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Es gibt vieles, was Menschen radikal machen kann und in die extreme treibt. Doch es gibt noch vielmehr Selbstschutz Mechanismen in uns allen, die schon alle umgangen und übersehen werden müssen, um extreme, negative Handlungen zu verüben.

Extremisten sind immer Opfer und sehr unbewusst lebende Menschen, die komplett ihrem Ego verfallen sind und die Signale des Herzens vollständig übersehen. Ihr Ego hat die Kontrolle übernommen und sie sind zu schwach und zu unbewusst, sich dessen entgegenzustellen. Das böse in ihnen, gewinnt die Oberhand und kontrolliert den extrem denkenden Menschen, solange biss seine radikalen Gedanken sich anstauen, Besitz von ihm ergreifen und in Handlungen ausarten können. In uns allen stecken böse und auch extreme Anteile und auch extreme Gedanken hat jeder Mensch mal im Laufe seines Lebens hin und wieder mal. Dies können zum Beispiel, die Gedanken an Rache oder jemanden zu bestrafen, der einem Leid angetan oder gedemütigt hat, sein. Viele sind danach erschrocken über ihre starken negativen Gedanken. Und dies ist absolut normal und nicht bedenklich, bedenklich wird es, wenn du nicht mehr sonderlich erschrocken über extreme Gedanken bist und diese ständig auftreten. Auch hier ist es noch im Rahmen und muss nicht in Gewalt ausarten, solange du dir, der immer mehr anwachsenden, extremen Gedanken im Kopf bewusst bist.

Spätestens in diesem Stadium der Anhäufung, ist es dringend notwendig, wieder mehr Zugang zum Herzen zu bekommen und sich am besten auch Hilfe zu holen. Es stecken immer Ursachen und Probleme dahinter aber es muss kein Dauerzustand bleiben. Denn die guten Anteile sind nachwievor vorhanden. Nur wer sich auch hier noch, in dem hohen Stadium der Unbewusstheit selbst vernachlässigt und seine extremen Gedanken vielleicht sogar noch fördert, anstatt die guten, wird dem Extremismus verfallen.

Besonders hier, haben manipulative Menschen z. B. Hassprediger große Chancen, den Menschen für ihre Ideologien einzunehmen.

Extreme Gedanken, sind z. B. starke Rachegelüste, Selbstmordgedanken, Mordgedanken, hasserfüllte Gedanken, selbstzerstörerische Gedanken, Umwelt zerstörerische Gedanken, welche an sich, bei seltenen vorkommen, keine Bedrohung darstellen. Denn unter bestimmten Gegebenheiten, starker Wut, Depression, Enttäuschung, Eifersucht, Neid, Gier, Angst, können und werden in jedem Menschen im Laufe seines Lebens mal extreme Gedanken anklopfen.
Deshalb bist du aber noch lange kein Extremist oder krank oder abnormal oder Opfer deiner bösen Anteile.

Nur wenn das Denken stark Ego behaftet bleibt, stark von Neid Gier, Eifersucht, Hass, Wut, Enttäuschung geprägt ist dann kann es sein, dass man zu regelmäßigen extremen Gedanken neigt.
Und nur dann, wenn du diese Gedanken fütterst, sie aufbaust, sie immer wieder hervorholst und sie nach häufigen wiederkehren nicht ernst nimmst und behandelst und sie Teil deines Alltages werden, so entwickelst du dich sehr wahrscheinlich zum Extremisten.

Dann wittern die bösen Anteile im Menschen ihre Chance und andere, dem bösen Anteilen verfallene Menschen können ihre Chance zur manipulation wittern.

Wo liegen die Hauptursachen den eigenen schwachen, bösen Anteilen zu verfallen?

Die Hauptgründe sind.

  • Eigene radikale Erfahrungen, z.B Missbrauch.
  • Starke Enttäuschung
  • Sehr starke Verzweiflung
  • Gewohnheit, weil man es nicht anders kennengelernt hat.
  • Mangel an halt und Selbstvertrauen in Kombination mit Mangel an Wissen.
  • Mangel an Bildung in gewalttätiger Umgebung.
  • Das man sich nicht beachtet und wertgeschätzt oder gehört fühlt, (wieder Mangel an Selbstvertrauen).
  • Manipulation ist eines der häufigsten Ursachen radikal zu werden.

Oft werden Menschen aus Kombination von mehreren dieser Gründe zusammen mit längerer innerer Anstauung und wenig Selbstvertrauen Radikal. Und all dies ist in Zusammenhang mit mangelnder Liebe und dem Übergewicht des eigenen Egos zu bringen.

Nicht jeder Radikale Mensch, handelt aus unnachvollziehbaren Gründen. Manchmal sind die Gründe nur allzu verständlich. Doch dies in extreme, negative Taten umzusetzen, ist in keinem Sinne gerechtfertigt. Der Radikale vergisst, dass er die Missstände nicht beheben kann, in dem er durch Radikalität einen neuen Missstand und ein neues Ungleichgewicht erschafft.

Ungleichgewicht ist das Übel von allem.

Während eine auch kritische Auseinandersetzung gegen Themen und Zustände die einem missfallen generell menschlich und manchmal sogar etwas Nützliches ist. Wird der Radikale sein Entgegenwirken mit aller Macht ohne Rücksicht auf alternativen und ohne Blick für Kompromisse durchsetzen wollen. Es gibt nur das eine, weil das andere nicht richtig ist. Es gibt nur a oder b kein c keine Mitte.

Radikale Menschen sind in 3 Hauptgruppen zu unterscheiden.

Die blinden radikalen, die Ziel behafteten radikalen, die erzogenen radikalen.
Viele sind radikal nur aus dem Grund heraus, radikal zu sein. Ohne ein direktes Interesse zu vertreten. Die Interesse, die angegeben wird, dient dann nur dem Vorwand und als Plattform. Wird diese Interesse erfüllt oder durchgesetzt, so besteht die Radikalität in ihnen weiter. Denn es geht und ging nie um die Interesse, sondern einzig um die Radikalität an sich. Ich nenne es die blinde Radikalität, welche oft die Ursachen in eigenen radikalen Erfahrungen, starker innerer Unruhe, Unausgeglichenheit, Unzufriedenheit oder einer labilen Persönlichkeit hat. Zum Beispiel, Hooligans ohne politischen Hintergrund, welche sich einfach nur gegenseitig schlagen wollen.

Die andere ist eine Ziel behaftete Radikalität, welche meist von Enttäuschung oder absoluter Meinungsverschiedenheit gepaart mit einem starken, – gekränkten Ego einhergehen kann. Diese Menschen suchen sich dann oft eine zielgerichtete Plattform und andere, gleichdenkende Menschen. Oder werden von anderen in diese gezogen. Der Ziel behaftete radikale rechtfertigt seinen Extremismus oft mit einem anderen Missstand, wessen entschieden entgegengewirkt werden muss.
Egal ob diese eine gewaltbereite Gruppe, eine religiöse Gruppe oder eine Sekte ist. Sie können alles werden Rechtsextremisten Linksextremisten Terroristen oder religiöse Fanatiker.
Bei jeder Radikalität ist ein Ungleichgewicht im Menschen festzustellen. Oder der Mensch passt sich einem Umfeld an welches im Ungleichgewicht ist oder wirkt diesem extrem entgegen.

Die dritte ist eine anerzogene Radikalität.
Diese Menschen können meist am wenigsten für ihre Radikalität. Sie wachsen von Grund auf in radikaler Umgebung auf und sind von Anfang an nichts anderes gewöhnt, für sie ist Radikalität die Normalität. Es ist Ihre Realität und das radikale ist für sie, wie für andere ein entspannter Winterspaziergang zwischen zugefrorenen Seen oder ein gemütlicher Abend mit der Familie.

Was alle gemeinsam haben ist, das sie alle Opfer sind.

Ein extrem kann niemals mit einem anderen extrem bekämpft werden. Am Ende würde immer ein Extrem herauskommen.

Leute die nichts mehr zu verlieren haben können alles werden und die einzige Chance halbwegs Spuren für die Ewigkeit zu hinterlassen sehen sie in terroristischen Aktionen. Das Problem ist, wir haben immer mehr Leute die denken sie hätten nichts mehr zu verlieren. Dass ein Mensch der als einzigen Ausweg aus einer Krisensituation nur noch Hass und Terror sieht, auch noch seine Ehre seinen Stolz und seine Würde verliert, vergessen manche derer in solchen Situationen leider.

Warum kommen die meisten Terroranschläge von radikal religiösen Menschen?

Weil hier im Vergleich zu anderen radikalen Gruppen noch Gott ins Spiel gebracht wird. Diejenigen labilen Menschen die nach einer Plattform suchen oder in eine gezogen werden um ihren Hass und ihren Extremismus auszuleben, werden durch starke Argumente bewegt. Ihr Leben macht ihnen wenig Sinn. Der einzige Sinn besteht für sie, ab einem bestimmten Stadium darin, die Radikalität zu leben. Wenn jemand dir sagt, das Gott richtig findet, wenn du dies und jenes machen würdest und im Namen vom göttlichen handelst, dann bekommt das eine höhere Bedeutung für den radikal verfallenen, als nur die Befriedigung des eigenen Egos haben würde. Diese radikal religiösen Gruppen missbrauchen Gott für ihre Ideologien, während andere Gruppen rein aus dem Ego heraus ihre Ideologien durchsetzen wollen.

Gruppendynamik, Dazugehörigkeitsgefühl, gemeinsamer Hass gibt ein sehr starkes Gefühl von Verbundenheit für die gemeinsame Ideologie.

Kann man Extremismus verhindern?

In jedem Fall können viele radikale und extremistisch abgleitende Menschen verhindert werden.

Durch mehr Menschlichkeit, Herz und Bildung verhindern wir radikale Menschen.

Wir alle können weniger extremes produzieren indem wir liebevoller zu unseren Mitmenschen sind und ihnen zeigen, dass das gute im Menschen existiert und auch das Verletzungen und depressive Phasen normal sind. Indem wir respektvoller miteinander umgehen und Mobbing verhindern.

Es sollte schon ab der ersten Klasse ein Psychologie Schulfach geben bei dem Mobbing und gegenseitiger Respekt sowie Toleranz und die eigene Psyche die Hauptthemen sind. Dieses eine Schulfach könnte schon so manches Menschenleben einfacher machen und sogar Menschenleben retten.

Es gab und wird auch immer, verschiedene Ansichten, welche nicht miteinander harmonieren, geben. Doch wir können stärkere Menschen erschaffen, die aufgeklärt genug sind um nicht in Ego Kontrolle und Radikalität abrutschen zu müssen. Mangel an Bildung oder schlechte bzw falsche Bildung, ist auch häufige Brutstätte und Wurzel von Extremismus.

Alles was du anderen gutes tust, tust du dir selbst und dieser Welt gutes.

Zufriedenheit mit sich selbst, ist einer der stärkstenund wirksamsten Kräfte die wir dem extremen entgegensetzen. Die meisten Menschen sind immer noch zu stark nach außen gerichtet und zu wenig nach innen. Sie machen all ihr befinden vom äußeren abhängig und vergessen was in ihnen vorgeht. Sie werden ohne es zu merken labil und neigen dazu, bei jeglichen neuen Schwankungen, im Ungleichgewicht ihres Umfeldes, selbst aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Zuviel im äußeren leben, sowie unbewusst leben, sind die Wurzel von innerer Unzufriedenheit.

So geraten sie in einen unzufriedenen Zustand, den sie durch Unbewusstheit, dann wieder an ihre Umwelt zurückgeben.

Der wichtigste Punkt dabei ist, die Bewusstheit der Dinge und des eigenen selbst. Wir alle sind wichtig in dieser Welt und jeder einzelne macht jeden Tag einen Beitrag zur Menschlichkeit.
Jeder einzelne entscheidet, ob er im anderen mehr Menschlichkeit weckt oder die Unterdrückung der Menschlichkeit fördert. Jeder einzelne, entfacht in seinem Leben Milliarden von Funken in anderen Menschen und beeinflusst diese Welt und dieses System entscheidend.
Auch wenn nicht immer direkt auffällt, weil viele ihre Gefühle noch unterdrücken. Aber jeder Mensch freut sich innerlich über eine nette, respektvolle, freundliche oder liebevolle menschliche Geste. Mit Sicherheit begegnest du hin und wieder Menschen die beinahe ihren bösen Anteilen verfallen. Allein eine nette Geste von dir oder ein Lächeln auf der Straße, kann viel bewirken und so manchen Menschen von seinen extremen Gedanken z. B. Selbstmord, Mord oder Terror abbringen und auf den weg des Herzens zurück führen.

 

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