nachdenklich, warum setzen wir es nicht um menschenfreund blogDu hast den Willen endlich durchzustarten oder wiedermal und diesmal endgültig durchzustarten. Vielleicht ist das schon der achte Anlauf oder vielleicht stehst du noch vor dem ersten Versuch.
Vielleicht hast du noch nicht die richtige Idee aber Wissen und Energie ohne Ende.
Oder du hast viele gute Ideen aber landest immer wieder da wo du jetzt bist. Und weist nicht, welche Idee du genauer verfolgen sollst. Oder du kannst dich nicht recht aufraffen etwas anzugehen und durchzuziehen, so wie viele von uns.

Und es kommen irgendwann die Zeitpunkte an denen man sich fragt, „was ist nun mit diesem, – meinem Leben?“

Es ist nicht schlecht aber es ist auch nicht das was ich möchte. Es könnte weniger monoton sein, mehr Abwechslung und Freiraum bieten. Ich will da raus und mein Leben aufs nächste Level setzen. Aufblühen, ein paar mehr Träume leben, mehr Zeit und mehr Geld haben. Stattdessen hetze und robotte ich ständig herum und die wenigen Höhepunkte sind immer dieselben. Und so vergehen die Jahre voller Gedanken und Träumereien. Aber es bleiben eben ständig nur Träumereien. Ich kann sie nicht ganz vergessen und das hier und jetzt genießen. Und ich frage mich „was wäre wenn“? Doch dieser Zwischenzustand, macht mich unruhig.

Es muss doch irgendwas geben für das ich geschaffen wurde. Womit ich meine Ziele erreiche. Wo ist dieses eine Ding was genau mein Ding ist? Womit ich Geld verdienen und Spaß haben kann. Wo ist meine Berufung?
Was machen andere anders, die es geschafft haben ihre Träume zu leben?

Spätestens in der Midlifecrisis, sind die meisten Menschen mit diesen Fragen ihres Lebens konfrontiert.

Solls dass gewesen sein?
Ist das mein Weg?
Ist das schon alles?
Bin ich dazu berufen wie die breite Masse, mein Leben lang früh Morgens aufzustehen, zur Arbeit zu rennen, meinen Job zu machen, Nachhause zukommen und mich abzulenken?
Ich hatte doch mal so viel vor.
Und wenn nicht, dann hatte ich zumindest Energie etwas zu verändern.
Wann gelingt mir mein Durchbruch? Ich will nicht nur ein kleines Licht zwischen Milliarden von anderen sein. Wie komme ich zu dem Wohlstand der mir mehr Luft verschafft? Ich hab doch nur das eine Leben.
Denke ich zu viel nach anstatt einfach mal drauf loszumachen?
Oder bin ich etwa mit den kleinen Dingen nicht zufrieden.
Oder ist es gut höhere Träume zu haben?
Warum kann ich nicht einfach etwas umsetzten?
Andere haben es doch auch geschafft.
Warum komme ich aus dem Sumpf des normalen Alltages nie langfristig heraus?
Stehe ich mir selbst im Weg? Ich hab doch schon viel gegeben und versucht, oder nicht?
Bin ich zu pessimistisch oder zu ängstlich?
Muss ich mehr Risiko wagen im Leben?

Jeder zwischen 25 und 80 wird sich sicher schonmal diese oder ähnliche Fragen gestellt haben. Oder wird sie sich noch stellen. Das interessante ist, man hat herausgefunden, egal ob ein Mensch arm oder reich ist, sie alle werden mal mit diesen Fragen konfrontiert.

Und die Antworten liegen irgendwo zwischen unseren eigenen inneren Ängsten, Verlustängste, Perfektionismus, Angst vor dem Scheitern, Angst vor Ablehnung. Angst unzufrieden zu sein und immer mehr zu wollen. Angst die Kontrolle verlieren zu können.

Es ist diese Angst die den Mangel an Risikobereitschaft, welche wir für Veränderung brauchen, auslöst.

Abenteurer oder erfolgreiche Unternehmer haben diese Angst vor Risiko nicht in dem Maße. Sie sagen sich, Und wenn alles scheitert, irgendwann wird ein versuch klappen und all die Verluste wieder reinholen. Sie orientieren sich nicht an den Leuten, die es nicht geschafft haben, sondern an den anderen.

Oft schätzt man das was man hat insgeheim sogar, auch wenn es einen nichtmehr vom Hocker reist und langweilt und man traut sich dann nicht seine Träume oder Ziele anzugehen, einfach aus Angst das was man hat verlieren zu können.
Oder man schätzt das was man hat nicht wirklich richtig, vielleicht weil es sogar auch nicht das richtige für einen ist. Aber man denkt sich, „Naja immer noch besser als das unbekannte“.
Manchmal ist man mit allem unzufrieden, nur man traut sich nicht vor und nicht zurück, sondern ist starr vor Angst.
Manchmal hat man auch soviel Ideen und Pläne im Kopf, aber man weiß nicht welche man angehen und verfolgen soll. Es könnte ja jede die Richtige sein.
Manchmal hat man keine Ideen aber soviel Energie, das man unruhig wird und nicht weiß was man mit sich anfangen soll. Und oft ist es zu unbequem, neue Wege einzuschlagen, die unzufriedene Komfortzone istja besser als nichst. Es kommen dann Gedanken wie, „Ach, das wird doch sowieso nichts“. „Das ist doch nur was für wenige andere“. „Ich Versuchs lieber gar nicht erst“.

Es gibt nur 4 Möglichkeiten aus dieser unausgeglichenen Situation herauszukommen.

  1. Wir lernen die Dinge die wir haben vielmehr zu schätzen und begraben unsere alten Träume, die wir nie angingen, endgültig und konzentrieren uns aufs Glücklichsein mit dem was ist.
  2. Wir investieren mehr, Springen über unseren Schatten, überwinden die alten Ängste und Glaubenssätze, setzen Prioritäten und gehen mehr Risiko auf Veränderung ein, um unsere Ziele endlich anzusteuern.
  3. Wir sind weiter unzufrieden und leben in der Zukunft bei unseren Träumereien ohne sie anzugehen.
  4. Wir schätzen was wir haben und gehen dennoch mehr Risiko ein und Schritt für Schritt, aber konsequent, auf unsere Ziele zu.

Es ist eine ständige Abwägung zwischen Sicherheit, Risiko, Vertrauen und Verlangen.

Das Leben ist ein Spiel. Risiko Abwägung, Strategie, Taktik und auch ein bisschen Glück gehören dazu.

Scheitern ist normal im Leben, jeder scheitert oft.
Manche scheitern schon dabei morgens aus dem Bett zu kommen.
Viele scheitern dabei, Dinge zu unterlassen, die ihnen schaden.

Nur wir selbst stehen zwischen uns und unseren Träumen.
Liebe, Wissen, Energie, und Glück, ist für jedermann jederzeit genug vorhanden und zugänglich.

Das schlimmste ist, wenn das Leben monoton ist. Monotonie entsteht, wenn die Angst zu groß ist, das bisschen Freude hin und wieder, noch verlieren zu können, aber der Mut zu gering ist nach mehr zu streben. Oder, wenn eine große Unbewusstheit entsteht.

Meine Empfehlung ist
Machs gehe dass Risiko Schritt für Schritt ein. Aber sei bewusst dabei und sei auch bewusst, dass das Glück nicht im Erreichen deiner äußeren oder materiellen Ziele liegt, sondern nur im inneren. Dennoch kann die Vermeidung, auch von äusseren Veränderungen und der Mangel an Mut, einen Menschen stark blockieren und somit auch wieder stark vom inneren Glück ablenken. Auch eine äußere Veränderung wird oft innere Veränderungen bewirken. Und deshalb denke ich Du kannst auf dem Weg zu allen Zielen nur wachsen und gewinnen und auch dein Ziel gar erreichen. Die Erfahrungen der Veränderung ist manchmal ein kleiner aber schwierig wirkender Schritt, der enorm viel Neues positives mit sich zieht. Die Herz Bauch Kopf Methode kann dabei helfen Entscheidungen einfacher zu treffen. Und auch wenn du dich entscheidest, deine Ziele nicht länger zu verfolgen, so braucht dein Leben nicht weniger schön, wertvoll und zufriedenstellend sein, solange du hundertprozentig akzeptierst und bewusst geniest, was ist.

Alles Gute, bleibt menschlich und danke fürs Lesen.

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