation nicht, dass sie es in der Hand haben jetzt etwas ändern zu können. Und denken noch, es wird irgendjemand kommen, oder irgendetwas passieren was sie daraus holt.

Zufriedenheitsskala Beispiel einer schweren Depression in Jahren.
skala jahre schwerd epressive menschen image

Und so quält man sich mit letzter Kraft, bis man noch eins reingewürgt bekommt, und noch eins und noch eins……
dieser furchtbar Nirvana Prozess kann sich über Jahre hinweg ziehen und dauert im besten Falle nur ein paar Wochen.

Bis man schließlich zur totalen Kapitulation kommt, zum absoluten Zusammenbruch.

Endlich hat man es geschafft, es hat ein Ende, man ist aus diesem verdammten Nirvana raus.

Allerdings, leider in die falsche Richtung.

Man ist am absoluten Nullpunkt angelangt, der letzten Instanz.

Endlich ist alles egal, die Nachbarn, der Chef, die Leute, der Arbeitsplatz, das Geld, die Familie, die Freunde, sogar die Kinder, die Sucht, die Vergangenheit, das Aussehen, die Zukunft.

Es gibt hier kein kämpfen mehr, kein“ ich muss jetzt für andere stark sein, oder so tun als ob“ oder “ ich Brauch das Geld für das und das“ oder “ ich muss, ich soll, ich habe zu“ usw.
Alles ist völlig gleichgültig und du bist zum ersten Mal seit langem, wieder absolut bei dir selbst und nur für dich da. Das Gedankenrauschen im Kopf hört auf und es ist insgesamt ein sehr friedlicher und klarer Moment. Es gibt nur noch dich, dass Universum und die zwei Gedanken.

Leben oder sterben.

der absolute nullpunkt Skala der lebenszufriedenheit

Anders als in allen Phasen zuvor, werden Entscheidungen an diesem Punkt auch umgesetzt. Denn sie sind klar und absolut.
Hier gibt es keine Selbstmordversuche oder Neubeginn versuche, hier gibt es nur noch Selbstmord oder Neubeginn.
Entweder oder. Keine Ausreden mehr, kein Grashalm, an dem man sich mit letzter kraft hängt, um nichts ändern zu müssen. Keine Maske mehr, die man versucht aufrechtzuerhallten, damitt adnere nichts mitbekommen. Es ist alles andere egal an diesem Punkt.

Natürlich ist Selbstmord hier die absolut falsche und feige Entscheidung. Denn ab hier geht es nicht mehr tiefer. Es kann nur noch bergauf gehen. Und leider fangen viele Menschen erst an diesem Punkt an etwas zu ändern und sich Hilfe zu holen, dabei könnten sie sich viel ersparen, wenn Sie diesen Schritt schon vorher gehen würden.

Du musst nicht erst zum absoluten Nullpunkt kommen und dich im schlimmsten Falle, villeicht sogar umbringen. Du wirst sehen sobald du wieder gesund bist und an deine Selbstmord-Gedanken oder versuche im Nirvana zurück denkst, wirst du dir sagen “Zum Glück hab ich den Scheiß nicht gemacht“ und dich über dein neues, intensives Leben freuen.

Es ist absolut nicht erstrebenswert, erst so lange zu warten bis man diesen Nullpunkt erreicht hat, denn es ist ein langer Leidensweg bis dahin, und nicht wenige Leute nehmen sich diese Entscheidung schon in der Nirvanaphase, in einem unklaren Moment ab. Und töten sich im Affekt, nicht selten unter Drogen oder Alkohol einfluss.

Das gewünschte und beste, ist sicherlich, wenn man depressiv oder zu lange im Minusbereich ist, sich Hilfe zu holen. Und wenn man Selbstmordgedanken hat, sie auch ernst zu nehmen. Denn irgendwann ist man eventuell nicht mehr Herr seiner Sinne und setzt seine verankerten negativ Gedanken, in die Tat um.

Du kannst dich jederzeit dafür entscheiden, ein besseres Leben zu führen und du bist nicht allein. Und egal wie tief du im Minusbereich steckst, du kannst schon nach wenigen Wochen wieder einige Stufen höher sein und mit viel mehr Leichtigkeit dein Leben genießen.
Nur kannst du das in der Depression alles nicht ganz wahrnehmen. Da dein Gehirn durch die negativen Erfahrungen und Gedanken zuvor, viele negative Verknüpfungen gebildet hat, du dich selber momentan nicht ausstehen kannst und dein Serotoninspiegel sehr niedrig ist.
Du siehst in diesem Moment nicht die Freuden am Leben, die du mal hattest oder haben kannst. Denn die Depression verschleiert deine Gedanken und du bist nicht ganz Herr deiner Sinne mehr.

Du siehst hauptsächlich nur noch die Last die gerade auf dir liegt, zum Beispiel die Sucht oder der Selbsthass oder die Krankheit oder das Trauma, die schlechten Erfahrungen, die Umgebung und alles was du nicht an dir und deinem Leben magst. Und du kannst dir in einer Depression nicht einfach vorstellen diesen Berg je überwinden zu können.

Aber diese Verknüpfungen und Gedanken sind nur in deinem Kopf und genauso wird ein von dir herbeigerufener Gedanke, dein Leben wieder lebenswerter machen. Und du kannst diesen Gedanken in jeder Sekunde deines Lebens herbeirufen egal wo du steckst und wie gross der angehäufte Berg der Negativität auch erscheinen mag. Denn nur du kannst dir helfen und veranlassen dir helfen zu lassen.Und Hilfe ist immer da.

Niemand kommt in einem depressiven Zustand auf die Welt, aber glaub mir, jeder kann dort immer wieder rauskommen und der Weg ist auch nicht so lang wie man denkt, wenn man gerade depressiv ist.

Im besten Falle, entscheidest du dich am Nullpunkt für dein neues Leben. Dein zweites Leben, dein Revival und entscheidest dich dafür, dass Geschenk des Lebens nicht weckzuschmeißen. Denn es gibt noch so viel schönes, was auf dich wartet, glaub mir.
Und ich finde nach einer Depression lebst du noch bewusster und kannst alles sogar noch mehr schätzen und genießen als davor. Du wirst nie mehr so tief runter kommen, weil du in deinem Prozess der Genesung, so viel gelernt hast und so viel über dich weißt, dass du in jeder Krise anwenden kannst und darauf reagieren kannst. Und viel gelassener durchs Leben gehst, weil du weißt keine Krise, kann dich so weit herunterziehen, wie du es mal warst und dass du da immerwieder rauskommen wirst.

Und im allerbesten Falle, ersparst du dir den Leidensweg in die schwere Depression generell und achtest vorher auf dich und handelst.
Du kannst dich genau jetzt, egal wo du gerade bist und in jeder Sekunde deines Lebens, für deinen Neuanfang entscheiden.

Vielleicht ist das ja sogar unser Sinn im Leben, unsere langfristige Zufriedenheit von Zeit zu Zeit ein paar Level höher zu bringen. So das wir auf längere Abschnitte gesehen, vielleicht mehr im obersten Zufriedenheits oder Glücksbereich liegen.

unsere zukunft in jahren skala lebenszufriedenheit

Wie verläuft deine Zufriedenheitsfrequenz?

Ich wünsche dir alles Gute dabei und viel Erfolg auf deinem Weg.
Liebe Grüße Georg

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