weinendes himmelsaugeWeil nichts in der Welt perfekt ist.
Weil leben auch leiden heißt.
Weil Licht und Schatten zusammengehören.

Warum passiert mir dass immer?
Was und wer will mich bestrafen?
Warum kommt ständig eins aufs andere?
Und warum zur Hölle immer wieder ich?

Die verpassten Chancen.
Die falschen Erwartungen
Die zerbrochenen Herzen.
Die unschönen Erfahrungen.
Die vergehende Zeit
Die Missgunst.
Die Enttäuschungen
Die Einsamkeit.
Die Verabschiedungen.
Die Krankheiten.
Die Ungerechtigkeit.

Du – Ich – dein Nachbar, die Kinder, die Stars und Sternchen aus dem Fernsehen, die Politiker, die Firmenbosse, die reichen, die armen, du jungen und die alten, die Menschen die du liebst und die Leute die du nicht magst. Sie alle leiden.

Einfach dadurch

Weil – auch leiden Leben ist, weil Leute sterben und aus unserem Leben treten, weil Verabschiedungen weh tun, weil das Leben wild ist, weil es neben Liebe auch Hass, neben Licht auch Schatten gibt und weil das alles ganz normal in unserer Natur und Leid ein Teil dieses Universums ist.

Es ist eines der vielen Essenzen, die unser Leben ausmachen.

Wir alle leiden im Leben, jeder kennt es und jeder wird es wieder erleben.
Niemand kann es verhindern – doch niemand muss für immer leiden.

Denn wo Schatten ist, ist auch immer Licht.
Wir können es nicht verbannen, aber wir können leiden ohne leben einzubüßen, ohne Hoffnung zu verlieren, ohne uns in dem leiden zu verkriechen, ohne es durch Verdrängung und Selbstmitleid in unnatürliche Länge zu ziehen.

Wir können Mitleid von Mitgefühl unterscheiden lernen. Wir können Selbstmitleid von Trauer unterscheiden lernen. Wir können Verdrängung von Stärke unterscheiden lernen. Denn die Dauer des Leidens liegt in unserer Macht.

Wir können auch so manches leiden durch eine bewusste Lebensweise verhindern.

Du bist nicht schuldig und du wirst nicht bestraft vom Leben.
Du leidest nicht, weil du nicht genug bist, nicht genug positiv denkst, nicht genug gebetet hast, nicht genug geholfen hast, oder weil du es verdient hast.

Du leidest weil dieses verrückte, wundersame Leben, – neben Spaß, Liebe, Freude, Spannung auch ab und zu leiden heißt.

Für jeden von uns.

keiner kann es immer verhindern,
Keiner kann es umgehen,
keiner kann diesen unschönen Gedanken für immer ignorieren. Aber wir können ihn annehmen, so wie er ist, denn dann ist er sehr befreiend.

Wer Leid ignoriert, der ignoriert einen Teil des wahren Lebens. Wer Leid sucht, der wird es finden. Wer sich selbst oft bemitleidet, der zieht sein Leid, unnatürlich in die Länge.
Wer nur noch Leid sieht, ignoriert das viele gute im Leben.
Wer leidet und hofft und wieder aufsteht, der lebt.

sehrs choenes dunkles bild

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Georg Kirschstein

Georg Kirschstein

Hi, ich bin Georg
von der Spezies Mensch.
Nach einer teilweise schwierigen Kindheit, in der so manches Chaos herrschte, geriet ich immer mehr, vom fröhlichen beliebten Jungen, in einen selbst-hassenden, unsicheren, depressiven jungen Menschen. Ich merkte damals nicht, dass mich die Probleme Zuhause schleichend depressiv machten und veränderten. Es folgten viele Jahre reichhaltiger Alkoholkonsum und Drogenexperimente. Nur durch Verdrängung, konnte ich mich und meine Umwelt ertragen. Irgendwann wusste ich nicht mal mehr, was Glück und Freude sein können. Ich war soweit unten, dass ich am absoluten Nullpunkt angelangt war. Ein sehr spannender, aber beängstigender Punkt. Heute bin ich unglaublich dankbar, dass ich mich an dieser Kreuzung für das Leben entschieden hab. Nach einer Selbstfindungsphase, mit Therapie und vielen wichtigen Erkenntnissen, Höhen und Tiefen, Beziehungen, vielen verschiedenen Jobs (unter anderem im Altenheim, für die Telekom im Verkauf, als Autovermittler, im Krankenhaus, als Tischler in einer Ausbildung, als Avocado Bauer usw.) und einer Reise ans andere Ende der Welt und vielen tollen Begegnungen, kann ich seit einiger Zeit sagen, das ich dem glücklich sein ziemlich nahe bin und das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Liebe, schätze und genießen kann. Mit dem heutigen Wissen, weiß ich das Licht und Schatten eng beieinander liegen und es eben kein langer und harter Weg sein muss, aus einer Krise, Depression oder Unzufriedenheit heraus zu kommen. Solange man sich wieder auf seine eigentliche Natur begibt, nämlich dem Mensch sein an sich. Ein Hase kann auch nicht erfolgreich sein, wenn er versucht eine Schlange sein zu wollen. Der Unterschied ist, das der Hase das weiß und wir Menschen oft leider nicht. Aber genug von Hasen und Schlangen. Seit langem beschäftige ich mich mit Psychologie, Selbstverwirklichung, Lebenskunst, Gesundheit, Meditation und der eigentlichen Wirklichkeit des Lebens und Seins. Und hoffe durch diesen Blog auch anderen ein bisschen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen zu können.

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