Polizisten

Greifen sie durch, ist schnell von Polizeigewalt die Rede.polizisten

Halten sie sich zurück, fragen alle wo die Polizei mal wieder war.

Klappen die Einsätze Reibungslos, wird schnell gefragt ob nicht mal wieder Polzeibeamte eingespart werden könnten.

Sie sind der Prellbock der Gesellschaft und schätzen tut sie kaum einer. Große Wellen schlagen lediglich meist die negativen Dinge, z.b wenn ein einzelner Polizist aus der Reihe tanzt und seine Macht missbraucht, korrupt ist oder ein Einsatz schiefgelaufen ist. Einen ganzen Berufszweig und die Menschen die ihn ausüben, für die Fehler einiger weniger zu diskreditieren, ist wenig Objektiv. Es sindja auch nicht alle Friseure schlecht, weil in Hamburg mal einer die falsche Tönung aufgetragen hatte.

Polizisten

Ja es sind auch Menschen und in den aller meisten Fällen leisten sie gute und wichtige Arbeit fernab der Öffentlichkeit.

Sowohl auf der Straße als auch im Büro stehen sie stetig zwischen den Fronten. Auf der einen Seite das System, auf der anderen, die Artgenossen und sie selbst als Privatpersonen.

Der Polizist ist am Ende immer der Dumme, denn egal wie die Gesetzeslage aussieht, er muss sie durchsetzten und neben Recht und Ordnung auch für so manch unnötige Regelung einstehen. Das muss er, ob er dahinterstehen kann oder nicht. Es  ist seine Aufgabe, die Befehle des jeweiligen Staates auszuführen.

Wir alle haben eine wilde, ja manchmal auch rebellische Seite in uns. Auch ich habe schon gegen das Gesetz verstossen und wurde dafür belangt. Auch ich habe mit 15 ‚Fuck the police‘ gerufen.
Auch ich greife mir bei einigen Gesetzen und einiger Ungerechtigkeit an den Kopf.
Und auch ich habe Wut auf bestimmte Regelungen, Politiker, dem Wirtschaftsunwesen, Lobbyismus, Ungerechtigkeit und so mancher Bürokratie im Land.

Aber was zur Hölle kann der Straßenpolizist dafür?

Ohne solche Ordnungshüter wäre keiner sicher und es würde Anarchie ausbrechen.
Selbst wenn wir endlich intelligent genug sind und ein menschenkonformeres System einführen, würde es zu unser aller Sicherheit, eine Polizei benötigen.

Denn es wird immer Menschen geben, die die geltenden, oft auch sinnvollen allgemeinen Gesetzte brechen wollen.

Weder der autonome Punk der aufs System pfeift, noch der
radikale Araber oder Neonazi, der denkt seine eigenen Gesetzte machen zu können. Keiner würde langfristig von einem Staat ohne Gesetzeshüter profitieren, denn auch sie wären am Ende alle Freiwild. Und zu jedem Extrem ensteht auf kurz oder lang ein Gegenextrem.

Eine gewisse Grundordnung ist überall absolut wichtig und dient der Sicherheit jedes einzelnen.

Baut der Staat im großen stile Gesetzeshüter ab, so löst er das Netz aus Sicherheit weiter auf und gibt der Untergrundkriminalität sofort wieder mehr Freiraum und Schlupflöcher.
Die verbliebenen Einsatzkräfte haben große Not gegen die Kriminalität anzukommen.
Schon lange müssen Polizisten oft machtlos zuschauen wie beispielsweise Rockerbanden oder arabische Familienclans ganze Stadtbezirke einnehmen und verändern.

Was ihnen besseren wissens bleibt, ist dann nur die oberflächliche symptombehandlung, sowie stichproben und mit etwas Glück, das ertappen einzelner auf frischer Tat.

Der bestehende Rechtsstaat beist sich manchmal selbst in den Schwanz, denn er schützt auch oft die eindeutigen Verbrecher.

Derjenige, der sich machtlos verhämen lassen muss, ist nicht zuletzt der Polizist.

Wir brauchen sie die Polizei und können uns glücklich schätzen, das das Chaos noch nicht ganz und gar regiert.

Ja wir brauchen gar endlich wieder deutlich mehr Polizei, um das Land samt seiner Werte nicht weiter zu verlieren.

Wenn weiterhin abgebaut werden sollte und nurnoch jeder 5te Kriminalfall verfolgt und jede 3te Anzeige bearbeitet werden kann, dann werden mehr und mehr Idioten dazu neigen, Gesetze zu brechen und gar Mitbürgern schaden zuzufügen, da sie sich noch sicherer fühlen, für ihr Handeln nicht gefasst und belangt zu werden.

Gelegenheit macht Verbrecher.

Ein Rechtsstaat ohne Rechtshüter ist wie ein nackter Feuerwehrmann ohne jegliche Ausrüstung.

Polizist

Ich kenne kaum einen Beruf der mehr fordert. Und ich kenne keinen Beruf der undankbarer ist.

Polizisten müssen Psychologen, Bürokräfte, Rammböcke, Schutzschilde, Barrieren, Meckerboxen, Beschützer und Seelsorger gleichermassen sein.

Sie sind genauso Teil im System wie wir alle auch. Und von dem was die Leute über uns beschließen abhängig.

Unser Unverständnis an den Straßenpolizisten auszulassen ist niemals der richtige Weg. Ihre Anweisungen kommen von weit Oben und sie können genauso wenig für so manche Ungerechtigtkeit wie du und ich.

Der Protest muss vielmehr dorthin wo die Beschlüsse fallen und die Korruption gestattet wird.

Polizisten

Sie sind Familienväter, Mütter, Kinder von jemandem, liebende und fühlende Menschen voller Herausforderungen im Leben, genau wie du und ich.

Und sie selbst, gefärden nicht selten gar ihr Leben im Beruf.

Ein bisschen mehr Respekt vor dieser, nicht ganz gewöhnlichen Berufsgruppe und den Frauen und Männern die sie ausüben, ist mehr als gerechtfertigt.

Danke für eure tägliche Arbeit im Land ihr Polizisten.

2820 Total Views 3 Views Today
Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

Alle Posts

Das könnte dich auch interessieren