Warum nicht etwas mehr investieren und mehr Aufwand betreiben, um unsere Ziele, Pläne, Wünsche und Träume zu erreichen?

Warum nicht das Ziel das wir uns wünschen schon jetzt ansteuern und auf dem Weg wachsen und Erfahrungen sammeln?

Was hält uns ab viel öfter aufzustehen, loszugehen und einfach mal zu machen?

“Es ist noch nicht die richtige Zeit“.
“Ich kann noch nicht.“
“Es soll noch nicht sein.“
“Ich bin noch nicht so weit.“
“Später wird alles einfacher.“
“Ich muss noch vorbereiten und planen.“
Usw…………

  • Warum verstecken wir uns Tag für Tag und Jahr für Jahr hinter solchen Ausreden anstatt einfach mal irgendwo anzufangen und kleine oder gar größere Veränderungen in die Wege zu leiten?
  • Warum verschieben wir vieles (meist neues, scheinbar unbequemes, und oft tolles, wünschenswert und erstrebenswertes), immer in die Zukunft anstatt endlich loszulegen.
  • Warum geht es uns dann oft auch schlecht damit und wir stecken teilweise im Alltagstrott fest?
  • Weshalb verstehen wir nicht, dass auch unsere Zeit begrenzt ist auf diesem Planeten und wir irgendwann zu alt sind Dinge anzugehen und Erfahrungen zu machen, die wir uns jetzt wünschen.
  • Und warum haben wir so große Probleme damit zu Scheitern und diese wichtigen Erfahrungen zu sammeln?

Ganz einfach.

Weil uns Angst blockiert!

Es ist immer nur die Angst. Es ist immer nur ein kleiner Teil in unserem Kopf.
Eine subtile Angst, eine starke Angst, eine beängstigende Angst oder Angst vor der Angst. Immer ist es eine Barriere aus Angst die uns von kleinen oder großen Veränderungen, die wir uns doller oder weniger wünschen, abhält.

Wenn nicht jetzt die Angst überwinden, wann dann?

Den richtigen Zeitpunkt gibt es nie, dies ist nur eine Kapitulation vor der Angst. Man ist nie wirklich zu 100 % bereit für etwas. Man muss oft auch einfach mal neues wagen und teilweise auch manchmal die Komfortzone für kurze Zeit verlassen und sein Glück ins Rollen bringen. Allein Angst und Bequemlichkeit hält uns ab.
Und jeder Mensch kennt das, jeder Mensch hat eine gewisse Angst in sich. Nur das manche gelernt haben Sie besser zu bändigen und sich ihr entgegenzustellen.
Dies geht nur durch Überwindung. Durch die Augen zu und durch Methode. Man muss sich ihr entgegenstellen.
Wir können uns der inneren Angst im Kopf mehr erheben, indem wir uns stellen. Sie will förmlich das wir ausweichen und vermeiden.

Doch hinter der Angst liegt immer das Glück.

Es wird nicht leichter später und es wird nicht weniger Überwindung kosten.
Wer denkt, dass es später einfacher wird und er später mehr Mut haben wird Dinge anzugehen, der ist absolut auf dem Holzweg. Denn je länger man eine Überwindung aufschiebt, desto größer wird der imaginäre Berg vor uns.

Doch auch dieser Berg ist nur angehäufte Angst in unserem Kopf.
Der wichtige Schritt bleibt immer der gleiche. Heute wie Morgen. Egal wie groß der Berg schon zu sein vermag.
Dort wo die meiste Angst herrscht, muss endlich eine Überwindung stattfinden.
Die erste Überwindung bei einer Sache ist immer die schwerste.

Ein gutes Beispiel ist, die soziale Angst im Umgang mit Menschen. Fast jeder hat sie zu gewissen Teilen, manche mehr manche weniger. Den meisten wird es schwerfallen vor einer Gruppe zu Reden. Vielen fällt es auch schwer Fremde anzusprechen.
Ich selbst empfand meine Beklemmung im Umgang mit Menschen in manchen Situationen als sehr störend und freiheitsraubend. Oft hatte ich den Wunsch Sie oder Ihn einfach mal, wegen diesem oder jenem Thema anzusprechen, doch mich einfach nicht getraut.
Das fühlte sich sehr unfrei an und auch so ist es doch viel schöner, wenn man locker und offen mit anderen in der Welt interagieren kann, ohne dass eine innere Barriere im Kopf dies verhindert.

Und so habe ich mir damals gesagt, ich möchte in diesem einem Leben, das ich in der Form habe, nicht länger durch Barrieren von Angst beschränkt bleiben. Und mir die Aufgabe gesetzt, jeden Tag eine fremde Person anzusprechen. Ich wusste, dass es unangenehm werden wird. Ich wusste, dass es auch Zurückweisungen geben kann. Doch ich wollte dieses Level der Weiterentwicklung unbedingt endlich erreichen und freier durchs Leben gehen.

Und desshalb habe ich damals ein Spiel daraus gemacht meine Ängste zu überwinden. (Spielerisch geht sowieso alles am besten finde ich, vielleicht ist ja alles auch nur ein großes Spiel, bei dem wir von Level zu Level hüpfen sollen).
Natürlich musste ich mir auch ein bisschen Druck machen bei der Sache zu bleiben und nicht zu schummeln.

Zu schnell schleichen sich Gedanken ein wie .- “ Ach heute fühle ich mich nicht gut, heute setze ich einen Tag aus“.
(Aus solchen Aussetzer-Tagen können dann Wochen, Monate und somit das erneute Kapitulieren vor der Angst werden).
Ausreden ziehen schnell viele weitere Ausreden und Entschuldigungen an.
Und ganz ohne ein bisschen Druck und Überwindung funktioniert keine eigenständige, positive Veränderung im Leben eines Menschen.
Disziplin muss nicht übertrieben sein und kann sogar Spaß machen, wenn man es auch wieder als ein Spiel betrachtet. Doch ganz ohne Disziplin geht es eben nicht.
Der Traum, das einem alles zugeflogen kommt ist und bleibt ein Traum und Märchen.

Angst überwinden, die Situation.

Das Herz raast die Knie schlottern, eine innere Stimme sagt, „Abbruch“ – “ AAAAABBRUCH“, “ leg dich lieber wieder hin“, oder sowas.
Man ist angespannt und verkrampft. Ja man wünscht sich unbedingt endlich Beruhigung und Ruhe und Komfort.
Und genau dann ist man am richtigen Punkt angelangt. Man fühlt sich richtig unwohl in seiner Haut. Aber man muss dadurch und es ist nur ein kurzer Augenblick. Und das Gefühl nach der Überwindung ist sensationell und entschädigt tausendfach für den unbequemen Moment in der Situation zuvor.

Es gibt kaum ein besseres Gefühl und kaum etwas aufbauenderes für das Selbstwertgefühl als das Gefühl eine Angst überwunden zu haben. Und im Gegensatz zu netten Worten von anderen hält so ein Selbstwertpusher auch an. Es ist etwas was man selbst geleistet hat ohne das es von außen kam. Und nie mehr wird es so schwierig sein wie gerade eben beim ersten Versuch.

Heute bin ich heilfroh, dass ich damals dieses Spiel der Überwindung gestartet habe.
Ich bin Heutzutage sehr viel lockerer mit fremden Menschen und habe an den meisten Tagen kein Problem Fremde anzusprechen. Wenn ich jemanden interessant finde oder mir gerade danach ist, dann ist kein Mensch sicher von mir. So öffnen sich öfter neue Türen und Möglichkeiten und man hat interessante Gespräche und Kontakte.
Auch die Fähigkeit zu besitzen einen potenziellen Partner ansprechen zu können, ist etwas Wunderbares und Resultat des Überwindungstrainings also der Übung. Wie viele interessante Menschen und Gespräche und Momente hat man vielleicht schon verpasst weil, man einfach den Mund nicht aufbekommen hatte?

Das Leben ist ein Spiel das sich stetig Verändert und von uns Anpassungsfähigkeit und eigeninitiative verlangt.
Doch wer einmal eine Angst überwunden hat, der weiß das er es wieder kann.
Von Mal zu Mal wird es einfacher. Und jedes Mal wird man mit einem tollen Glücksgefühl belohnt.
Verschiebe es nicht, du kannst die Vorteile schon jetzt gebrauchen und nicht erst später. Trainiere es Schritt für Schritt.

Ich habe nicht gewartet bis Ich selbstbewusst genug war. Nein ich habe mich gezwungen durch die Angst zu gehen und dann mit der Zeit kam dadurch dann das Selbstbewusstsein.

Viele Menschen denken es funktioniert umgedreht.
Sie denken man muss erst reif, entwickelt, stabil oder selbstbewusst genug sein, um sich für eine Veränderung zu überwinden. Aber dies ist absolut falsche Irrglaube. Die Überwindung bringt das Selbstvertrauen, die Reife, die Stabilität, das Glück.

Es gibt keine Perfektion und den perfekten Zeitpunkt für etwas gibt es nicht!
Das Selbstbewusstsein kommt, indem wir uns überwinden und uns überraschen. Sowie gleichzeitig zu unseren Fehlern und Schwächen stehen, sie akzeptieren lernen und jene, die wir ändern können auch wirklich angehen und verändern.
Ist so eine Angst einmal überwunden, dann kann sie zwar schwanken also mal mehr mal weniger stark wiederkehren. Aber sie wird nie mehr so stark sein wie am Anfang.
Und man hat Ihr den Schrecken genommen, denn man weiß immer man kann sie diesmal sehr einfach überwinden. Man weiß man hat sie gepackt und ist Herr über diese Art von Angst geworden.
Das fühlt sich sehr toll an und ist enorm wertvoll.

Welche Ängste sollte ich zuerst überwinden?

Ängste werden immer Begleiter im Leben eines Menschen bleiben. Umso wichtiger ist es sich die Fähigkeit anzueignen, Herr über Ängste werden zu können. Also zu lernen, dass man die Fähigkeit besitzt, Ängste überwinden zu können. Und jene Ängste die am meisten stören zu besiegen. Jeder Mensch hat die Fähigkeit und kann sie nutzen.
Man muss nicht lange suchen.
Die Ängste an die man, ohne langes in sich hineinhorchen, stößt, sollte man zuerst angehen. Denn dies sind die lautesten Ängste, jene die wirklich stören, behindern und blockieren und beachtet werden sollten. Ignoriert man Sie, dann kann das gravierende psychische Probleme und Depressionen mit sich bringen. Vielleicht hat einen die Angst oder die Ängste schon seit langem heruntergezogen und schleichend depressiv gemacht.

Auch hier muss wieder betont werden wie wichtig es ist, so oft es geht bewusst zu sein. Sich seines Körpers seiner Situation im hier und jetzt, seiner Gefühle bewusst zu sein, zu beobachten und wahrzunehmen.
Viele Menschen haben kaum einen bewussten Moment am Tag, stetig sind sie mit Ablenkung, Stress dem hineinstopfen von Essen und dem Konsumieren von Gütern und Unterhaltung beschäftigt.

Die Ironie ist, das Manche Menschen ganz bewusst nicht bewusst sein wollen um sich ihrer Ängste und Sorgen nicht bewusst sein zu müssen. Doch das fördert das Dilemma nur.

Dies ist so als, wenn man eine klaffende Fleischwunde mit schönem Papier bedeckt um Sie und die voranschreitende Entzündung nicht sehen zu müssen.
Viel besser und intelligenter ist es doch sich die Sache anzusehen, heilende Maßnahmen zu ergreifen und sich an seinem schönen Gesunden Arm zu erfreuen.
Manch einer sieht seine Ängste auch nicht, weil es sich so langsam eingeschlichen hat oder gar vererbt ist und man die Angst als normal ansieht. Er oder Sie wird die blockierenden Ängste vielleicht erst bemerken können, wenn er endlich neue Wege gehen will.

Hier gehts weiter zu Teil 2. Die Angst vor der Angst, erkennen und handeln.

 

Bild: Pixabay Momonator

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